SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

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Schwarzarbeiter
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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von Schwarzarbeiter » 13. Februar 2018, 22:29

Hallo Tosch,
ich bin bei der Problemlösung tatsächlich audauernd und hartleibig. Notfalls baue ich alles auch 10x hintereinander auseinander. Der erste Probelauf dieser Patina-R35 hatte sich seinerzeit von etwa 24:00 Uhr auf schlussendlich 03:30 Uhr verzögert, weil ich da ursprünglich schon mit deiner Zündung für den ersten Start experimentiert hatte. Als diese jedoch auch nach Stunden keinerlei Funken ergab, habe ich dann um 02:45 Uhr angefangen, auf Unterbrecherzündung zu gehen. Aber jetzt wollte ich es nochmal wissen und mit der korrekten Einbauanleitung hat es dann ja auch geklappt ...
Ich habe heute wieder 25 Kilometer abgerissen und sie läuft wie eine Nähmaschine!

https://drive.google.com/file/d/1zIKQbh ... sp=sharing

Gruss Schwarzarbeiter
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Franz13
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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von Franz13 » 14. Februar 2018, 00:10

Hallo Schwarzarbeiter,

ein dreifach Dankeschön für Dein super Bericht auch von mir.

Mfg Frank :prost
"Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein"

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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von Schwarzarbeiter » 31. Mai 2018, 10:37

Motor und Getriebe: Ergänzung Gesamtübersicht, Fehleranalyse und Behebung derselben innerhalb der ersten 987 km Laufleistung

Ich wollte nochmal kurz über den aktuellen Stand des Projekts nach knapp 1.000 km Laufleistung berichten. Weltbewegendes ist nicht passiert. Bei Kilometerstand 805 wurde das Öl im Hinterradantrieb gewechselt. Ich benutze da Mehrzweck-Getriebeöl SAE 140 GL4 von Wagner. Das fahre ich mittlerweile auch im BK-Hinterradantrieb und im BK-Getriebe. Insbesondere bei letzterem war dies sehr förderlich für geräuscharme Schaltvorgänge.

Bei Kilometerstand 805, also diesmal nach 500 Kilometern, wurde erneut das Motoröl gewechselt. Hier kommt bei mir unlegiertes mineralisches Einbereichsöl SAE 40 von Wagner zum Einsatz. Ich füllte dieses Öl seinerzeit im März nur etwa bis zur Mitte zwischen min. und max. auf. Bei den aktuellen sommerlichen Temperaturen habe ich dann nun mit Einbereichsöl SAE 50 bis zur max.-Markierung ergänzt.

Etwa bei Kilometerstand 900 schlich sich mehr und mehr ein helles Klappergeräusch in den bis dato untadeligen Motorlauf. Es schien aus Richtung Kopf zu kommen, war aber nicht immer präsent und ließ sich auch nicht provozieren.
Ich prüfte mehrmals da Ventilspiel bei abgenommener Zylinderkopfhaube und stellte das Ventilspiel auch mehrmals nach. Dies schien aber immer nur ganz kurz von Erfolg gekrönt zu sein. Das Klappern kam wieder und wurde sogar stärker, so dass ich schon Schlimmeres vermutete.

Die nur kurze Wirksamkeit der jeweiligen Ventilspieleinstellung gegen das Klappergeräusch ließ mich dann auch noch an eingelaufene Kontaktflächen der Ventileinstellschrauben mit den Pfannen der Stößelstangen denken. Hier hatte ich seinerzeit keine Neuteile verbaut, sondern gute gebrauchte.
Also habe ich mir neue Ventileinstellschrauben und Stößelstangen bestellt und 3 Tage später verbaut. Die ausgetauschten Teile wiesen dann tatsächlich deutliche Einlaufspuren auf. Damit war eine akkurate Ventilspieleinstellung nicht mehr möglich.

Mit den Neuteilen war das gleich deutlich besser. Allerdings setzten sich hier wohl die Kappen Stößelstangen in den ersten Tagen noch etwas und ebenfalls die Kontaktfläche der Einstellschraube in der Pfanne. Aber heute habe ich nochmal den Tank und die Zylinderkopfhaube runtergenommen und die finale Ventileinstellung bei warmgefahrenen (besser gesagt: richtig heißem) Motor vorgenommen. Die Stößelstangen lassen sich jetzt bei heißem Motor und geschlossenem Ventil im Stand gerade so drehen. Läuft der Motor, kann ich diese mit Handschuhen während des Betriebes leicht drehen. Das Spiel zwischen Ventilschaft und Kipphebel bewegt sich heiß nun vielleicht bei 3-4/100 mm. Damit war nun jegliches Klappern verschwunden und beide Ventile schlossen sicher und vollständig. Bei einer anschließenden Probefahrt lief der Motor wieder völlig nebengeräuschlos wie eine Nähmaschine.

Am nachfolgenden Morgen waren beim Start mit kaltem Motor ganz geringe Ventilspielgeräusche hörbar, die sich mit zunehmender Erwärmung verflüchtigten. Damit stand für mich nun fest, dass in beiden Temperaturbereichen, kalt als auch heiß, ein sicheres Schließen der Ventile sichergestellt war und die Einstellung so belassen werden konnte.

Der Motor und das Getriebe sind nach wie vor völlig öldicht. Es gibt keinerlei Tröpfchen auf dem Stellplatz. Hingegen ist die Ölversorgung des Zylinderkopfes bei laufendem Motor völlig akkurat: Ölrinnsale aus den Kipphebellagern, wohin man auch schaut. Ich konnte dies ja bei meinen Ventilspieleinstellversuchen und laufendem Motor gut sehen. Also bis jetzt alles bestens. Ich halte euch informiert.


Gruß Schwarzarbeiter
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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von papi01 » 31. Mai 2018, 17:51

Hallo Schwarzarbeiter. Sehr gut und verständlich beschrieben. Da dürften eigentlich keine Fragen mehr offen sein
Gruß vom Hans

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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von MopedMessie » 1. Juni 2018, 13:39

Hallo Schwarzarbeiter,

danke für die ausführlichen Informationen! :top:
Damit kann sicher jeder EMW/BMW Fahrer etwas anfangen.

Beste Grüße! :prost:

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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von Schwarzarbeiter » 1. Juni 2018, 15:31

Hallo papi01 und MopedMessie,
vielen Dank für die Blumen. Zu solchen kurzen Statements reicht meine Zeit gerade noch. Ich bin beruflich gerade doch etwas sehr eingespannt. Außerdem warten noch diverse andere Zweiradprojekte auf komplette Wiederbelebung. Deshalb verzögert sich der entsprechende Bericht über die Instandsetzung des zugehörigen R35-Handschaltgetriebes, den ich ähnlich aufbereitet auch hier einstellen wollte, noch um unbestimmte Zeit. Und gefahren werden wollen die Mopeten ja auch noch. Da ich immer etwa 10 davon zugelassen habe, gehen dafür am Tag mindestens eine Stunde, mit Nachbereitung eher zwei Stunden täglich drauf ...

Gruß Schwarzarbeiter
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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von nafets » 3. Juni 2018, 10:21

Hallo Schwarzarbeiter,

Du schreibst:
" und die finale Ventileinstellung bei warmgefahrenen (besser gesagt: richtig heißem) Motor vorgenommen. Die Stößelstangen lassen sich jetzt bei heißem Motor und geschlossenem Ventil im Stand gerade so drehen. "

Es ist doch so, daß in der Bedienungs- und Instandsetzungsanleitung steht:
" In dieser Stellung ist das zugehörige Ventil geschlossen, und die Stoßstange (4) muß sich leicht mit der Hand drehen lassen. "
sowie:
" Die Einstellung darf nur bei kaltem Motor vor­genommen werden. "

Dies bedeutet für mich, daß bei kaltem Motor, eingestellt nach Anleitung, nahezu kein Ventilspiel vorhanden ist.
Erst mit Warmwerden des Motors und der damit verbundenen Ausdehnung wächst das Ventilspiel (mehr Ausdehnung beim heißen Zylinder und etwas weniger bei den außen liegenden und somit kühleren Stößeln).
Und damit ist sichergestellt, daß beim heißen Motor so viel Spiel da ist, daß die Ventile ganz sicher völlig schließen.

Wenn Du jetzt bei heißem Motor auf spielfrei einstellst, dann passiert doch bei kühlerem Motor genau das Umgekehrte, der Zylinder zieht sich zusammen und zwar wieder mehr als die Stößel und dann hast Du bei kaltem Motor (oder wenn es während der Fahrt mal regnet) kein bzw. negatives Ventilspiel und die Ventile schließen nicht mehr vollständig.

Oder hab ich da einen Denkfehler oder etwas falsch verstanden?

Gruß
Stefan

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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von RobertD » 3. Juni 2018, 13:06

Ja, das Ventilspiel wird eigentlich immer bei Aussentemperatur eingestellt. Bei der EMW wachsen die Stößelstangen sehr gleichmäßig mit, dass es fast schon egal ist mit der Temperatur. Trotzdem mache ich es im kalten lieber, dann verbrennt man sich auch nicht die Finger :)

Wäre das Spiel so klein im kalten, dass die Ventile offen stehen, dann würde man es aber auch schon beim anwerfen merken mit Rückschläge in den Vergaser oder wenig Kompression bzw keine Leistung im kalten Zustand.
Gruß Robert

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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von Haui » 3. Juni 2018, 15:42

Hallo Stefan, in Sachen Denkfehler... Der Zylinder ist aus Eisen und die Stößelstangen aus Aluminium. Beide Materialien haben sehr unterschiedliche Längenausdehnungskoeffizienten. Alu deutlich mehr wie Eisen, das muß also mit in die Betrachtung einfließen.

Ciao Haui
Gott (?) gebe mir den Mut Dinge zu ändern, welche ich ändern kann, die Gelassenheit Dinge hinzunehmen welche ich nicht ändern kann und die Weisheit das Eine vom Anderen zu unterscheiden!

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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von nafets » 3. Juni 2018, 19:22

ok, ich rechne mal mit ein paar Annahmen:
Umgebungstemperatur 20°C, Stößel und Motorblock werden 100°C heiß, Zylinder und Zylinderkopf erreichen 200°C.

Stößel:
Stangen...............................................Länge 30cm, Aluminium, Erwärmung um 80K gibt Wärmeausdehnung 0,54mm
in Summe 0,54mm

Motorblock:
von oberhalb Nockenwelle bis Beginn Zylinder...Länge 5cm, Aluminium, Erwärmung um 80K gibt Wärmeausdehnung 0,09mm
Zylinder...............................................Länge 13cm, Grauguß, Erwärmung um 200K gibt Wärmeausdehnung 0,55mm
Zylinderkopf bis Mitte Kipphebelachse............Länge 12cm, Aluminium, Erwärmung um 200K gibt Wärmeausdehnung 0,26mm
in Summe 0,90mm

das bedeutet, wenn meine Annahmen der Temperaturen in etwa stimmen, daß sich bei heißem Motor ein Ventilspiel von etwa 0,45mm einstellt, wenn bei kaltem Motor auf spielfrei eingestellt wurde. Ich denke daß es etwas weniger als 0,45mm sein werden, insbesondere auf der Auslaßseite, da sich die Ventilschäfte auch noch ausdehnen werden.

Ergibt für mich im Umkehrschluß, daß wenn bei heißem Motor auf nahezu spielfrei eingestellt wird, daß dann beim kalten Motor die Ventile nicht mehr schließen können.

Gruß
Stefan

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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von Schwarzarbeiter » 3. Juni 2018, 23:16

Hallo in die Runde,
ich bin mir durchaus im Klaren drüber, dass laut Betriebsanleitung die Einstellung des Ventilspiels bei kaltem Motor erfolgen soll. Hier wird allerdings nur die leichte Drehbarkeit der Stößelstange bei geschlossenem Ventil als höchst subjektiver Maßstab angegeben. Ich hatte leider mit dieser Methode keinen Erfolg. Insofern muss man vielleicht über die Methode nachdenken. Ich hatte auch geschrieben, dass ich Tank und Zylinderkopfhaube beim Einstellen der Ventile stets abnehme. Damit ist neben den Stößelstangen auch der Punkt des tatsächlichen Ventilspiels, nämlich die Kontaktfläche Kipphebel/Ventilschaft, für den Einsatz der Fühllehre zugänglich. Wer das auch mal ausprobiert, wird über das tatsächliche Spiel, welches er dann bei seiner Einstellung mit "sich leicht drehbaren Stößelstangen" vorfindet, möglicherweise überrascht sein. Insofern weiß ich was ich tue, wenn ich das Ventilspiel bei heißem Motor einstelle. Darum hatte ich geschrieben:

"Das Spiel zwischen Ventilschaft und Kipphebel bewegt sich heiß nun vielleicht bei 3-4/100 mm. Damit war nun jegliches Klappern verschwunden und beide Ventile schlossen sicher und vollständig. Bei einer anschließenden Probefahrt lief der Motor wieder völlig nebengeräuschlos wie eine Nähmaschine."

und

"Am nachfolgenden Morgen waren beim Start mit kaltem Motor ganz geringe Ventilspielgeräusche hörbar, die sich mit zunehmender Erwärmung verflüchtigten. Damit stand für mich nun fest, dass in beiden Temperaturbereichen, kalt als auch heiß, ein sicheres Schließen der Ventile sichergestellt war und die Einstellung so belassen werden konnte."

Zusammenfassend kann ich sagen: ich habe keine leicht geöffneten Ventile im kalten Zustand und somit kein Schießen in den Vergaser oder den Auspuff; die Kompression ist unverändert gut; die Leistung ist unverändert gut; ich habe keine leicht geöffneten Ventile in heißem Zustand, insbesondere das kritischere Auslaßventil hat hier immer noch 3-4/100 mm Venilspiel; das Auslaßventil schließt damit sicher. Ich habe jetzt lediglich keine Klappergeräusche mehr bei Betriebstemperatur.
Vielleicht habe ich eine außergewöhnliche Paarung von Guss, Alu, Stahl, etc. in meinem Motor verbaut, die ungewöhnliche Ausdehnungen und Kompensationen von Längenänderungen gewährleistet. Auch wenn es den Theorien von Stefan widerspricht: der Motor läuft in dieser Einstellung einwandfrei.

Hertweck hat die Methode, auch bei heißem Motor das Ventilspiel einzustellen, schon vor vielen Jahren beschrieben. Hier ging es insbesondere um Fälle, wo keine technischen Unterlagen mehr nebst Einstelldaten für bestimmte Modelle verfügbar waren. Dann hat er also die Faustregel, dem Auslaßventil 5/100 mm Spiel bei heißem Motor zu geben, realisiert und hinterher nach dem Erkalten den dazu gehörigen Wert für sich ermittelt, z.B. 15/100 mm.

Gruß Schwarzarbeiter
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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von nafets » 5. Juni 2018, 18:08

Hallo Schwarzarbeiter,
das würde aber doch bedeuten, daß wenn die Ventile jetzt beim kalten Motor leicht klappern, sich dieses Geräusch dann mit zunehmender Erwärmung verflüchtigt, daß dann das Ventilspiel mit steigender Erwärmung zunehmend geringer wird.
Im Umkehrschluß somit bei kalt auf leichte Drehbarkeit der Stößel eingestellte Ventile, also ganz geringes Spiel, sich dieses geringe Spiel mit zunehmender Erwärmung dann so weit verringern würde, bis kein Ventilspiel mehr vorhanden ist und die Ventile dann beim heißen Motor nicht mehr sauber schließen können.

Wäre interessant, wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, bei seinem heißen Motor mal den Ventildeckel abnimmt, und bei dieser Gelegenheit dann das Ventilspiel (zwischen Kipphebel und Ventilschaft) messen würde, um es dann mit dem Messergebnis beim abgekühlten Motor zu vergleichen, idealerweise gleich für Aus- und für Einlaßventil.

Gruß
Stefan

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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von onkel » 7. Juni 2018, 05:08

Wieviel Spiel hat der kalte Motor ??
Gruss Onkel,
aus dem wilden, sonnigen Süden

http://www.bmw-r35.de

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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von Schwarzarbeiter » 7. Juni 2018, 11:28

Hallo Uwe,
ich habe das noch nicht geprüft, aber Spiel ist auf jeden Fall vorhanden. Kalt wie auch warm. Einlass wie auch Auslass. Dös passt aktuell schon ...
Bei nächster Gelegenheit messe ich mal nach.

Gruß Schwarzarbeiter
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Re: SAG BMW R35 - Restaurierung im Originalkleid

Beitrag von ViaLactea » 30. Juli 2018, 19:54

Schwarzarbeiter, danke für die hilfreichen Informationen. :danke:
Ich würde gerne von Ihren Erfahrungen bei der Restaurierung des Getriebes hören.
Mit freundlichen Grüßen, ViaLactea.

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