2.09 Seitenwagen

Ab Bau-Nr. 256 501 werden die hinterradgefederten Maschinen mit Seiten­wagenanschlußaugen geliefert. An Maschinen vor dieser Baunummer können die erforderlichen Rahmenverstärkungen in einer Vertragswerkstatt ein­geschweißt werden.

Bild 63 R 35-3 mit Seitenwagen

Zur Befestigung des Seitenwagens ist eine Dreipunktaufhängung vorgesehen. Zu diesem Zweck ist einmal hinten, rechts am Rahmen neben der Hinterrad­federung, eine Buchse eingeschweißt. Der zweite Punkt liegen am oberen Rahmenquerträger. Zur Befestigung einer Lasche mit Kugelkopf wurden hier zwei Gewindestücke eingeschweißt, an denen mittels Sechskantschrauben der Anschlußflansch befestigt werden kann. Der dritte Anschluß erfolgt vorn am Rahmen unten, wo ein Anschlußstück mit eingeschraubtem Kugelkopf befestigt werden kann.

Der Anschluß eines Seitenwagens ist auch an Starrahmenmaschinen zulässig und möglich. Bei diesem Rahmen war am oberen Querträger nur ein Loch als Befestigungspunkt in beiden Rahmenseiten vorgesehen. In diese Bohrung wird ein langer Bolzen geschoben, der, quer durch den Rahmen gehend, an der rechten Seite mit Kugelkopf versehen ist. Das Hinterrad-Antriebsgehäuse muß mit zwei verlängerten Stiftschrauben versehen werden, auf denen ein Flansch-

stück mit Kugelkopf befestigt wird. Der Anschluß vorn am Rahmen unten erfolgt genauso wie bei Maschinen mit Hinterradfederung. Verstärkungs­bleche sind bei Starrahmen nicht erforderlich, da durch deren konstruktiven Aufbau (Nietung) Spannungsspitzen nicht auftreten können.