Bilder zum anschauen + wichtige Maße (BMW) °

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Paul R 35
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Bilder zum anschauen + wichtige Maße (BMW) °

Beitrag von Paul R 35 » 20. Juni 2003, 20:39

Bild

Rechts auf dem Bild ist das Pendellager, das bei der Starrahmenmaschine links hinten im Rahmen sitzt (linkes Radlager).
Meiner Meinug nach ist es wichtig, dass dort unbedingt so ein Lager drinn ist, weil der Rahmen ist doch nicht so starr, wie sein Name es vermuten lässt. Ein einfaches Lager verträgt ja die Verwindungen nicht besonders gut, und wenn es mal Spiel hat, dann wackelt die Achse mit dem Tellerradlager. Ich denke die Folgen braucht man nich beschreiben.

Links ist das Kegelradlager (auch Starrahmen...), dass habe ich in den siebziger Jahren (noch in Kasachstan) mit Messingfolie spielfrei gemacht, weil kein neues aufzutreiben war. Den Riss im Laufring habe ich erst vor ein Paar Jahren entdeckt, als ich die Kardanwelle abdichtete.

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Beitrag von Paul R 35 » 20. Juni 2003, 21:12

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Hier sieht man die Mitnehmerzähne. Abgedichtet ist das Getriebe mit eine Gummimanschette von irgend einer russischen Landwirtschaftsmaschine, die Abmessungen stimmten exakt, und sie hällt seit über zwanzig Jahren dicht.

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Beitrag von Paul R 35 » 20. Juni 2003, 21:19

Bild
Hier sieht man die Radnabe, der eine Zahn war schon ausgerissen als ich die Maschine 1974 bekam. Seit 1980 bis 1991 bin ich in Kasachstan damit etwa 50.000 km gefahren, und seit 1993 hier in Deutschland etwa fünfeinhalb tausend km. Die Verzahnung hällt sehr viel aus, vorausgesetzt die Achsmuttern sind immer fest angezogen. Mein Vater hat die gleiche Maschine wie meine, als Gespann gefahren, ab und zu kam auch ein Anhänger hinten drann. Als erste verabscchiedeten sich die Speichen, dann die Nieten die die Nabe und Bremstrommel zusammenhalten. Nach dem das alles verstärk war gab das Kegelrad den Geist auf, aber mit der Verzahnung gab es keine Probleme. Dazu muß ich noch sagen dass die Maschine eine Hinterradfederung Marke Eigenbau hatte und der Vater damit seit 1964 bis 1975 Sommer und Winter gefahren ist. Danach nur gelegentlich, weil er ein Auto gekauft hat.
Zuletzt geändert von Paul R 35 am 20. Juni 2003, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Paul R 35 » 20. Juni 2003, 21:24

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In der runden "Dose" ist das Pendellager versteckt. Die Achsmutter sollte man mit aller Kraft anziehen und mit der Kontermutter festziehen (und ab und zu überprüfen), sonst ist die Mitnehmerverzahnung schnell futsch.

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Beitrag von Paul R 35 » 20. Juni 2003, 21:33

BildHier ist die Hinterradachse, die Muttern dazu und der Getriebedeckel. In dem Deckel ist ein kleines Loch in das ein dünnes Röhrchen eingepresst ist, das im zusammengebauten Zustand in die Vertiefung im Sechskant der Acse hineinragt. Das ist die Hinterradgetriebe Entlüftung, wenn sie verstopft ist, helfen die besten Gummimanschetten nichts. Auf jeden Fall musste man das Loch, in der sehr staubigen Gegend in der ich herumgefahren bin regelmäsig mit einem dünnen Draht putzen.

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Beitrag von Paul R 35 » 20. Juni 2003, 21:39

BildHier ist der Bremshebel (die Bremsstange ist nicht original), er hat an der oberen Seite Feinverzahnung. An der Stelle der dreizehner Muttern müßten Hutmuttern mit Schlüsselweite 15 dran sein (hat jemand zufällig so was rumliegen?). Und hier sieht man auch die Entlüftung am Achsdeckel.

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Beitrag von Thurisaz » 21. Juli 2003, 23:44

Sag mal,wie lang ist eigentlich das Distanzstück auf der Hinterachse zwischen Radlager und Nabe?
Solche originalen Hutmuttern habe ich und mir fehlt exakt eine!
Was hast du da für Stehbolzen drin?
Normalerweise haben die doch M8x1 Gewinde

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Beitrag von Andrebiker » 22. Juli 2003, 07:18

Die Stehbolzen haben M8x1, richtig.
Die Hüse müßte man mal ausmessen. Auf jeden Fall mußt Du sie so lang machen, daß Du den Rahmen nicht beim Anziehen der Steckachse verbiegst. Notfalls mit Scheiben ausdistanzieren; hab ich auch so gemacht!

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Beitrag von Paul R 35 » 22. Juli 2003, 19:11

Die Stehbolzen haben M8x1, die habe ich von einem Gewindestab zugesägt. Das Gehäuse hatte ich in Kasachstan an einer umgebauten Maschine dran und dort war es mit schrauben befestigt. Vor der Ausreise hatte ich keine Zeit mehr, die Bolzen zu machen, da habe ich es auch mit Schrauben befestigt. Hier habe ich die Kardanglocke schweissen lassen, und neu abgedichtet dazu habe ich mir in einem Schraubenhandel eine Gewindestange M8x1 geholt und die Stehbolzen daraus gemacht. Das Distanzstück musste ich auch mit einer Scheibe verlängern, weil die Mutter an der Achse sonst am Gewindeende angestanden ist, ohne dass Rad richtig festzuziehen.
Ich habe mal versucht nachzumessen (ohne alles auszubauen), es sind 45mm mit der Scheibe.

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Beitrag von Daniel Dorn » 19. September 2006, 08:39

Okay dann mache ich jetzt hier weiter,

Das Deckelchen mit dem Entlüftungsloch? Welchen Durchmesser (I.A.)hat das Loch und wie lang ist das Röhrchen darin?
Das muss ich noch nachträglich einbauen.

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Beitrag von Paul R 35 » 20. September 2006, 21:05

Also, ich habe es heute doch in die Garage geschafft ;-) :

Die Bohrung in der Achse:

Durchmesser: 6 mm;

Tiefe: 12 mm.

Röhrchen im Deckel:

Durchmesser aussen: 3 mm;

Durchmesser innen: 2 mm;

Länge: 10 mm

Abstandbuchse zwischen Radnabe und Lager im Rahmen:

Durchmesser aussen: 24 mm;

Durchmesser innen: 18 mm;

Länge (bei mir mit Scheibe :!: ): 48 mm.

Bei der Länge der Buchse achte auch darauf, dass sie lang genug ist, so dass die Mutter nicht am Ende des Gewindes der Achse ansteht. Bei mir ist es ohne Zusatzscheibe der Fall :kotz: .

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