Gelöste bzw. quetschende Hinterradsteckachse °

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Gelöste bzw. quetschende Hinterradsteckachse °

Beitrag von Müll-Micha » 7. April 2003, 23:40

Ich beobachtete bei mir folgendes Phänomen: Wenn ich die Mutter der Stechachse hinten festziehe, schleift der äußere Rand der Nabe am äußeren Rand vom Hinterradantriebsgehäuse. Als ich das das erste Mal bemerkt habe (nach dem Kauf, kurz nachdem ich die "lose" Achsmutter angezogen hatte und mich über mangelnde Leistung wunderte), kochte das Öl im Achsantrieb schon (AUTSCH!). Seitdem bin ich noch einigemale mit nicht festgezogener Achse gefahren, wobei sich die Mutter freundlicherweise nie weiter gelöst hat. Ein Bekannter mutmaßte, daß es sich um ein AWO-Rad handeln könne, was ich nicht beurteilen kann, da ich die Abmaße nicht kenne und auch keine Vergleichsmöglichkeit habe.
Ich schreibe diesen Beitrag jetzt zum zweitenmal, damit er eine eigene Rubrik hat, falls auch andere diese Erfahrung gemacht haben. Inzwischen hat Daniel Dorn die sehr wahrscheinliche Vermutung geäußert, daß die Abstandsbuchse zwischen den Lagern fehlt, was ich demnächst nachprüfen werde. Viel Spaß beim Schrauben wünscht Müll-Micha

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Beitrag von Hortkind » 23. April 2003, 20:06

Hallo Müll Micha

Ein AWO Rad kann es nicht sein (würde nie passen) weil, die Verzahnung ist genau umgekehrt!
Das heißt was bei die Emma im Kardan ist, ist bei der AWO im Hinterrad.
Es gibt aber bei der Emma genietete und geschweißte Radnaben vielleicht hängt das damit zusammen :?: .

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Beitrag von Gobi » 24. April 2003, 09:02

Ich habe mal versucht die Lage der Hülse, die im Hinterrad steckt zu ermitteln:
Wenn Du in die Nabe hinein misst , bis zur besagten Hülse, sind es bei mir 34.6 mm ..... ich hoffe, das hilft.
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Beitrag von Gobi » 15. Dezember 2003, 22:10

So sieht die fehlende Buchse aus:

Bild
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Beitrag von Takin Treiber » 16. Dezember 2003, 13:06

das ist doch jetzt die buchse im rad, oder ?

Und die hängt von der art der radlager ab. In den kardan gehört auch was, mit bund, daß sie nicht rausfällt. habe leider zur zeit keine gelegenheit zum messen. entschscheident ist, daß der abstand zwischen kardan und trommel,( also die luft für die speichennippel ) durchs zusammenspiel beider buchsen definiert wird. also am besten direkt messen und schnitzen

janz schön verwirrend hier zweigleisich zu antworten... :cool:

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Beitrag von Gobi » 16. Dezember 2003, 14:18

Gernau ist die aus dem Rad, keine Ahnung warum die gelegentlich mal verschwinden...
Mit dem nachmessen hast Du völlig Recht, zumindest gibt einem die Zeichnung eine Orientierung, die Länge zu ermitteln ist nämlich garnicht soooo einfach.
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Beitrag von Fritz Henne » 5. Juni 2005, 10:38

Auch bei meiner Emma löste sich kürzlich die Steckachse, weil sie den Drang hat sich mitzudrehen!?? Nach Befestigen der Steckachse lässt sich das Hinterrad nicht mehr drehen. Ich vermutete einen Lagerschaden und habe alles zerlegt. Die kleine Buchse hatte sich bei mir zwar schon mal verabschiedet, ist jetzt aber ok. Die lange Distanzbuchse im Winkelgetriebe wachelt und hat zur Radmitte hin Abnutzungshinweise (scharfer Grad) ! Warum?????
Kann mir jemand die Originallänge der landen Distanzhülse nennen?

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Beitrag von René » 8. Juli 2005, 21:22

das kann auch daran liegen, dass einer den kardan nicht fachmännisch zusammengebaut hat. :bang:

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Beitrag von Fritz Henne » 10. Juli 2005, 20:54

Wo siehst du denn den Zusammenhang zwischen Kardan und Steckachse- bzw. Buchsenproblemen ?? Gelöste Steckachsenmutter wegen Pfusch am Kardan?????? Kann ich mir nicht vorstellen (geht auch gar nicht).

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Beitrag von René » 10. Juli 2005, 21:55

wieso geht das nicht?? ich spreche da aus erfahrung :evil: :mecker:
hatte das problem auch schon, und es hat am kardan gelegen. hab ihm dann einem bekannten mitgegeben, der hat das teil neu zusammengebaut und eingestellt, und siehe da alles bestens!

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Beitrag von René » 10. Juli 2005, 22:05

wir reden wohl aneinander vorbei. warum sich die mutter der steckachse löst, kann ich auch nicht sagen. ich hatte nur das problem wie Müll - Micha , wenn ich die achse festziehe, daß das rad am kardan schleift bzw. sich gar nicht mehr dreht.

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Re: Gelöste bzw. quetschende Hinterradsteckachse °

Beitrag von Gobi » 13. September 2013, 20:06

siehe auch: http://emw-r35.de/board/viewtopic.php?f=29&t=6561
Bei der Variantel mit den 3 Kugellagern findet sich links und rechts eine identische Buchse
Bild

Ich habe bei drei Buchsen Abweichungen im Zehntelbereich gefunden, lediglich die 12.2 waren zum Teil bis einen Milimeter kleiner - damit kann man rechts den Abstand zum Kardan beeinflussen.

Wie auch immer, wichtig ist das nachher das (die) Lager nicht mehr rutschen kann (können) und der Abstand zum Kardan stimmt
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