Welches Kugellager für's Hinterrad? °

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Daniel Dorn
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Beitrag von Daniel Dorn » 9. Dezember 2003, 15:53

Bei Herrn Feller kosten die 22€. Ich dachte eigendlich das ist viel!

So, zu deinen Lagern die zweireihigen halten ungefähr einviertel länger. Ich weiss es, muss ja andauernt so´ne Schei...... berechnen. Das sind sogenante Loslager. Die können mehr Kraft übertragen bei geringerer Wärmeentwicklung.

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Beitrag von Andrebiker » 11. Dezember 2003, 07:41

Du mußt Dir von einem GUTEN Dreher auf einer großen Drehbank den Anschlag für das doppelreihige Lager wegdrehen und eine ordentliche Passung drehen lassen, z.B. H7. Davor macht er Dir eine dünne Hülse von Nabenlänge, innen wieder H7 (Durchmesser 47 glaube ich für 6303), damit die 6303 reinpassen, und außen n7, damit sie in der ausgedrehten Nabe fest sitzt. Dann schrumpfst/preßt Du die Hülse in das noch eingespannte Rad ein und läßt dir Hülse innen nochmal auf H7 kontrollieren bzw. nacharbeiten. Und dann brauchst Du noch eine neue kleine Distanzhülse vor die Lager kardanseitig. Da sollte dieselbe passen wie die originale achshalterseitig. Hüse rein, 3 Lager rein, wieder Hülse, das Gewindeteil, fertig. Hält ewig.
Die allerletzten EMWs wurden übrigens mit solchen geänderten Naben ausgeliefert; sogar im Werk haben sie gemerkt, daß das doppelreihige Lager Asche war.

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Beitrag von Daniel Dorn » 11. Dezember 2003, 08:10

Die Lager halten auch nicht ewig :!:

Die Lebensdauer beträgt 366000000 U/min oder 6785 Betriebsstunden. :mrgreen:

Die andere Sache verbaust du drei Festlager nebeneinander dann wird deine Achse einlaufen.

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Beitrag von Andrebiker » 11. Dezember 2003, 08:13

6785 Betriebsstunden sind ewig!

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Beitrag von lappiator » 11. Dezember 2003, 09:50

danke für die vielen antworten, ich werde mich für das 3303 entscheiden. für andere experimente habe ich nicht die möglichkeiten, obwohl sie nicht schlecht klingen. holger, kannst du unter feller-preis gehen?

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Beitrag von Holger » 12. Dezember 2003, 17:11

Kann ich leider nicht :cry: , ist schon freundschaftlich von mir kalkuliert. Frag bitte mal, was der Feller für eine DIN-Nummer führt und wer der Hersteller ist.

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Beitrag von lappiator » 12. Dezember 2003, 20:08

schon gut, wir machen das. wenn du nich auch 12€ versand haben willst. ich mach jetzt meine lackteile fertig. das dauert noch ein wenig. im neuen jahr wickeln wir das ab. okay?!

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Beitrag von Paul R 35 » 13. Dezember 2003, 20:07

Hallo Lapi, beide Lager stammen aus meiner Maschine (1951 Starr.), das linke 3303BTVH ist vom Kegelrad im Winkelgetriebe, der Riss gehört natürlich nich dort hin, Ersatz kostete bei B&G im Mai 2000: 58,97 €. Das rechte 1303 ist von dem Hinterrad (links im Rahmen), auf dem steht noch BMW drauf, kostete 1996: 42,- DM. Für das Kegelrad kann man auch zwei normale Kugellager nehmen, wie es mit dem R 35/3 Hinterrad aussieht kann ich nicht sagen.
Zuletzt geändert von Paul R 35 am 28. März 2009, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von krs » 6. Juli 2004, 11:40

Ich will jetzt meine Hinterradnabe umbauen und die 3 Lager in die Hinterradnabe einsetzten. Aber ich komme mit dem Beitrag von Andrebiker vom 23.4.2003 nicht klar...
Davor macht er Dir eine dünne Hülse von Nabenlänge, innen wieder H7 (Durchmesser 47 glaube ich für 6303), damit die 6303 reinpassen, und außen n7, damit sie in der ausgedrehten Nabe fest sitzt. Dann schrumpfst/preßt Du die Hülse in das noch eingespannte Rad ein und läßt dir Hülse innen nochmal auf H7 kontrollieren bzw. nacharbeiten.
Den Innenring wegdrehen ist logisch und die Distanzhülsen anpassen ist auch klar. Aber warum brauche ich dann noch eine Hülse mit den versch. Passungen wenn ich die 6303 einsetzten will? Das alte 3303 hat doch das gleiche Außenmaß von 47mm wie die 6303. Das muß doch nach dem Wegdrehen passen? Vasteh ick nich?
Gruß Stefan

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Beitrag von Andrebiker » 8. Juli 2004, 06:13

Ganz einfach: Bisher geht der Lagersitz bis zum Anschlag. Wenn Du den Anschlag wegdrehst, kannst Du die Lager weiterschieben. Aber: Hinter dem Anschlag gab es bisher keinen Lagersitz, sondern der Durchmesser ist größer; Dein Lager säße also lose in der Nabe - geht nicht. Deshalb mußt Du die komplette Nabe ausdrehen, also nicht nur den Anschlag weg, sonern auch den alten Lagersitz, auch wenn´s weh tut. Dann kommt über die ganze Länge eine Buchse rein, die innen den Lagersitz für die 3 einreihigen Lager hat.

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Beitrag von Gobi » 8. Juli 2004, 11:57

Gute Sache, aber ganz schön knifflig..... auf was spannt/zentriert der Dreher dann?
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
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Beitrag von krs » 8. Juli 2004, 13:44

Jetzt hab ichs verstanden... ich hatte mir schon sowas gedacht und mir heute einen Innentaster besorgt zum nachmessen. Kann ich ja nun lassen...
Ich glaube, ich bleibe dann beim Einbau von 2 Lagern. Das ist einfacher als bei unserem Dreher zu betteln. So wie ichs im Forum gelesen habe, gehts mit 2 Lagern ja auch...oder nicht?
Gruß Stefan

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Beitrag von Killerniete » 11. September 2006, 16:26

Muß das Thema noch mal aufwärmen da ich momentan an der Nabe rumwerkel.
Wäre es nicht günstiger auf 62 er gruppe umzurüsten, dann wär die Büchse nicht so dünnwandig.
Und 3 Lager find ich auch nicht so super, dann eher das mittlere leerräumen und die Ringe als Distanzbuchsen verwenden. :? :?
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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Beitrag von onkel » 28. März 2009, 15:20

Falls Bedarf besteht :
Ich habe noch einige neue 3303 Lager zum Stückpreis von 20 Euro incl. Versand !!.
Gruss Onkel

Zylinder

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Beitrag von Zylinder » 28. März 2009, 16:36

Hi!
Danke fürs Angebot . Sind es 2 RSR Lager oder offene ? Mir gehts in erster Linie um Maße für den Umbau auf 2 einzelne Lager . Bräuchte also genaue Maße für Distanzstück,Beilegscheiben usw. eventuell kleine Zeichnung . Ich kann es mir zwar selbst ausmessen ,aber wenn einer die passenden Maße hat gehts einfacher . MfG jens

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