keinen Zündfunken °

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heizmax

keinen Zündfunken °

Beitrag von heizmax » 24. April 2008, 20:22

ich habe ein Problem, diesen Winter über meine R 35
restauriert, kriege keinen Zündfunken. Ich habe die
Zündspule wie im Forum beschrieben durchgemessen
auf Widerstand 15 auf 1 hat 1,4 Ohm und 1 auf 4
hat 7, 2 K Ohm, Kerze ist neu, geprüft auch mit 15
direkt von Batterie ohne Zündschloß mit 1 gegen Masse
an Zylinder, da funkt Kerze und Kabel 1 gleichzeitig.
Gehe ich aber über Zünddose, liegt Strom bis Kondensator
und Kontakte an, gibt aber kein Funke. Kondensator
ausgebaut und gemessen, ab und zu nichts, dann mal zeigt Gerät
19,12 M Ohm abfallend bis zu 14,00 M Ohm an.
Weiß einer wie man den Kondensator richtig prüft
Kann man denn an den Steuerzeiten was falsch machen?
Kontakte sind auf 0,4mm eingestellt. Aber Zündfunke geht
normaler Weise auch mit falsch eingestellten Steuerzeiten.
heizmax

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Beitrag von Tosch » 25. April 2008, 21:59

Hast Du mal geprüft, ob die Unterbrecherbüchse ordentlich Masse hat? Der Konsensator scheint erstmal nicht schuld am gar-nicht-funken zu sein, da er keinen Kurzschluß hat.

Gruß
Tosch

heizmax

Beitrag von heizmax » 1. Mai 2008, 13:54

ja Danke Tosch, du das kann auch sein, aber wie ich den
Kondensator wieder drin hatte und mehrmal den
Kicker durchtritt fing der Funke ganz leicht an und
je mehr ich durchtrat um so besser wurde der Funken.
Ich denke der Kondensator war durch das lange Stehen
der Jahre total leer und mußte sich wieder aufbauen.
Maschiine läuft Klasse.

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Beitrag von emw-ute » 1. Mai 2008, 23:21

heizmax hat geschrieben: Ich denke der Kondensator war durch das lange Stehen
der Jahre total leer und mußte sich wieder aufbauen.
Maschiine läuft Klasse.
Na ja: wenn alles funktioniert soll's gut sein, aber: ein Kondensator dieser Größe (0,2 uF) und Bauart kann nicht "total leer" sein. :lol:

Elektrolytkondensatoren (und dies hier ist keiner!) konnte man (früher!) dadurch regenerieren, dass man geringe Spannung anlegte und diese über Stunden langsam hochfuhr.

Wenn also der Kondensator schuld war, hat er definitiv einen Fehler, der öfter auftreten kann / wird.

Kondensatoren kann man -meines Erachtens (!)- nicht wirklich verlässlich messen, wenn sie 50 Jahre alt sind.
Der Messwert, denn Du auf der Werkbank bekommst, kann im Betrieb / unter Wärmeeinwirkung / unter Vibration / unter Spannung anders sein, d.h. einen schleichenden Kurzschluss wirst Du mit einem normalen Multimeter nicht messen können.

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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