Wann leuchtet die Ladekontrollampe? °

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HH-EM19 Rudi
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Beitrag von HH-EM19 Rudi » 14. September 2005, 16:31

Ach Takin. :mrgreen: *SEUFZ*
bei einer halbwegs orginalen, normal eingestellten r35 mit voller bleibatterie muß die ladekontrolle im leerlauf leuchten, oder wenigstens sehr stark glimmen, ansonsten ist der rückströmer oder die birne nicht in ordnung!
WARUM DAS DENN ???
Essen, trinken, schlafen, Notdurft verrichten und sterben MUSS.
Alles andere kann.
Gleichwohl muss auch die rote Lampe nicht leuchten, flackern, oder sehr stark glimmen.
NOCHMAL: Nach dem Anwerfen und dem ersten Mal Gas geben geht die rote Lampe aus und der Motor läuft mit anständigen Einstellungen im Standgas. Der Regler hat angezogen und den Rückstromschalter geschlossen. Der Generator liefert nun genügend Spannung bei Leerlauf und der Regler bleibt angezogen. So läuft es optimal. Bei fast allen unseren Maschinen, die mit gutem alten mechanischen Reglern bestückt sind, tritt jedoch Dein als Normalfall betrachtetes Verhalten auf. So auch bei meinem Regler, wenn ich das Standgas und die Zündung soweit reduziere, dass nur alle paar Sekunden ein Arbeitstakt zündet (JA, das haut fast hin, grins). Dabei ist jedoch nix kaputt, sondern zeigt Dir nur das schon mehrfach beschriebene völlig korrekte Zusammenwirken von Drehzahl, Generatorspannung und Reglerrückstromschalter.
FAZIT: Ist also alles bestens, wenn die rote Lampe im Standgas flackert und beim Gasgeben ausgeht. Der Idealfall ist allerdings der eingangs beschriebene.
PS: Es sei denn, der Rückstromer ist wegen Kontaktbrand festgeklebt in geschlossenem Zustand. Das merkste dann, wenns eben plötzlich nicht mehr flackert im Standgas. Also auch eine gute Kontrollfunktion dieser wirklich vielseitigen und beliebten ROTEN LAMPE. Dann leuchtet sie allerdings vor dem nächsten Mal anwerfen gar nicht erst und Du weißt sofort als hier geschulter Bordnetzspezialist: Das kann nur der verklebte Rückstromer sein. Dann gehste doch gleich mal mit der Kontaktfeile bei und schleifst anschließend schön mit Schmirgel :mrgreen:
Uuups? Das gehört ja in einen anderen Beitrag. Ääääähm :oops:
Tschuldigung, hier gings ja auch darum, wann die rote Lampe leuchtet, und NICHT, wann sie NICHT leuchtet ... *grübel* *kopfkratz*
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Beitrag von Takin Treiber » 14. September 2005, 17:18

ach rudi :mrgreen: "seufz"

grinzzz-na eben!!!
das hat nichts mit dem mechanischen rückströmer zu tun, sondern liegt an der rd 45/6. die hat einfach bei den niedrigen drehzahlen nicht genug power, egal was für'n super regler oder schalter da dran hängt. bei einer rd muß die lampe im standgas leuchten... :hüpf:

dein tip ist natürlich auch klar. bei maschinen mit mechanischen rückströmer stecke ich darum den zündschlüssel nach ausgegangenen motor kurz nochmal rein, bevor ich mich von ihr verabschiede. nur um die rote lampe und damit den rückströmer deutlich zu testen. im fall des falles könnte ich so gleich die batterie abtrennen, eh sie mir leergesaugt wird... (kluggeschissen?!? ja!)

aaaaber irgendwie komme ich noch nicht über deinen "limazusammenbruch" bei dem gobiproblem hinweg, da ist irgendwo ein haken... :roll: mein verständnisproblem liegt aber wohl an den batterien, waren mir schon immer suspekt, nie wirklich begriffen. könnte jetzt geschichten erzählen, wie mein handy abnervt... und da ist nichtmal blei und flüssige säure drin! :mecker:

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Beitrag von emw-ute » 14. September 2005, 19:40

Ich denke, zusammen mit dem anderen Beitrag im Elektrik-Forum, ist das Thema nun hinreichend gebacken :frank:
Wer noch mehr wissen will, sollte wirklich Rudi's Rat folgen und sich das Sonderheft zulegen, oder (kein Scherz) aber anfangen, Beiträge aus der OM oder OP zu archivieren. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

p.s.: mit der Original-Lima und einem elektronischen Regler flackert die Lampe bei meiner emw nur bei extrem langsamem Standgas, also wenn man die Zündung ganz auf Spät stellt, ansonsten ist sie aus, auch bei Dunkelheit.
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ladekontrolle

Beitrag von gerhard » 16. September 2005, 09:29

Ha Ha, meine brennt manchmal noch, wenn ich nach der Fahrt den Zündschlüssel rausgezogen habe (Schenwerferlicht aus). Wenn ich dann kurz auf den Kickstarter dippe, geht sie aus. Ist wohl eine LIíma Stellung, wo noch Stom fließt, weiß der Teufel warum. Dafür brennt sie dann erst mal nicht, wenn ich den Zündschlüssel wieder reinstecke. Nach kurzer Wartezeit ist wieder alles normal. Is mir aber wurscht, wollte ich nur als Kuriosum beitragen, was es alles so gibt.

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Beitrag von HH-EM19 Rudi » 19. September 2005, 12:12

:idea: Na Gerhard, das würde ich nicht als Kuriosum abtun. Solltest Du mal versehentlich diesen Extra-Kick vergessen, hast Du sehr wahrscheinlich alsbald eine entladene Batterie. Dein Kuriosum deutet meiner Meinung nach auf einen verklebten Rückstromschalter hin. Schau mal die Kontakte an am Regler und benutze Kontaktfeile oder Schmirgel (grins) um die Verklebung zu beseitigen. Oder hast Du etwa einen elektronischen Regler ???
Dann würde ich das Zünschloss verdächtigen. Da hab ich auch schon merkwürdige Sachen erlebt, wie Licht an bei Stellung "alles Aus" und Schlüssel gezogen. Die Sonne schien und keiner hats gemerkt, wies der Batterie nach der ausgiebigen Kaffeepause ging, kann sich jeder denken, nicht wahr :oops:

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Beitrag von Gobi » 19. September 2005, 16:50

MOMENT! Ich hatte neulich völlig unerklährlich ein tiefentladene Batterie, das Licht hatte ich nicht angelassen, daß passiert mir nicht mehr :mrgreen: - also wird das wohl doch alles mit vermurksten Kontakten zu tun haben.... wenn ich Zeit habe bau ich mir endlich mal einen kleinen Limaprüfstand! (wo gibts z. Zt. billigste Bohrmaschinen mit Drehzahlregelung?)

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Beitrag von HH-EM19 Rudi » 19. September 2005, 20:54

Hey Gobi. Das Risiko einer unerklärlich entladenen Batterie könntest Du mit einer viel einfacheren Massnahme ausschalten: Zwischen Minuspol der Batterie und Masseanschluss am Getriebe (oder wo auch immer am Moppett*grins*) empfehle ich Dir, eine Sicherung einzusetzen. So ein Sicherungshalter, wie er bei vielen DDR-Moppetts oder Zubehör- und Anbauteilen Verwendung fand mit einer 6-er oder 8-er Sicherung. Bei jedem längeren Stop oder abgestellt in der Garage wird diese Sicherung entfernt und schon ist die Batterie für sich und macht keinen Blödsinn mehr. Ist auch ne prima Wegfahrsperre, nicht wahr? Wer hat schon ne passende Sicherung auf Tasche ... ?
:idea: Hab ich schon oft gesehen an vielen anderen EWM`s ...

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zu HH EM 19 Rudi

Beitrag von gerhard » 20. September 2005, 08:01

Stimmt schon Rudi, in Ordnung ist das nicht. Hab einen altmodischen Regler, weil einen elektronischen würde ich wahrscheinlich innerhalb von 10 Minuten killen. Tippe auch auf Rückstromschalter. Ich hab nämlich ein dermaßen beschissenes Nachbau Hella - Zündschloß, dass ich es mit einem Zugschalter überbrückt habe. Und das Nachglimmen titt auch auf, wenn ich ohne Zündschlüssel fahre.

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Beitrag von lappiator » 20. September 2005, 17:50

HH-EM19 Rudi hat geschrieben: So ein Sicherungshalter, wie er bei vielen DDR-Moppetts oder Zubehör- und Anbauteilen Verwendung fand mit einer 6-er oder 8-er Sicherung....

das hab ich auch schonmal dran gehabt. mir war dann wegen irgendeinen fehler immer die sicherung durchgeknallt und da stand ich nun dachte mir...
HH-EM19 Rudi hat geschrieben: Wer hat schon ne passende Sicherung auf Tasche ... ?
wenn also alles funst ist es aber sicherlich keine schlechte sache. ich hab es aber rausgeschmissen.

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Beitrag von emw-ute » 22. September 2005, 19:49

Thema Sicherung: wundert mich, dass Ihr sowas nicht ohnehin nachgerüstet habt. Wir haben in allen 3 Moppetts jeweils eine 8 Ah-Sicherung nachgerüstet, jeweils im Scheinwerfer, also nicht als Diebstahlschutz, sondern für die Elektrik. Funktioniert übrigens schon fehlerfrei seit 1990, d.h. lediglich die emw hatte es geschafft, 1 x die Sicherung selbst (Sicherungsfaden) durchzuvibrieren (nein, nicht durchgebrannt.) :mrgreen:
p.s.: für Bastelarbeiten an der Elektrik haben wir eine einfache Methode zur Trennung der Batterie: am Minuspol in die Leitung zum Gehäuse (Getriebe) einfach eine Steckverbindung mit 6,3mm-Kabelschuh einsetzen. Lässt sich sehr leicht trennen, man kann an der Elektrik ohne Kurzschlussgefahr basteln und sofort ohne zu schrauben wieder zusammen setzen, ist sogar emw-schüttelfest. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Beitrag von Paul R 35 » 22. September 2005, 21:26

Bei mir ist die Batterie seit jeher immer mit Steckern 2 und 3 angeschlossen und dei Sicherung habe ich direkt am Pluspol der Batterie 1 dran.

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