Sie springt nur bei voller Frühzündung an°

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Denny
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Sie springt nur bei voller Frühzündung an°

Beitrag von Denny » 22. August 2008, 17:49

Hallo

Ich weiß Tausendmal besprochen. Aber nun zur Sache habe folgendes Problem. Beim Anlassen springt sie sofort an 2-3 dritte aber nur wenn ich voll auf früh stelle. Dann kann ich soweit verstellen bis sich erkennen läst das sich die Dose bewegt dann geht sie sofort aus. Wo liegt der Fehler?? Eigentlich soll sie doch mit spät starten. Beim fahren ist sie schon mal ausgegangen und nur mit anrollen wieder an und bein fahren gibt sie auch ab und zu auf aber nur sec. weise. ??
Beim Einstellen bin ich wie folgt vorgegangen.
Zündeinstelluhr rein -- OD--12 einheiten zurück--Untebrecher hebt gerade ab fertig. Wer kann mir von euch Experten Helfen.


Gruß Denny

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Beitrag von lappiator » 22. August 2008, 19:47

kolben runter

uhr einschrauben

nach schließen des saugventils auf 12 v ot
zündverstellhebel auf früh

unterbrecher auf abhub stellen!

jetzt sollte sie laufen!!

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Dosenlagerung ausgeleiert?

Beitrag von Erwin » 22. August 2008, 20:44

Schau doch mal nach, ob sich die Kontakte in allen Stellungen der Zündverstellung ordnungsgemäß öffnen und schließen. Kontaktabstand in jeder Position in Ordnung?

Hintergrund: Die Lagerung sowie die Langlöcher der Dose könnten soweit abgenutzt sein, dass die Dose außermittig läuft und die Kontakte sich nicht in jeder Position öffnen.

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Beitrag von EMW-Junkie » 22. August 2008, 20:54

lappiator hat geschrieben: zündverstellhebel auf früh
Erwin hat geschrieben:Schau doch mal nach, ob sich die Kontakte in allen Stellungen der Zündverstellung ordnungsgemäß öffnen und schließen. Kontaktabstand in jeder Position in Ordnung?

Hintergrund: Die Lagerung sowie die Langlöcher der Dose könnten soweit abgenutzt sein, dass die Dose außermittig läuft und die Kontakte sich nicht in jeder Position öffnen.
Beides ganz wichtig!

Wann der Kontakt tatsächlich öffnet, sieht man eigentlich nur mit einer Prüflampe o.ö!!!
BildOldis fahren und daran schrauben macht süchtig!Bild

Denny
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Beitrag von Denny » 23. August 2008, 09:39

Werde mal schaun. Aber wie gesagt habe sie mit lappis Uhr eingestellt Anzeige war auf OD dann 12 einheiten Zurück der Helbel war auch auf Früh die Dose is Überholt von Jokisch kann das sein das die Pfeile auf den Steuerrädern nicht ganz aufeinander Stehen so umein Zahn versetzt.

Gruß Denny

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Beitrag von Killerniete » 23. August 2008, 15:01

Tja du wärst nicht der Erste der die Steuerzeiten falsch eingestellt hat.
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Aber alles halb so schlimm , Ventile auf Überschneidung - mit montiertem Kopf hält das Steuerrad in dieser Stellung sehr gut allein .
Dann Kolben auf OT und Kette auflegen. Dabei schauen das der untere Kettenstrang stramm ist.
So sollte das hinhauen.
Mir ist aber auch schon mal eine krumme Nockenwelle untergekommen da war auch nix mit Einstellen - der Unterbrecher hat sogar zweimal abgehoben.
Da denkst bist im falschen Film.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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Beitrag von Denny » 23. August 2008, 15:24

Hallo

Also habe mal nachgeschaut Ergebnis: Um einen Zahn die Steuerräder versetzt. Die Zündung so eingestellt das der Abstand des Unterbrechers bei 12 einheiten vor OD genau 0,4mm hat. Und siehe da Hebel auf spät und es geht etwas laufen gelassen dann immer mehr auf Früh sie läuft sehr ruhig so wies sein soll. Mal sehen wenn ich sie mitte September angemeldet habe und die erste längere Fahrt machen kann ob alles so hin haut. Danke für eure Hilfe.


Gruß Denny

Fuchs
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Beitrag von Fuchs » 25. Januar 2009, 10:55

Ein neue Hallo,

mit Sicherheit wird diese Frage bei manchen Kopfschmerzen auslösen,
in welcher Position muss der Hebel ( Unterbrecherdose )
für die Zündeinstellung stehen, auf früh od. Spätzündung?
In der Anleitung steht, höchster Nockenstand ( also auf früh? )
trotz der Einstellung von 0,4 will die auf Spätzündung nicht laufen und springt sehr schlecht an?

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Beitrag von Tosch » 25. Januar 2009, 21:08

Hallo erstmal.

Du bringst da zwei verschiedene Einstellungen durcheinander. Der Zündzeitpunkt muss bei voller Früh-Stellung des Hebels eingestellt werden, so, daß der Unterbrecher gerade abhebt. Die 0,4mm sind der Unterbrecherabstand und muss da eingestellt werden, wo der Unterbrecher abgehoben hat. "Höchster Nockenstand" ist eine Dreiviertelumdrehung...

Auch mal den Massekontakt über den ganzen Dosendrehbereich betrachten. Ich hatte Schmiere dazwischen, damits schön dreht, und habe ein extra Massekabel angebracht.

Gruß
Tosch

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Beitrag von bergth » 25. Januar 2009, 22:39

massekabel von der zünddose zum rahmen hab ich auch,
ich denke das ist empfehlenswert und macht kaum aufwand
vg thomas
...unterwegs im Namen des Herrn!

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Beitrag von Fuchs » 26. Januar 2009, 18:04

Sorry,

würde diese erklärung noch Leihenhafter gehen?
da ich nach dem zweiten Komma nicht mehr mitkommen kann,

Punkt eins ist klar ( Hebel auf Frühzündung und den Unterbrecher so einstellen das er gerade mal abhebt und danach???

Schüttelt die Köpfe, dann würde ich Ihn ja wieder verstellen?

Sorry

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Beitrag von EMW-Junkie » 26. Januar 2009, 18:44

Da gibt es zwischen "Die Zündung braucht überhaupt nicht eingestellt zu werden, weil ich die ja mit dem Hebel verstellen kann" bis zu "Nur mit Zünduhr und Stroboskop" die unterschiedlichsten Meinungen.

Ich habe auch ein Stroboskop, mache es aber so :arrow: viewtopic.php?t=1677

Seit ich die geniale Zünduhr aus den Lappi-Labors habe, sind meine Schwungscheiben exakt markiert, was das Ganze noch präziser macht.

Übrigens springen meine Moppeds immer beim ersten oder zweiten Mal an, auch nach Standzeiten von einem halben Jahr.
Das sollten sie nach meiner Meinung auch generell (gilt für mich auch für AWO) und das ist auch nichts besonderes. Falls es bei Dir anders ist, dann hast Du wahrscheinlich etwas falsch gemacht.

Ist übrigens nicht verkehrt, wenn man sich das erst mal von jemandem zeigen läßt, der darin Erfahrung hat.
So gesehen könnte es regelmäßig sinnvoll sein, in sein Profil auch
den ungefähren Wohnort einzutragen.
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Beitrag von Fuchs » 26. Januar 2009, 19:30

O.k. ungefährer Wohnort ist drinn.

bei meiner Bastellaktion ( Motorüberholung ) habe ich diesen auch zerlegt ( nicht groß drüber nachgedacht da dieser von der Mechanik der Herkules od. Zündapp ähnelt )
Bin jetzt schon seit langer Zeit ein passieves Mitglied dieses Forums,
doch jetzt ist mein wissen an der Grenze und die Nötige Anleitung kann ich leider auch nicht finden ( wo keine Erfahrung da auch kein Wissen )

Was hat dann dieses 0,4mm auf sich?
Wenn der Unterbrecher nur knapp auf öffnen eingestellt wird?
Nicht Böse sein wenn manch gestellte Fragen ...........

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Beitrag von EMW-Junkie » 26. Januar 2009, 19:40

Die 0,3-0,4 sind bei ganz geöffnetem Unterbrecher gemeint, das ist also immer der maximale Unterbrecherabstand!

Wenn Du Herkules und Zündapp kennst, solltest Du das auch wissen, weil das für alle Hersteller von kontaktgesteuerten Zündungen gilt. :mrgreen:
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Beitrag von emw-ute » 1. Februar 2009, 17:08

Tosch hat geschrieben: ....Auch mal den Massekontakt über den ganzen Dosendrehbereich betrachten. Ich hatte Schmiere dazwischen, damits schön dreht, und habe ein extra Massekabel angebracht.

Gruß
Tosch
Hallo Tosch,
dazu hätte ich 2 Fragen:
1.) wie hast Du das Kabel genau angebracht, d.h.: wo genau an der Dose verschraubt und wo am Motor verschraubt?

2.) das mit der "Schmiere" leuchtet mir ein. Aber die Dose hängt doch auch am Seilzug, und zwischen Dose und Motordeckel stützt sich auch noch die Feder ab. Diese beiden Teile müssten doch eine prächtige Masseverbindung geben (??), oder habe ich da einen Denkfehler?

Gruß
k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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