verølte bremse

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Andrebiker
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Beitrag von Andrebiker » 24. April 2007, 05:20

Immer :!: .
Unsere Motorräder laufen nun schon 60 Jahre, trotz so angeblich untragbarer Dinge wie Kontaktzündung und mechanischer Regler. Oder vielleicht gerade deshalb?

PS: Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

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Tosch
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Beitrag von Tosch » 24. April 2007, 18:23

Fällt mir sicher schwer, da die Bohrmaschine anzusetzen ... Ich nehme mal an, es ist das kleine Loch ziemlich genau in der Bildmitte hier, mit dem schwachen Fleck aussenrum:

Bild

Was hat'n das ungefähr für einen Durchmesser? Hat der kleine Knubbel obendrüber was zu sagen?

Gruß
Tosch

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Beitrag von Killerniete » 13. Mai 2007, 17:48

Das Löchlein ist ca. 1,5 mm groß, der Gnubbel darüber ist der Nietkopf der den innenliegenden Entlüftermechanismus hält.
Dieser verhindert das das Öl direkt rauslaufen kann.
Diese Nietverbindung muß manchem Zeitgenossen suspekt gewesen sein weswegen die Entlüftung entfernt und totgelegt wurde.
Verölte Bremsbacken durch an Simmerring austretendes Öl dürfte eigentlich nicht sein, da hierfür ein Fangblech in der Radnabe eingeschweißt ist. Der Ablaufkanal geht durch die Bremstrommel und endet außerhalb- mal durchstochern. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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Beitrag von cs_joker7 » 15. Mai 2007, 15:33

Nanu-so ein Fangblech ist mir noch nie aufgefallen und einen Ablaufkanal habe ich da auch noch nie entdeckt. Hättest Du da eventuelle mal ein Foto?

Hab nämlich vor kurzem wieder ein Problem mit verölten Bremsbacken gehabt... :snif:
Der rechte Nocken (auf dem die Bremsbacken lagern) hatte Luft und das Öl sickerte daran vorbei und voll in die Bremse- er ließ sich auch total leicht aus dem Kardan raus ziehen. Habe ihn dann mit Dirko HT eingeklebt- hält jetzt seit ner Woche und ist dicht- hoffentlich bleibt es so...

Gruß Joker
Zuletzt geändert von cs_joker7 am 15. Mai 2007, 17:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Tosch » 15. Mai 2007, 17:03

Killerniete hat geschrieben: den innenliegenden Entlüftermechanismus
Ein extra Mechanismus? Also doch nicht so gut, einfach so ein Loch reinzubohren?

Gruß
Tosch

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Beitrag von emw-ute » 15. Mai 2007, 19:39

Das Öl spritzt im Gehäuse mehr rum, als man vielleicht glauben mag.
Ich jedenfalls würde nicht einfach ein Loch ins Gehäuse bohren. Wenn doch, dann deutlichst kleiner als die 1-1,5 mm, die das Loch mit dem angenieteten "Knubbel" hat.
Aber: vielleicht hat das ja schon mal jemand hier aus dem Forum gemacht und kann Dir eine detaillierte Anleitung geben, wo genau Du welches Loch bohren musst (da bei Dir ja der Knubbel fehlt :mrgreen: ).

Ich hatte mal in die Öleinfüllschraube des Kardans ein Loch von Durchmesser 0,7 mm gebohrt, dazu die Hohlschraube noch mit Drahtwolle verdämmt: Selbst daraus drückt sich das Öl in nicht unerheblicher Menge (liegt allerdings auch genau im Wirbelbereich des Tellerzahnrads :( )

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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lösung....

Beitrag von Nordlicht » 20. Mai 2007, 00:10

hab vor kurzen die teile (beläge , dichtung ,usw) aus deutschland bekommen und mich ans schrauben gemacht.

1.die 10 schrauben zum kardang dekkel in der bremse waren nicht besonders fest und ich glaub die waren da nur weil der der sicherheits draht da war wo er sein sollte.

fand auch das an der unteren auflage der bremsbakken zuviel spiel war (im deckel).

hab jetzt neue dichtungen verbaut , die schrauben mit locktide eingeklebt und mit dichtmasse ein wenig nachgeholfen.

hab auch das öl im kardang mit fett ausgetauscht.

resultat:

jippiiii, ich hab wieder ne bremse an meiner emma die funzt...
bin heute ca 100 km gefahren . das hinterrad blockiert ohne probleme(auf mein komando) und keine sauerrei mehr in der bremstrommel

danke für eure hilfe
christian in norwegen :danke:

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Re: lösung....

Beitrag von cs_joker7 » 20. Mai 2007, 01:06

Nordlicht hat geschrieben:.hab auch das öl im kardang mit fett ausgetauscht.
Kann man es sich da wirklich so einfach machen und welches Fett wird denn dafür verwendet?

Gruß Joker
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fett..

Beitrag von Nordlicht » 20. Mai 2007, 21:51

ich hab aufgepasst das das fett eine gewisse temperatur verträgt (bei mir 200 grad) und das es möglichst rein ist , also keine additive hat. hab das richtige bei unserem landmaschienen händler gefunden (für erstaunlich wenigen kronen..)

hoffe jetzt natürlich das der kardang und die bremse nicht wärmer wird als 200 grad , aber auch dann bin ich ziehmlich sicher das das teil dicht ist (sehe den artikkel om die losen schrauben länger oben.. ).

wenn jemand weis wie warm so ein teil normalerweise wird kan ja bescheid sagen..


christian aus norwegen :P

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