Bremsen °

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Beitrag von Gobi » 26. Dezember 2003, 14:25

Es wird immer seltsamer:
Mittlerweile habe ich neue Beläge, die Bremstrommel sieht ganz gut aus, allerdings muß ich Blech an den Backen zwischenlegen um den Bremshebel in die richtige Position zu bringen.
Die Bremse tut es aber immer noch nicht! Zugegeben, ich habe sie jetzt noch nicht nachgearbeitet....
Mir ist aber folgendes aufgefallen:
Wenn ich die Maschine aufbocke, das das Vorderrad frei hängt, geht die Bremse fest kurz bevor der Bremshebel 90° zum Zug steht, da habe ich noch nicht viel am Griff gezogen. Danach kann ich problemlos bis zum Griffgummi weiterziehen- es passiert aber eigentlich nichts mehr! Ich wüsste gerne mal, was da in der Bremse passiert, bzw. nicht passiert, daß die Kraft im Bowdenzug verschwindet, kann ich mir nicht vorstellen, ich bin mir jedenfalls keiner Schuld bewust.
Jetzt meine Frage: ist das etwa "normal" oder fällt sonst jemand was ein, was da im argen liegen könnte????
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Beitrag von Gobi » 29. Dezember 2003, 16:21

So heute hab ich sie mal weiter belastet, und deutlich einen möglichen Fehler erkannt: ich hätte in meinen Umbau auch die Halterung der Einstellschraube mit einbeziehen müssen- wenn man wirklich hart am Zug zieht, kann man sehen wie sie sich bewegt!

Mal was anderes, hat jemand schon einen Austausch- Bremsnocken mit feiner Verzahnung gefunden- bzw. eben einen der sich zum Umbau eignet?
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Beitrag von Gobi » 23. April 2004, 08:18

Inzwische bremse ich zufriedenstellend damit

Neulich habe ich in einem Antiquariat ein Fahrschulheft aus den 50er Jahren gefunden, da viel es mir wie Schuppen von den Augen, denn dort wurde der Sicherheitsabstand nicht mit dem halben Tacho, sondern mit dem ganzen angegeben!
(also, für alle, bei denen es schon lange her ist: bei 80kmh- 80Meter Abstand!)

Wie wäre es mit einem Aufkleber: "Ich bremse nach der STVO von 1950" :mrgreen:
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Beitrag von lorchen » 23. April 2004, 12:41

... als Aufdruck für's T-Shirt hinten ...

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Bremsen

Beitrag von micteu » 26. April 2004, 17:53


"ABER: die Haltenasen des Bremsankers in der Gabel können brechen!! Ist mir zweimal passiert, habe Glück gehabt und lebe noch. Überhaupt nicht witzig !! Denn wenn dies geschieht, hängt sich der Anker am Bowdenzug auf und blockiert sofort !!
Die Haltenasen dürfen kein Spiel haben, und wer ab und zu mal vorne bremsen möchte, sollte über einen weiteren Haltehebel zwischen Bremsanker und Gabel nachdenken. Er könnte mit einer Schelle am Hüllrohr befestigt werden."
Die Thematik "Ausbrechen der Haltenasen" macht mir etwas mulmig, gerade weil meine Spiel haben. Es macht beim ersten Anbremsen schon einen "Klack" an der Bremsmechanik vorne. Ob das davon kommt, kann ich nur vermuten.

Wie ist das bei euch. Ist das Spiel an der Bremsplatte vorne nach 40.000 km nicht normal? Kennt Ihr das Klack-Geräusch beim Bremsen?

Gruß

Michael

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Beitrag von lorchen » 26. April 2004, 18:18

Das Thema hatten wir schon mal woanders.

Vom Gefühl her ist es Wahnsinn, den beiden kleinen Nasen so dicht an der Radnabe das Drehmoment beim Bremsen aufzuhalsen. :nein: :nono: Da müssen durch die Hebelwirkung enorme Kräfte wirken
Bei mir hat es auch Luft. Bei wem nicht! Aber letzte Woche hatte ich eine Notbremsung, und sie haben gehalten (wie lange noch ... )

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Beitrag von Paul R 35 » 26. April 2004, 19:35

Bei mir hat es auch Luft, und das klack ist auch da. Der TÜV hat bis jetzt noch nichts dazu gesagt.

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Beitrag von EMW-Junkie » 26. April 2004, 19:41

Die haben alle Spiel.
Wirklich Sorgen würde ich mir nur beim Gespann- oder auch schon beim Soziusbetrieb machen. Das kommt bei mir beides nicht vor. Dafür finde ich die Bremsen insgesamt einfach zu schlecht.

Übrigens gegen das Spiel könnte man ja wirklich was machen.

- nein diesmal nicht aufkörnen. Aber das bricht sicher nicht wegen dem bißchen Spiel, sondern weil das Material einfach nichts taugt und die Kräfte nicht aufnehmen kann. Das hätte man wohl schmieden sollen.

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Beitrag von Gobi » 26. April 2004, 21:29

Also, meine alte Bremse hatte kein Spiel, nicht das da jemand glaubt, das wäre original :mrgreen:
Ich würde so ein Spiel schon beunruhigend finden, vorallem wenn es tatsächlich "Klack" macht, das ist ja jedesmal wie ein Hammerschlag- könnte man da nicht wenigstens Blech zwischen füttern??

Zu den Bremsenthema noch mal allgemein: wie warscheinlich schon einige mit Schrecken gesehen haben :mrgreen: , habe ich mir ganz neue Hebel aus alten MZ Hebeln geschnitzt..... meine originalen waren weich wie Butter- warum auch immer ??????
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Beitrag von Thurisaz » 4. Juli 2004, 18:08

Ich hätte da vielleicht eine Idee,die auch für BMW-Gabeln anwendbar wäre.

Erstmal dieses Nasenteil aus gutem Stahl neu drehen und Nasen fräsen,daß alles genau paßt,evtl an der Gabel etwas nacharbeiten,das macht fast jeder Maschinenbaubetrieb.

Auf ner Drehbank das alte Nasenteil aus der Bremsankerplatte entfernen(einfach Schweißnaht abdrehen).

Nun kann man noch eine Art Ring,genau passend,aus ebenso gutem Stahl um das Teil im Bereich der Nasen überziehen,am Besten aufschrumpfen und auch am Schaft festschweißen (nicht durchschweißen,nur kurze Schutzgas-Nähte).
Nun können die Nasen in keine Richtung mehr weg!

Das Teil in die Bremsankerplatte einschweißen-fertig!

Dabei auf die genaue Lage der Originalnasen achten,sonst paßt die Platte nachher nicht mehr,weil der Bremshebel womöglich auf einmal oben hinten sitzt!
Es ist der Tag nicht mehr fern, ab dem ihr mich anbeten werdet und "Heiland" oder auch "McGyver´s Lehrmeister" nennen dürft....*grins*

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Beitrag von OPR-Bulette » 6. Juli 2004, 17:13

hab mäßiges spiel in der ankerplattenaufnahme gehabt und erstmal blech eingefüttert - jetzt ist erstmal ruhe und das ganze steht unter beobachtung.

bei mir hat der tausch der originalen genieteten beläge gegen geklebte ne ganz gute verbesserung der bremswirkung vorn gebracht.

ne andere frage zum thema:
wo genau hängt man die zusatzzugfeder des hinteren bremsgestänges denn am kardangehäuse ein ???
kann da irgenwie an meiner nix finden.... :?:
der millo

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Beitrag von Gobi » 6. Juli 2004, 18:28

Da sollte so ein kleiner Buckel mit Loch angegossen sein , links, wenn Du auf das Kardangehäuse schaust

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Beitrag von lorchen » 6. Juli 2004, 20:16

Wenn die kleine Lasche abgebrochen ist, nicht weiter schlimm. Bei mir geht's seit acht Jahren ohne Feder. Alleine die Zugfedern der Bremsbacken holen über den Nocken das Gestänge sicher zurück. Und wenn Du einen DDR-Bremslichtschalter dran hast mit Zugfeder, hast Du schon dort etwas.
Irgendwas ist immer kaputt.

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Beitrag von OPR-Bulette » 6. Juli 2004, 20:33

aha...die lasche ist weg bei mir... nur noch ein fragment übrig.
ging bisher ja auch ohne.. lack auf der trommel hat noch keine blasen geschmissen.

hatte schon überlegt nen stift in ein 1mm loch zu kleben ums da einzuhängen. was meint ihr, wie dick ist der guß ??
wollte auf keinen fall durchbohren...

aber ich lass das wohl besser... der kardan ist grad erst neu gelagert

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Beitrag von lappiator » 6. Juli 2004, 20:36

lass das mal so. ich fahr bei einer meiner auch ohne. das funzt!

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