Probleme mit abstand(Hinterradnabe-Kardangehäuse)

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Klaus Saarländer

Probleme mit abstand(Hinterradnabe-Kardangehäuse)

Beitrag von Klaus Saarländer » 20. März 2006, 17:15

Ich flippe noch aus,nun habe ich schon zweimal die nabe gewechselt und habe immer noch das gleiche problem:wenn ich das hinterrad festziehe wird die nabe gegen das kardangehäuse gezogen und nix geht mehr.Die alte nabe war genietet und hat zum kardan hin einen absatz ca 36 mm von der außenkante der nabe dieses ist die version mit einem lager ,die von mir eingesetzte nabe ist geschweißt und wird zweifach gelagert echt klasse nur hat dieses teil keinen anschlag und wirkt ist es erst mal angezogen als super handbremse .Das kann doch nicht sein,ich habe nun eine abstandshülse eingebaut um auf den anschlag zu kommen es funktioniert zwar aber ist das denn normal ??? von dieser nabe mit zwei lagern habe ich keine zeichnung weiß jemand von euch dazu was genaues

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Beitrag von Gobi » 20. März 2006, 17:33

da gehört ein Abstandshülse hin! (bei mir hat sie damals auch gefehlt, war auch schon fast am verzweifeln) Es gibt auch schon einen Beitrag zum Thema, ich find ihn nur nicht....
Wie auch immer, hier meine Skizze:
Bild

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Beitrag von emw-ute » 21. März 2006, 14:29

@klaus saarländer:

die beiden Naben müssten im Katalog von B+G gezeichnet und die Einzelteile beschrieben sein.

Dennoch: wie an anderer Stelle in diesem forum von mir schon Mal beschrieben muss man aufpassen, da aus Materialnot von Bastlern oft "gepfriemelt" wurde. Meine geschweißte Nabe hat z.B. 3 Radlager, da eine Abstandshülse fehlte und stattdessen ein 3. Kugellager eingesetzt wurde. Dies funktioniert auch prima, allerdings sitzt das Teil genau unter dem Schmiernippel, so dass dieser nicht mehr nutzbar ist. Konnte ich hinnehmen, da ich die beiden vorgesehenen Lager erneuerte und entsprechend schmierte.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

Klaus Saarländer

abstandshülse

Beitrag von Klaus Saarländer » 21. März 2006, 17:36

also gobi wenn ich dich recht verstehe soll diese buchse als erste einheit in richtung kardan eingesetzt werden dan das lager als nächstes die abstandsbuchse zwichen den lagern und zum schluß das äußere lager.Ist das so korekt.Hast du keine schnittzeichnung dieser nabe ?

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Beitrag von Gobi » 21. März 2006, 19:23

doch aus der Betriebsanleitung :mrgreen:

Bild

Das Teil kann man aber leicht übersehen, wenn man nichts davon weiß. (Schau mal oberhalb des Schmiernippels)

Ute oder Klaus haben schon recht, man muß wirklich sehen, was da gebastelt wurde, entsprechend könnten sich die Proportionen der Hülse etwas ändern- die Länge würde man man am besten eh' anpassen- das geht aber nicht so einfach, weil (wenn ich mich recht erinnere) wird die Hülse durch das Kugellager festgehalten, so daß man auch jedesmal das selbe ausbauen müsste. (obwohl -gezeichnet ist es nicht so..??!!)
Im Rad sitzt orchinool nur ein (Doppelreihen-) Lager- die Diskussion hatten wir aber schon!

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Beitrag von Andrebiker » 21. März 2006, 19:50

Genau. Such Dir mal die Diskussion und baue auf 3 einreihige Lager 6303 um. Wenn Dir das dann geglungen ist, hast Du ein Leben lang Ruhe und kannst die Fehlkonstruktion mit dem doppelreihigen Lager weit weit wegwerfen!

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Beitrag von Tosch » 13. Juni 2007, 22:36

Hallo,

darf ich das hier nochmal aufwärmen? Also, ich habe auch 2 Lager in der Nabe (das äußere ist ein 3303, das innere weiss ich nicht). Die möchte ich gern drinlassen (ich habe mir den thread bzgl. Umbau auf 3x6303 durchgelesen, das erscheint mir zu aufwendig) . Um das Rad so zu verwenden, brauche ich eine neue Abstandshülse, die kürzer ist als die orginale.
Könnte vielleicht mal jemand, der ein orginalbestücktes Rad offen liegen hat, nachmessen, wie groß der Abstand Hülse zur Naben-Stirnseite ist? Ich meine den Abstand zwischen da wo im Bild der Pfeil der "2" hinzeigt und da wo die Kardanseitige Hülse auf die Radhülse trifft.

Danke schonmal.

Gruß
Tosch

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Beitrag von Andrebiker » 14. Juni 2007, 05:30

Tosch hat geschrieben:...Also, ich habe auch 2 Lager in der Nabe (das äußere ist ein 3303, das innere weiss ich nicht...
Das glaube ich nicht :nono: . Sicher verwechselst Du die kleine Hülse mit den 2 Bunden mit einem Lager. Der Lagersitz ist nur im Bereich des 3303 vorhanden; dahinter ist der Durchmesser in der Radnabe größer (Fettraum). Völlig unverständliche Konstruktion :mecker: :nein:
Ich glaube mich auch dran zu erinnern, daß die Nabe mit 3x 6303 schon voll ist; neben dem doppelreihigen hätte kein weiteres Lager Platz :roll: .
Unsere Motorräder laufen nun schon 60 Jahre, trotz so angeblich untragbarer Dinge wie Kontaktzündung und mechanischer Regler. Oder vielleicht gerade deshalb?

PS: Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

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Beitrag von Killerniete » 14. Juni 2007, 15:17

Sag das nicht, da haben findige Bastler bestimmt ein 60er oder 62er eingefummelt. Das stützt dann natürlich nicht es sei denn die haben den Außenring aufgefüttert - mit Halbschalen oder so.
Wollt ich auch mal machen, da ein eingespeichtes Rad nicht in meine Drehorgel passt. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Beitrag von Tosch » 14. Juni 2007, 17:49

Jo, die normale Hülse ist es mit Sicherheit nicht, für mich siehts eindeutig wie ein Lager aus. Man kann den Innenring von der Kardanseite aus mit dem Finger erreichen und drehen. Kein radiales Spiel. Außerdem stösst das Rad am Kardan an, wenn ichs aufstecke. :cry:

Hier ein paar Fotos: http://fotos.web.de/__tosch__/hinterrad

Ich habe auch mal gemessen, was zu messen ging: auf dem 3. Bild Abstand Innenring inneres Lager zur Nabe = 48,0mm, auf dem letzten Bild: so weit ragt die (alte) kardanseitige Hülse raus, 46,8mm.
Kann mir jemand sagen, wie die korrekten Maße sind???

Gruß
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Beitrag von emw-ute » 14. Juni 2007, 18:46

Ich weiß nun wirklich nicht, was an den Maschinen alles gebastelt wurde, was "gängige" Lösungen waren, und was Einzellösungen ("gepfuscht") waren,
aber ich bin Pragmatiker:

Bei einer EMW mit Rahmennummer 2735xx ist die geschweißte Hinterradnabe verbaut, bei der bei Ute's EMW bereits die 3 Lager als Ersatzlösung verbastelt wurden. Das klappt prächtig. Eine andere Lösung möchte ich, original hin oder her, nicht mehr haben.

Wenn Du also ein in etwa (!) baugleiches Modell hast (die Fotos geben mir hierbei zu wenig Aufschluss, obgleich natürlich Nieten erkennbar sind, die bei uns nicht vorhanden sind), empfehle ich Dir diese Lösung. Einziger Nachteil: der originale Schmiernippel in der Radnabe funzt nicht mehr, d.h. hier ist "Dauerschmierung" angesagt.

k.
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Beitrag von Tosch » 14. Juni 2007, 20:20

Ja Klaus, Pragmatiker bin ich auch. Deshalb möchte ich ja die Lager drin lassen, so wie sie sind, da sie auf mich einen gesunden Eindruck machen und ich mir nicht noch mehr Baustellen aufmachen will. Alles was mir fehlt, um mit dieser Lösung zumindest zeitweise glücklich zu werden, ist eine kleine Zwischenlage hinter das Lager, welche die originale Abstandshülse ersetzt und verhindert, daß das Rad auf den Kardan gezogen wird. Diese Hülse ist kein Ding, nur weiss ich nicht, wie lang sie sein muss :(


Gruß
Tosch

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Beitrag von Killerniete » 15. Juni 2007, 02:57

Ganz einfach, messen und rechnen das kann so schwer nicht sein :mrgreen: :mrgreen:
ansonsten probieren bis es passt, das Rohr ist ja dann eh lose in der Nabe und kann schnell raus und noch nen Stück abgedreht werden .
Oder auch abgesägt und winklich gefeilt.
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Beitrag von Tosch » 15. Juni 2007, 08:42

Naja, mir fehlt halt der Vergleich, wie viel Luft zwischen Radnabe und Gehäuse sein muss. Aber Du hast recht, ich werde mich mal mit Blechhülsen herantasten und wenn mir der Abstand passend erscheint, danach eine ordentliche Buchse drehen lassen.

Gruß
Tosch

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Beitrag von emw-ute » 15. Juni 2007, 11:22

Oder aber: mal bei Breindl-G. checken (wobei es mir fernliegt, jetzt hier Werbung zu machen):

in deren Katalog waren zumindest 2004 2 Radnabentypen mit Teilebildern (Lager und sonstige Einzelteile der Hinterradnabe) gezeigt (!),

und vielleicht kann man Deine Hülse ja auch kaufen.

k.
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