Werkstattbericht

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Killerniete
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Werkstattbericht

Beitrag von Killerniete » 1. März 2016, 20:31

Hallo
In diesem Thema kann jeder schreiben was er so werkelt und so am Laufen hält.


Da mach ich mal den Anfang:
Nach nun über 20 T sorglosen Kilometern war nun mal ein Eingriff nötig .
Hab´s schon etwas vor mir hergeschoben aber nun war´s soweit, also Seitenwagen ab und rauf auf die Bühne und Bestandsaufnahme.
Dann H-Rad raus, Bremsgestänge entfernt und Winkelgetriebe rausgedreht nach Lösen der Klemmschrauben.
Dann noch schnell Getriebe raus und Kupplung auseinander.
Denn :prost:
Und erst mal genug für diesen Tag
Bild
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"Muskauer Heide"

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Re: Werkstattbericht

Beitrag von Killerniete » 1. März 2016, 20:56

Tag 2
Nachdem alles begutachtet und für gut befunden ist kommt die neue Kupplungsscheibe an ihren Platz
Bild
Im Bild zu sehen ist die alte und neue K-Scheibe und der Mitnehmergummi der ebenfalls total hin war - fahr ich etwa zu wild :banane:
Die alte Scheibe hat noch 6mm ist aber knochenhart und kuppelte fast nur noch digital.
Die Neue hat 7mm somit musste auch das Ausrücklager neu justiert werden.
Dazu Madenschraube raus ebenso das Schmiernippel (komplett) Flacheisen passend zum Schlitz in den Schraubstock und abgeschraubt.
0.5 mm Ausgleichscheibe entfernt (in meinem Fall - das muss probiert werden) und wieder zusammen, Kupplung probeweise mit 2 Bolzen zusammengebaut und
Getriebe angeflanscht -kuppeln - passt, Hebel knapp Mitte -Schleifpunkt.
Kupplung komplettiert und "verkörnert",etwas Optimol auf die Verzahnung die anderen beweglichen Teile mit Sprühfett schmieren.
Getriebe drann und Mopped zusammenbauen.
Fahrtest steht noch aus.

Alter Ruckdämpfer
Bild
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Re: Werkstattbericht

Beitrag von schraubkruemmer » 2. März 2016, 03:57

Ja, der Gummi sieht schon ganz schön fertig aus.

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Re: Werkstattbericht

Beitrag von hermine » 4. März 2016, 13:59

hallo killerniete,

bitte gib mal einen bericht zur neuen kupplungsscheibe ab, würde mich interessieren. oder hat damit der gefederten version im forum bereits jemand erfahrung? :cool:

sollte sich eigentlich beim anfahren bzw. schalten etwas bemerkbar machen...
Beste Grüße
Jörg

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Re: Werkstattbericht

Beitrag von webster86 » 4. März 2016, 17:35

Hallo Killerniete,
könntest du bitte ein Foto von dem Stempel auf dem neuen Belag machen ?
Danke.
Gruß Matthias

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Re: Werkstattbericht

Beitrag von Killerniete » 5. März 2016, 11:43

Nee kann ich nicht ist ja eingebaut und für´s Foto bau ich das nich auseinander.
:hüpf: :hüpf: :hüpf: :hüpf: :hüpf: :hüpf: :hüpf:
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Re: Werkstattbericht

Beitrag von Mitch53 » 8. März 2016, 19:52

Bin gerade dabei mir noch nen Ersatzmotor fertig zu machen.Zylinder noch brauchbar,Lager kurbelwelle und Nocke noch o.k.Kurbelwelle liegt schon regeneriert da.
So jetzt heist es erts mal putzen :kotz:
vg Rico
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Re: Werkstattbericht

Beitrag von Gobi » 9. März 2016, 14:09

ich warte seit wochen auf meine Gabelrohre, (werd ich noch mal gesondert berichten) - treibt mich in den Wahnsinn, wenn Firmen was annehmen und dann passiert nichts mehr.... ich bekommen langsam Frühlingspanik! Und eigentlich wollte ich den Hinterradantrieb ja auch noch anfagen.... muss mir echt mal überlegen, ob ich die Karre nicht anders hinstellen kann um das Hinterrad rausnehmen zu können...
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Re: Werkstattbericht

Beitrag von schoenhuber » 9. März 2016, 18:01

Ich habe dieses Teil: https://www.louis.de/artikel/rothewald- ... r=10059185 , funktioniert sehr gut

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Re: Werkstattbericht

Beitrag von schraubkruemmer » 9. März 2016, 23:31

Hab ich auch, sogar zweimal. Da kann man sogar unabhängige Höhen einstellen (vorrausgesetzt man verbindet beide Wagenheber mit nem Holzbrett, nem stärkerem). Ne billigere Kompletthebebühne für Motorräder gib`s nicht.

Grüße Tobias
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Re: Werkstattbericht

Beitrag von littleego » 10. März 2016, 08:11

Kommt ihr mit den Hebern gut zurecht? Ich habe mir das auch überlegt, da das rumkrabbeln auf dem Boden auf Dauer keinen Spaß macht. Vorteil von dem Teil ist, das die Räder quasi in der Luft hängen und so eine Demontage einfach ist. Nachteil ist allerdings das man die Dinger nicht auf echte Arbeitshöhe bringen kann. Das würde dann sicher nur mit einer richtigen und wesentlich teureren Hebebühne gehen.

Aber BTT: Ich habe in der Winterzeit das Kreuzgelenk erneuert (hatte Spiel und geölt hat es auch aus dem Kardanhals), einen neuen Hinterreifen aufgezogen bzw. aufziehen lassen und meinen nummerngleichen überholten Motor wieder eingebaut. Zusätzlich habe ich quasi noch einen "Schnapper" gemacht und eine originale MILA Hebelgarnitur ergattert. Noch im perfekten Zustand ohne Rost. Muss bei Gelegenheit mal ein Foto einstellen. So und jetzt warte ich auf das Wochenende. Vielleicht geht da ja was mit dem Wetter.

Grüße
Kai

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Re: Werkstattbericht

Beitrag von schraubkruemmer » 10. März 2016, 12:15

Hallo Kai,

kauf Dir zwei, und dann verbinden.
Wie oben angedeutet - is die halbe Arbeit, beim Aufbau eines Motorrades. Habe meine selbstgebaute Hebebühne schon über 10 Jahre - ist Gold wert.
Da liegst Du sogar unter 250 €. Kauf mal ne richtige, originale Motorradhebebühne. Einfach machen... Ach so, und einzeln kannst du die beiden Wagenheber ja auch verwenden, z.B. Auto. Heben glaub ich, bis 2 Tonnen.

Grüße Tobias
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Re: Werkstattbericht

Beitrag von Gobi » 10. März 2016, 13:58

Ich fand das bisher eigentlich immer recht überflüssig, hier steht eh so viel Kram rum..... jetzt im Moment wäre es natürlich schon hilfreich.
Passt das den wenigstens mit der überstehenden Kunz-Ölwanne?
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Re: Werkstattbericht

Beitrag von Killerniete » 10. März 2016, 16:25

Thema Hebebühne
Ich hab nun schon die zweite aus einem alten Krankenbett -nur Platte drauf und bei Bedarf Luke rein zum Radausbau.
Ist aber nich unbedingt nötig mitunter aber nicht schlecht. Hauptvorteil dieser Bühne - Hat Räder somit kann man die - Mit Motorrad hinschieben wo´s passt.-wo´s hell ist o.Ä.
Die erste -da hat mich Kumpel so lang bequatscht bis ich die ihm überlassen hab.
Tragfähigkeit getestet ca. 300 kg (BMW R1150 GSA)
Wenn schwerer geht´s nicht hochzupumpen -Überdruckventil i.d. Hydraulic
Ach ja
Bei Nichtgebrauch als Basteltisch,Partytisch oder Ablage zu verwenden - höhenverstellbar !! oder zum Neonröhrenwechsel.
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Re: Werkstattbericht

Beitrag von schraubkruemmer » 11. März 2016, 23:13

Is zwar schön, aber nicht jeder kommt günstig an ein gebrauchtes Krankenbett ran. Die Art Wagenheber, wie beschrieben sind in jedem halbwegs vernümpftigen Baumarkt erhältlich und halten auch einer höheren Belastung stand.

Grüße Tobias
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