Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

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Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

Beitrag von icwiener » 16. Juni 2009, 09:12

hallo!

spricht eigentlich irgendwas dagegen, die führungs-buchsen für die federung vorn und hinten aus lagerbronze zu machen? von meiner ursprünglichen idee, die aus teflon zu machen, bin ich inzwischen wieder abgerückt. das die original aus pertinax sind, hatte damals offensichtlich rein wirtschaftliche gründe (oder etwa nicht?) ich möchte am ende, dass sich alles schön "fluffig" bewegt und exakt geführt wird, die dauerhaltbarkeit ist bei meiner km-leistung eher nebensächlich. letztendlich brauche ich auch hinten ein möglichst feines ansprechverhalten, um die ganzen ps auf den boden zu bekomen ;-)
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Re: Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

Beitrag von antiekeradio » 16. Juni 2009, 09:29

es gibt bereits einige Leute die das so gemacht haben;

sehe mal im Forum "achsantrieb und hinterradfederung"
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Re: Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

Beitrag von tobi » 16. Juni 2009, 09:30

Die Idee hatte ich auch schon einmal gehabt :think: :?:

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Re: Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

Beitrag von hans_stramm » 16. Juni 2009, 09:34

Da kommt immer Staub/Dreck rein (besonders vorne), Bronzebuchsen bekommen Riefen und
zerkratzen die Rohre... hab ich mal von einem gehört der es ausprobiert hat.
Allerdings:
Hatte die R12 nicht Bronzebuchsen in der Gabel?
Und Gobi nicht auch? wie sehen die denn aus nach 1-2 Jahren?

Gruß Hans_Stramm

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Re: Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

Beitrag von antiekeradio » 16. Juni 2009, 09:35

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Re: Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

Beitrag von Andrebiker » 16. Juni 2009, 14:45

hans_stramm hat geschrieben:...Hatte die R12 nicht Bronzebuchsen in der Gabel?...
Nein, die sind aus Weißmetall mit wälzgefrästen Nuten :? .
Gruß, André
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Re: Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

Beitrag von Haui » 16. Juni 2009, 18:49

Hallo,

also meine alte "Dame" hat noch die ungedämpfte Gabel drin. Und als ich vor kurzem dort diverse Bauteile überarbeitet habe mußte ich feststellen, daß ein ganz "cleverer" Vorbesitzer sogar Stahlbuchsen eingezogen hatte. Das gibt definitiv Riefen!!!
Habe dies auf der Drehbank überarbeitet und neue Bronzebuchsen auf mein notwendiges Maß selbst angefertigt. Somit umgeht man das Thema -zu viel Spiel- bei Kaufteilen. Ich denke das wird 'ne Weile halten zumal ich der Meinung bin, daß die Bronzebuchsen schon in diversen Vorkriegsmaschinen verbaut waren (wahrscheinlich bis Materialkontingentierung dem Ganzen ein Ende setzte). B & G verhökert die Dinger unter folgender Best-Nr. 22351820010N99900.

Gruß Haui
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Re: Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

Beitrag von Gobi » 16. Juni 2009, 19:39

ich habe hinten Bronzebuchsen drin und hatte neulich die Federung nach 4 Jahren wieder auseinander und es sah absolut top aus - ich habe damit aber auch keine zichtausend Kilometer runter . Ich würde aber sagen, absolut ok (wenn nicht besser) Bronze zu nehmen
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Re: Federungsbuchsen aus Lagerbronze??

Beitrag von Paul R 35 » 17. Juni 2009, 18:44

antiekeradio hat geschrieben:es gibt bereits einige Leute die das so gemacht haben;

sehe mal im Forum "achsantrieb und hinterradfederung"
Ich bin einer von diesen, der in der Telegabel Bronzebuchsen drin hat.
Meiner Meinung nach waren sie in meiner Gabel (Übergangsgabel: schon ohne Faltenbalge und noch ohne Dämpfung) auch ab Werk drin.
Und noch was, ich habe in der Gabel Getriebeöl drin :!: Da sie keine Dämpfung hat, schadet es da sicher nicht...

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