Restaurierungsbericht R4

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von emw68 » 20. Februar 2017, 17:36

hajo48 hat geschrieben:hallo lutz,
wo kann man denn solche großen teile mit ultraschall reinigen ?? :think:
hajo
Bei mir in der Garage.
Ich habe mir vor einiger Zeit eins gekauft.

Gruß Lutz

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von emw68 » 20. Februar 2017, 17:37

hajo48 hat geschrieben:...dann sehen wir dich in eisenach damit ! :hüpf: :top:
hajo
So ist der Plan, mal sehen ob es funktioniert.


Gruß Lutz

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von Bert » 21. Februar 2017, 06:58

Das ist aber ein R35 Treffen :motz: :motz: :rollo: :rollo: :rollo: :rollo: :banane: :banane:
Mit EMW R35+Stoye 1953, BMW R35 1937, Rt 125 1962, AWO Sport 1961, S51 1988

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von emw68 » 21. Februar 2017, 12:21

Kannst du da nicht mal ein Auge zudrücken? :pat:

Vielleicht können wir sie ja als R35 mit falscher Gabel durch gehen lassen.

Gruß Lutz

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von schraubkruemmer » 21. Februar 2017, 12:29

Dann Eisenach, is bei mir auch der vierte Versuch - hat bis jetzt bei mir nie geklappt.


Grüße Tobias
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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von Gobi » 23. Februar 2017, 20:06

emw68 hat geschrieben: Bei mir in der Garage.
Ich habe mir vor einiger Zeit eins gekauft.
Hast Du mal einen Link? Und wie gut funktioniert das wirklich? Bei Ultraschallbädern scheints ja doch zeimliche Leistungsunterschiede zu geben...
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von emw68 » 24. Februar 2017, 11:26

Auf die Idee mit dem Ultraschallgerät hat mich der Onkel gebracht.
Ich habe mich dann für ein Gerät von Bandelin Sonorex entschieden.
Die sind ja bei dir ganz in der Nähe.
Ich habe das Modell RK 514BH gekauft und bin sehr zufrieden damit. :top:
Bild
Die Reinigungsleistung ist sehr gut.
Und es ist groß genug um Motor und Getriebegehäuse zureinigen.
(Man sollte auch darauf achten das es nicht zu groß ist, da das Reinigungsmittel auch einiges kostet.)
Die Teile werden super sauber und die originale Optik bleibt erhalten.
Bild
selbst so Stempel bleiben sichtbar.
Bild
Und es stinkt nicht so wie wenn man Benzin oder Diesel benutzt. :banane:

Wichtig ist das das Wasser heiß ist ( so 60 Grad oder mehr bei Alu ) deshalb sollte das Gerät eine Heizung haben.
Und auch das Reinigungsmittel spielt eine große Rolle.
Ich benutze zur Zeit für Alu Teile EMAG EM404.

Gruß Lutz

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von Bert » 24. Februar 2017, 12:14

Die Teile auf den Bildern willst du noch reinigen oder? :rollo: :rollo: :rollo: :rollo:
Was kostet das Gerät?
Mit EMW R35+Stoye 1953, BMW R35 1937, Rt 125 1962, AWO Sport 1961, S51 1988

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von emw68 » 24. Februar 2017, 13:15

Das täuscht auf denn Bildern.
Die Alu-Teile werden super sauber :top:

Das Gerät kostet neu etwa 1800 Euro.

Gruß Lutz

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von duesenberg » 25. Februar 2017, 11:31

So ein beheizbares Ultraschallgerät kann ich aus eigener Erfahrung wärmstens empfehlen. Betrieben mit dem vorgesehenen Reinigungskonzentrat (teuer) hat es bei uns sehr ordentliche Ergebnisse gebracht. Verkrustete und angebackene Ölrückstände (starke Ölkohlekrusten) mußten danach extra entfernt werden. Wir haben erst die Teile mit dem Ultraschallbad gereinigt (vorher mit einem Holzspatel groben Schmutz entfernt bzw. abgewischt) und danach verbliebene Ölkohle wie gesagt nachmal mit einem Holz entfernt. Das ging durch die vorhergehende Behandlung gut. Danach nochmal ins inzwischen dreckige Bad und man gut gereinigte Teile. Wichtig ist die Temperatur von ca. 60°C und die Verwendung des empfohlenen Reinigungskonzentrates. Versuche mit Fit o.ä. brachten bei weitem schlechtere Ergenisse. Abgesehen davon ist im empfohlenen Reinigungskonzentrat ein Korrosionsschutzmittel integriert, das eine Nachbehandlung der Teile überflüssig macht. Gereinigte Stahlteile liegen seit Jahren ohne weitere Behandlung in meiner nicht vorbildlich trockenen Garage und sehen aus, wie gestern dem Bad entnommen.
Kein billiges Vergnügen.
Wenn man die Möglichkeit hat, wärmstens zu empfehlen.
Zum Anhalten des Rades stelle man das Gas ab und ziehe den Kupplungshebel, wodurch das Rad langsam zum Stehen kommt.

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von emw68 » 28. Februar 2017, 10:20

Das Getriebe habe ich bei Ebaykleinanzeigen gefunden und gekauft.
Bild
Bild

Der erste Einduck ist ganz gut, keine größeren Beschädigungen sind zusehen.
Bild

Nur die Getriebeeingangswelle ist eingelaufen .


Gruß Lutz

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von emw68 » 28. Februar 2017, 13:10

Die Getriebewelle habe ich Laserschweißen lassen.
von dem Ergebnis bin ich total begeistert
Bild

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von Fido52 » 1. März 2017, 09:52

Sieht super aus! Alle Achtung :prost:

Muss ich mir mal merken für's nächste mal. Geht das für alle Wellen oder muss man auf etwas achten?

Weiterhin viel Erfolg :banane: :wirr:
Frohen Mutes an die Schrauben, denn am Ende läuft sie doch! :danke: :banane: :pat:

:laola:

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von Speedy24 » 1. März 2017, 11:07

Wow, sehr interessant! :top:
Wurde die Welle / das aufgeschweißte Material wärmebehandelt oder gehärtet? Könnte man sowas auch beim Kardanmitnehmer machen? Welche Firma hats gemacht? :D

Grüße
Alex
Meine '49 SAG BMW R35 - Suche: Auspuff Schwalbenschwanz BMW, gute Nockenwelle, Lenker mit allen Armaturen, Lampe mit Zünschloss und und und..

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Re: Restaurierungsbericht R4

Beitrag von schraubkruemmer » 1. März 2017, 14:41

Speedy24 hat geschrieben:Wow, sehr interessant! :top:
Wurde die Welle / das aufgeschweißte Material wärmebehandelt oder gehärtet? Könnte man sowas auch beim Kardanmitnehmer machen? Welche Firma hats gemacht? :D

Grüße
Alex
Ja, das wäre mal interessant. Man könnte dann auch noch ganz andere Sachen aufarbeiten lassen, die vielleicht schon verloren geglaubt!

Grüße Tobias
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