R4 Zylinder und Kolben auf der R35

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icwiener
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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von icwiener » 3. August 2017, 11:08

Ich kann auch meinen Senf dazugeben bezüglich Kolben Einbauspiel. Ich hatte vor paar Jahren fast genau das gleiche gemacht bei meiner Harley (1937er ULH 1340ccm Seitenventiler): Mahle Guss-Kolben vom BMW 540i mit längeren Carillo Pleueln, Ziel war leichtere Kolben (150g weniger pro Stück!) und moderne Kolbenringe, also flacher mit weniger Vorspannkraft, bessere Abdichtung, weniger Reibung. Das hat auch alles ganz gut geklappt, der Motor läuft um einiges ruhiger und besser als mit den bleischweren Originalkolben. Die BMW Kolben kamen ja auch aus einem wassergekühlten Automotor, originales Einbauspiel waren glaube ich 2/100. Ich habe angefangen mit 5/100, Ergebnis war heftiger Klemmer nach 3km bei sehr sanfter Fahrweise. Jetzt habe ich nach 500km als Endstadium den 4. Satz Kolben drin (!) und bin bei 12/100 Spiel angekommen, was sehr gut läuft. Ich denke, die Autokolben laufen in ihrer natürlichen Umgebung einfach deutlich kälter als im luftgekühlten Motorradmotor. Genau darauf sind sie ausgelegt und bleiben auch schön formstabil. Bei geschätzten 100° mehr dehnen sie sich dann doch über Gebühr aus und klemmen.
Fazit: Kolben aus wassergekühlten Motoren entweder gleich mit viel Spiel einschleifen oder besser noch: vorher die Ausdehnung messen.

Letzteres hate ich sogar gemacht, auf ner alten Kochplatte bis 230°, Ausdehnung war genau gleich wie bei den originalen. Laut Hütten machen die Kolben im Betrieb aber gern bis 400°, man müsste also diese Temperatur erreichen, evtl auf nem Gasherd sollte das gehen.
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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 1. Februar 2018, 19:30

Hallo liebe Forumsmitglieder,

Hab jetzt nach längerer Zeit endlich mal weitermachen können. Manches hatte ich schon vor einer Weile angefangen, anderes zwischenzeitlich vorbereitet oder fertig gemacht, so daß das folgende nicht immer den chronologischen Ablauf darstellen wird. Ich denke aber, daß das auch nicht so wichtig ist, weil es keine Anleitung sein will, sondern mehr zeigen soll, was ich wie versucht habe, in meinem Sinne zu verbessern.

die Ölpumpe

Nachdem ja so ziemlich alles zerlegt ist und das Pleuel der alten Kurbelwelle im Bereich des Rollenlagers stark beschädigt war, hab ich als mögliche Ursache die Ölpumpe überprüft. Hierzu den kleinen Ölpumpenprüfstand gebaut wie auf dem Bild.

Bild


Also nur einen Flachstahl mit den passenden Bohrungen, darauf ein keilförmiges Stückchen Alu mit Ölbohrung und das Manometer einer alten Fußpumpe. Läßt sich recht gut auf ein Marmeladenglas mit Öl stellen. Antrieb über Akkuschrauber mittels Schraube mit viereckig gefeiltem Kopf.
Nachdem es jetzt keine Öffnung gibt, wo das Öl rauskann, also entsprechend den Gleitlagern, Tropfröhrchen usw. wie im Motor, muß alles beim Überdruckventil raus. Sollte aber egal sein.
Beim laufen lassen der Pumpe kam das Manometer nur auf etwa 2bar, und der Druck wurde auch bei höherer Drehzahl nicht mehr, es kam dann eben einfach mehr Öl aus der Überdrucköffnung. Ich denke, das hat alles schon mal seine Richtigkeit. Nur 2 bar ist zu wenig. Ob das die Ursache für das beschädigte Pleuel war, oder ob es Gleitlager mit zu viel Spiel waren, weiß ich nicht. Hab jetzt die Ölpumpe auf knapp 4bar eingestellt, das sollte reichen.


Einbau der Kurbelwelle

Dann ging es an den Einbau der neuen Welle. Hab das ähnlich gemessen, wie von Schwarzarbeiter geschrieben, mit dem kleinen Unterschied, daß ich einen geschliffenen Flachstahl an die Innenseite des Lagerdeckels gespannt habe und damit direkt den Abstand zum Gleitlager messen konnte

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Ergebnis der Messung seht ihr hier:

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Also die passende Distanzscheibe von nur 0,15mm besorgt.
Dann alles sauber gemacht, das Kugellager angewärmt und zuerst die Distanzscheibe und dann das Lager mit einem Stück Rohr mit Hilfe des Schraubstocks auf den Kurbelwellenzapfen geschoben.
Dann den Lagerdeckel angewärmt und über das Kugellager geschoben. Dabei immer aufgepaßt, daß nirgendwo Dreck dazwischen kommt.
Einbauversuch mit leicht angezogenen Schrauben hat darauf beim Nachmessen ein Spiel von gut 0,4mm ergeben. Also beim messen keinen Fehler gemacht.

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Dann das ganze nochmal rausgenommen, und das ging ganz einfach, weil ich in 3 der Bohrungen für die Befestigungsschrauben des Lagerdeckels schon mal 8er Gewinde geschnitten hatte, und wenn man dann in diese Gewinde 8er Schrauben (von Hand) dreht, dann drückt es den Lagerdeckel schön langsam wieder raus.
Und dann eben mit grünem Curil auf beiden Seiten der Papierdichtungen und etwas Schraubensicherung das ganze fertig montiert. Mit fest angezogenen Schrauben hat die Kurbelwelle noch knapp 0,4mm Spiel, also eher an der Untergrenze aber noch im vorgesehenen Bereich. Welle dreht von Hand leicht und spielfrei. Das Gleitlager hatte mir der Bekannte durchgerieben, der auch beim Pressen und Ausrichten der Kurbelwelle geholfen hatte. Und der hat früher bei einem Hersteller für Reibahlen gearbeitet. Und ist gebürtiger Schweizer. Also Präzision garantiert.

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Da wollte ich euch noch zeigen, was ich gemacht habe um das leidige Thema Öltropfen an der Korkdichtung endgültig zu beseitigen. Mit einem Holzfräser und der Oberfräse hab ich in den Block einfach eine Nut gefräst und in diese eine passende Gummidichtschnur gelegt. Mal sehen ob das dicht ist, falls nicht, dann stört die Nut auch nicht, falls ich doch wieder zur ungeliebten Korkdichtung greifen muß. Aber ich hatte das schon mal beim Ventildeckel gemacht, und da hatte es gut funktioniert. Bin da zuversichtlich. War natürlich ein wenig wackelig mit dem fräsen mit selbst gebasteltem Anschlag auf der schmalen Auflagefläche, ist aber ganz sauber geworden. Auf die Fläche hatte ich vorher Motoröl drauf getropft, dann bleiben die Aluspäne nicht so leicht im Fräser.

Weiter ging es mit dem Wiedereinbau der neu eingestellten Ölpumpe und den Sieben:

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Als Sicherungsdraht verwende ich den Draht vom Schutzgasschweißen, der ist schön hart.


die Schwungscheibe

Theoretische Überlegungen zum Leichter machen der Schwungscheibe gab es schon länger hier im Forum. Gesehen hab ich aber noch keine, bei der es jemand versucht hat. Als ran an die Drehbank und 2 kg Späne erzeugt.
Abgedreht hab ich am Umfang bis knapp an die Bohrungen für die Druckfedern, an der Dicke der Scheibe sowie nochmal innerhalb der Bohrungen der Federn, so daß die Scheibe von ursprünglich 7kg auf 5kg erleichtert wurde. Ganz exakt 5,002kg, aber das war Zufall und die 7kg zu Beginn hatte ich nicht so genau gewogen.

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Ob sich die Wuchtung dadurch verschlechtert hat, kann ich nicht sagen. Auf der Drehbank lief sie ruhig.
Was aber auf jeden Fall verschwunden ist, sind die Markierungen für OT und Vorzündung.

Gruß
Stefan

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Zuletzt geändert von nafets am 1. Februar 2018, 19:50, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 1. Februar 2018, 19:44

Liebe Forumsmitglieder,

weiter geht es mit dem Anbringen der Markierungen für OT und Vorzündung

die Markierung

Dazu mußte der Zylinder auf den Motorblock und die Schwungscheibe auf die Kurbelwelle, aber noch ohne sie richtig anzuschrauben, um die Markierungen wieder anzubringen.

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Der neue Kolben ist übrigens auch deachsiert, und auch nach der gleichen Seite, weil der Astra Motor, für den der Kolben gebaut wurde, in die gleiche Richtung wie unser Motor dreht, darum darf auch hier der Pfeil Richtung Auslaß zeigen.

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Wie auf dem Bild zu sehen, hab ich über den Zylinder ein Stück Holz geschraubt mit einer Schraube als Anschlag für den Kolben drin. Die Länge der Schraube ist egal, Hauptsache der Kolben kommt ein Stück vor OT zur Anlage. Dann auf den vorderen Kurbelwellenzapfen eine Gradscheibe, und nur leicht geklemmt, so daß sie sich verdrehen läßt. Dann einen Draht an den Motor gefummelt, dessen Ende irgendwo auf die Gradmarkierungen der Scheibe ausgerichtet ist. Wenn man nun den Kolben abwechselnd von der Drehrichtung mal links und mal rechts herum gegen den Anschlag dreht, dann kann man an der Differenz der beiden Werte auf der Gradscheibe ausrechnen, wieviele Winkelgrade dazwischen liegen, und bei genau der Hälfte davon muß der OT sein. Dann runter mit dem Holzstück und die Kurbelwelle genau auf diesen Winkel gedreht, dann steht der Kolben exakt im OT und mit einem Körnerschlag oder Farbpunkt läßt sich dann passend die Schwungscheibe durch das Loch im Motorblock markieren.

Das Gleiche dann für den Punkt der maximalen Vorzündung. Ausgehend vom OT die Kurbewelle um 40° zurückgedreht (Von vorne gesehen also im Gegenuhrzeigersinn und wieder die Schwungscheibe markieren oder den Kolben um 12mm nach unten, das Ergebnis ist das Gleiche.

Hat übrigens eine Weile und ordentlich Angstschweiß gebraucht, bis ich endlich den neu geschliffenen Zylinder über den Kolben bekommen habe. Da hab ich echt ein Problem. Die Ringe des neuen Kolben sind sehr filigran und haben trotzdem ordentlich Spannung und der Ölabstreifring besteht zudem aus drei zueinander versetzen Teilringen. Hatte ich auch noch nicht gesehen. An den frisch geschliffenen Zylinder hatte ich unten zwar schon eine Phase gedreht, aber die hätte durchaus größer sein dürfen.
Da muß ich mir mal so ein Spannband für die Kolbenmontage besorgen, vielleicht hat einer von euch Erfahrung mit so etwas und kann mir einen entsprechenden Tip geben.

Entsprechende Kennung bei wieder abgenommener Schwungscheibe eingeschlagen.

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Die Schwungscheibe endgültig auf die Welle geschraubt, über die Sichtöffnung mit einem Stahlrohr gegengehalten und mit 200Nm angezogen und mit dem Blech gesichert. Dem Blech trau ich gar nicht, weil wenn sich eine 200Nm-Verschraubung lockern sollte, dann wird das so ein Blech nicht aufhalten können. Also Loctite.

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Und durch das Schauloch sieht es dann so aus:

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Gruß
Stefan

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 7. Februar 2018, 21:23

Hallo liebe Forumsmitglieder,
es geht ein wenig weiter

der Zylinderkopf

Wieder erst mal probeweise montiert, um zu sehen, was paßt und was noch angepaßt werden muß. Dazu Plastilinwurst auf den Kolben (für die Jüngeren unter uns: Knete) und mit montiertem Kopf, Nockenwelle und Ventiltrieb den Motor vorsichtig durchgedreht. Dann sieht man im Ergebnis, ob es eng wird

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Die Plastilinwurst dann durchgeschnitten und auf ein Papier, mit Bleistift den Umriß nachgefahren und mit den Abmessungen von Zylinder und Kopf, sieht man wie es im schlimmsten = engsten Fall aussieht.

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Das hier war noch ohne Kopfdichtung, die Ventile bleiben noch weit vom Kolben weg, alles weit im grünen Bereich. Keine Taschen im Kolben erforderlich und es wär sogar noch möglich den Zylinder zu kürzen, um die Kompression zu erhöhen.

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Und weil schon alles einigermaßen beisammen war, hab ich auch noch die Ventilerhebungskurve neu aufgenommen. Speziell um zu sehen, ob sich durch Verschleiß an der selbst umgeschliffenen Nockenwelle für mehr Ventilhub irgend etwas verändert hat. Hierzu wie vorgegeben (ich weiß nur nicht mehr, wo das stand) das Ventilspiel auf 0,3mm eingestellt und mit Gradscheibe und Meßuhr die Werte aufgenommen.

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Schaut aber gut aus.

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Was sich dabei aber gezeigt hat ist, daß die Einstellschrauben der Kipphebel sehr weit in Richtung Stösselstangen gedreht werden mußten. Ursache dafür ist, daß durch da Umschleifen der Nockenwelle ja nicht die Nocke am höchsten Punkt größer, sondern am Grundkreis kleiner geworden ist und weiters der R4-Zylinder etwas länger ist. Ich brauchte also längere Stösselstangen bzw. mußte diese verlängern. Hab dazu einfach die oberen Kappen runtergezogen und kleine Stahlringe eingelegt und mit Schraubensicherungskleber fixiert. Damit stehen die Kipphebel und die Einstellschrauben wieder normal.

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Der Zylinderkopf, den ich von einem gebraucht gekauften defekten Motor verwendet habe, hatte leider einen Kipphebel mit abgerissenem Gewinde, den ich früher schon mal einfach so repariert hatte. Die Bilder hab ich noch.

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Hat mir damals einiges Kopfzerbrechen bereitet, wie ich den Kipphebel in das Dreibackenfutter spannen sollte. Aber wenn man die Lösung hat, dann ist ganz einfach.

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Denke, das wird halten.


Die Öltropfröhrchen hab ich übrigens weggelassen und die Gewindebohrungen mit Schrauben verschlossen, aufgrund einschlägiger Diskussion hier im Forum und der Info vom Onkel, daß beim Zerlegen in den frühen Motoren ohne die Röhrchen die Gleitlager besser ausgesehen haben, weil einfach nicht so viel Öldruck über die Röhrchen verloren geht.
Ich hatte vorher schon das Öl eingefüllt und den Motor immer mal wieder zuerst von Hand, dann mit Hilfe einer Bohrmaschine über den vorderen Kurbelzapfen mit aufgeschraubter Mutter durchgedreht. Zu Beginn noch ohne Zylinderkopf und verschlossenem Anschluß zur Ölsteigleitung.
Dabei konnte man schön feststellen, daß der Motor über einen Zeitraum von 5 bis 10 Minuten zunehmend leichter läuft, das Geräusch des Kolbens im Zylinder weniger rauh wird und das Öl, das ich auch ein wenig von oben auf den Kolben gegeben habe, anfängt grau zu werden.
Nach Montage des Kopfes und der Ölsteigleitung dann noch ein paar mal mit der Bohrmaschine drehen lassen. Das geht dann schon deutlich langsamer wegen des Ventiltriebes. Wichtig war mir dabei, zu sehen, daß im Bereich der Gleitlager und den Kipphebellagern Öl ankommt, bzw. herausgedrückt wird. Scheint mir alles gut zu sein.
Und die Abdichtung der Ölwanne über die Gummischnur hat bis dato dicht gehalten.



Nachdem die Gewinde im Zylinderkopf für die Ölsteigleitung vermurkst beziehungsweise mit einer größeren Schraube verschlossen waren, hab ich diese früher schon mal aufgebohrt und Gewinde M8 eingeschnitten. Die Verschlußschraube und das Anschlußstück zur Ölleitung nachgefertigt, jedoch mit Gewinde M8 auf Seiten des Zylinderkopfes.

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Montage des Zylinderkopfes

Zylinderkopfdichtung ist aus Kupfer selbst hergestellt und dann auf der Herdplatte weichgeglüht.


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Und wieder etwas Curil-Dichtmasse auf die Dichtflächen gegeben. Ob die Dichtmasse wirklich hilft, seh ich eher zweifelhaft, in anderen Foren wird es aber empfohlen. Schaden wird es nicht.

Gruß
Stefan

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von LOTTI » 8. Februar 2018, 18:04

moin Die Stehbolzen, von der Ente oder dem 2cv Visa, eignen sich gut für so einen Umbau unten kannst du die so ins Kurbelgehäuse schrauben dann verjüngen die sich im Durchmesser und oben ist wieder normales Gewinde die Ente kommt mit drei Bolzen pro Zylinder aus zwei lange und eine kurze du brauchst zwei lange Stösselstangen seitig und zwei kurze Zündkerzen seitig damit die nicht in oben in den Zylinderkopf rein gehen und das mit den aluschrauben für die Zylinderkopfbolzen , habe ich auch genau so gemacht eingeschraubt abgeschnitten plangedreht und die neuen Bohrungen gesetzt allerdings habe ich einen vw Zylinder verbaut
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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 9. Februar 2018, 19:43

Hallo Lotti,
das mit dem VW-Zylinder klingt ziemlich wild, paßt das denn mit den Bolzenabständen unten zum Motorblock? Und die Laufbuchse geht die in den Block?
Von welchem VW-Motor stammt der Zylinder? Und welche Bohrung? Kolben sind dann wohl vom gleichen Motor?
Und wie paßt der Zylinder dann oben wieder zum Zylinderkopf?
Bilder wären interessant.

Gruß
Stefan

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von LOTTI » 10. Februar 2018, 11:26

Moin,
Zylinder und Kolben (/) 83,45 mm Hub bleibt original vom Käfer Boxermotor luftgekühlt. Lochabstand passt unten perfekt, oben am Zylinderkopf muss angepasst werden, wie beim Vorredner.

Bilder gehen nur per E-Mail
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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 3. März 2018, 10:43

Hallo liebe Forumsmitglieder,
es geht ein wenig weiter

Krümmeranschluß

Nachdem ich bei Apfelbeck gelesen hatte, daß die Füllung mit Frischgas bei steigender Temperatur des Zylinderkopfes abnimmt, da sich das einströmende Frischgas an den heißen Flächen erwärmt und ausdehnt, habe ich versucht hier ein wenig Abhilfe zu schaffen. Beim Blick auf modernere Motorenkonstruktionen sieht man, daß der Kanal für die Abgase nach dem Auslaßventil möglichst kurz und gerade gehalten wird. Auch Hertweg geht auf das Problem ein, mit positivem Beispiel der NSU Max, wenn ich mich recht erinnere. Das läßt sich sicher nicht einfach entsprechend verbessern, ohne gleich einen neuen Kopf für die R35 zu entwickeln. Bleibt noch der Stutzen mit dem Gewinde zum Anschluß des Abgaskrümmers. Dieser verlängert natürlich auch noch mal die Strecke, auf der der Zylinderkopf Wärme aus dem ausströmendem Abgas aufnimmt. Im Vergleich dazu gibt es bei späteren Konstruktionen diesen Gewindestutzen gar nicht mehr. Im Gegenteil; hier hat der Zylinderkopf eine Ausfräsung zur Aufnahme des Abgaskrümmers, der dann meist etwa 1- 1,5cm in den Kopf hineinragt und dort bereits das heiße Gas aufnimmt.
Und hier hab ich angesetzt.
Ich hab den Abgasstutzen ein Stück weit hinein ausgefräst. (Zylinderkopf auf den Support der Drehbank und Drehmeissel in das Dreibackenfutter). Ergebnis seht ihr hier:

Bild


Jetzt wollte ich aber nicht den Abgaskrümmer verlängern und in den ausgefrästen Zylinderkopf stecken sondern hab stattdessen ein Stück VA-Rohr entsprechend geformt, so daß es strömungsmäßig zur Kontur des Kanals paßt. Dieses Stück Rohr läßt sich etwas schabend in den Kopf schieben und soll den direkten Kontakt der heißen Gase zum Kopf unterbinden. Natürlich wird das Rohr heiß, aber es liegt nun nur eher punktuell im Zylinderkopf an und hat sicher einen viel schlechteren Wärmeübergang zum Kopf, als der direkte Kontakt der heißen Gase.
Sieht dann eingesteckt so aus:

Bild


Theoretisch kommen die Abgase jetzt etwas heißer im Krümmer an und der Kopf bleibt daher kühler. Wieviel es praktisch bringt wird sicher ewig ein Geheimnis bleiben, aber bei Motoren neueren Standes wird es wohl nicht grundlos gemacht werden. Auch die stark verrippten Krümmermuttern späterer Zeit hatten sicher den gleichen Zweck. Der Krümmer läßt sich damit jedenfalls weiterhin noch ganz normal montieren. Und sehen tut man es von außen auch nicht.

Gruß
Stefan

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Zuletzt geändert von nafets am 3. Juli 2018, 09:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von RobertD » 3. März 2018, 15:04

Schaut gut aus. Ob man den Unterschied jetzt so merkt würde ich so nicht sagen können. Das fällt bei mir unter Feintuning und käme wohl ganz zum Schluss beim Motorumbau. Der Sinn ist dennoch zu erkennen. :top:

Den Auslasskanal kannst du noch so weit wie möglich polieren, dann kommen die Abgase auch noch schneller aus dem Kopf. Einlassseite nicht, aber den Auslass so glatt als möglich machen. ;-)

Übrigens würde ich weniger vom Fräsen sprechen, der beschriebene Prozess läuft unter Ausspindeln. Das wäre jedoch Erbsenzählerei. :wirr: :D
Gruß Robert

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 4. März 2018, 19:26

Hallo Robert,

den Auslasskanal hab ich schon noch etwas geglättet, aber poliert hab ich ihn nicht, da fehlt mir das Werkzeug. Mit der Bezeichnung "Ausspindeln" hast Du natürlich absolut recht. Den Einlaßkanal hab ich auch geglättet und mich speziell dem Übergang vom Vergaser zum Zylinderkopf gewidmet, weil damit hinten viel rauskommt, muß auch vorne viel rein.

der Vergaseranschluß

Nach Hertweg soll das Frischgas schön glatt in den Brennraum rutschen und möglichst nicht hineinstolpern, denn das beeinträchtigt natürlich eine gute Füllung. Die größtmögliche Stolperstelle stellt hier der Übergang vom Vergaser zum Zylinderkopf dar. Die dazwischen liegende Pertinaxplatte macht es nicht einfacher hier einen sauberen Übergang herzustellen. Und selbst wenn die einzelnen Teile von Form und Durchmesser identisch sind, heißt das noch lange nicht, daß sie im verbauten Zustand dann richtig zueinander sitzen. Dazu müßten alle Teile spielfrei und paßgenau auf beiden Gewindebolzen korrekt ausgerichtet montiert werden. Bei meinem Motor haben aber Pertinaxplatte und Vergaser Spiel auf den Bolzen. Und insbesondere sieht man nach der Montage auch nicht, wie gut oder eher wie schlecht die Teile zueinander sitzen. Nicht mal mit dem Finger kommt man durch den Vergaser an die Stelle um zu kontrollieren. Also eine andere Lösung gesucht. In der Industrie findet man bei reproduzierbar und paßgenau zu verbauenden Teilen hierzu manchmal Paßstifte. Also solche Stifte besorgt. Die Pertinaxplatte alleine an den Zylinderkopf montiert und dabei darauf geachtet, daß sie so gut wie möglich zum Ansaugkanal paßt. Den verbleibenden kleinen Versatz dann mit dem Multischleifer abgetragen. Und jetzt durch die verschraubte Platte die Löcher für die Paßstifte in den Zylinderkopf gebohrt.

Bild

Dabei kommt es nicht darauf an, daß diese Bohrungen irgendwie symmetrisch zu den Anschraubbolzen sitzen, sondern ganz im Gegenteil sorgt eine gewisse Asymmetrie dafür, daß später immer nur in der gleichen Anordnung zusammengebaut werden kann.

Bild

Daraufhin hab ich die Pertinaxplatte abgenommen und mit der anderen Seite anliegend an den Vergaser geschraubt, so daß auch hier der Übergang möglichst gut gepaßt hat. Und wieder Löcher gebohrt durch die bereits gebohrte Platte, diesmal in den Vergaser. Und auch hier wieder den Übergang Platte zum Vergaser so weit erforderlich nachgearbeitet.

Bild

Hätte der Motor diese Dichtplatte nicht, die der Wärmeisolierung des Vergasers dient, müßte man sie glatt erfinden zum Übertrag der Position der Bohrungen.
Die von mir besorgten Paßstifte sind sogenannte Kerbstifte, die über ihre Länge eine gefurchte Kerbe besitzen, mit deren Grat sie dann nach dem Eindrücken in der Bohrung festsitzen. Den Grat hab ich teilweise entfernt, so daß er nur noch so weit stehen geblieben ist, wie die Stifte dann im Zylinderkopf sitzen. Beim Eindrücken hab ich zur Sicherheit wieder etwas Schraubensicherung verwendet. Jetzt ist sichergestellt, daß bei der Vergasermontage der Übergang keine Stolperschwelle für das Frischgas darstellen kann, die sicher mehr schadet als wie ein bißchen Gußrauhigkeit im Einlaßkanal.

Gruß
Stefan

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 29. April 2018, 21:51

Erste Fahrten

so die letzten Tage hab ich angefangen den Motor einzufahren. Die erste Runde mit etwa 20 Kilometern ging rund um unser Dorf.
Etwas mühsam angesprungen. Motor lief schön. Auf der Fahrt dann paar mal bis 80km/h beschleunigt. Motorblock dampft, weiß noch nicht wo und von was.
Dann noch ein wenig im Stand laufen gelassen und Leerlauf eingestellt. Etwas später Zündkerze kontrolliert: rußig schwarz.

Nächste Fahrt. Strecke circa 120 Kilometer, km-Zähler geht nach, weil ich die Übersetzung der BMW R24 im Hinterachsgetriebe drin habe
(R35 hat 5,36 : 1 und R24 hat 4,18 : 1). Tacho stimmt, weil es der elektronische vom Tosch ist, und der ist kalibriert. Motor läuft recht angenehm, ohne störende Vibrationen, Geschwindigkeit immer mal kurz etwas gesteigert. 90 km/h gehen gut.

Im Schiebebetrieb permanentes Knallen.

Während der Fahrt begann unter Last ein helles Pling-Geräusch. Wie schon früher mal festgestellt, ist der Gußgewindeeinsatz im Zylinderkopf mit dem Gewinde für die Zündkerze locker.

Warm starten geht am besten mit Tupfer und viel Gas.

Zündkerze ein wenig heller aber immer noch mit Ruß.

Tankdeckel, wenn vollgetankt weiterhin undicht. (wohl doch mal einen Siebeinsatz probieren?)
Motorblock dicht, nur im Bereich der Entlüftung unterm Motor etwas Öl.
Das Dampfen des heißen Motors hat aufgehöhrt.

Zylinderkopfbefestigungsschrauben nachgezogen circa 1/6 Umdrehung
Krümmermutter nachgezogen circa 1/2 Umdrehung
Ventilspiel eingestell. War ein wenig zu viel. Trotz der fehlenden Tropfröhrchen (mit Schrauben verschlossen) alles ölbenetzt, auch die Pfannen der Stösselstangen.

Problemlösung für den lockeren Gußgewindeeinsatz im Zylinderkopf zur Aufnahme der Zündkerzen gefunden

Der Gußgewinde-Einsatz

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So sieht nach Instandsetzungsanleitung der Gußeinsatz aus

Bild
hier im Detail das Problem. Dadurch, daß das eingegossene Teil etwas Spiel hat, bläst es hier durch.

Bild
hab jetzt erst mal einen Führungsstift zum Einschrauben ins Kerzengewinde hergestellt. Dieser verhindert zum einen, daß Spähne ins Kerzenloch fallen können und zum anderen soll der Stift den Fräser führen und dafür sorgen, daß die gefräste Fläche später schön im rechten Winkel zur Zündkerze liegt. Zur Anfertigung des Fräsers hab ich dann ein Stück 27mm Sechskantmaterial passend durchgebohert und ausgedreht, damit es genau drehbar auf den Führungsstift paßt. Dann etwas eingesägt und die Schneiden gefeilt. Anschließend noch im Bereich der Schneiden auf den richtigen Durchmesser abgedreht, sowie etwas weiter hinten so weit, daß er nicht an den Kühlrippen streift. Dann die Nuß drauf und über die Schraube mit dem viereckig gefeilten Kopf mit Hilfe der Bohrmaschiene langsam und mit leichtem Druck ringförmig um das Kerzenloch den Zylinderkopf plangefräst.

Bild
Planfräsen hat bestens funktioniert.

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Dann in die gefräste Fläche eine Dichtung aus geglühtem 0,7mm Kupferblech gelegt.

Bild
Auf die Kupferdichtung dann eine gedrehte Stahlscheibe mit 2mm Stärke.

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Und das Ganze mit der Zündkerze verschraubt.

Bild
Ja, man sieht es, aber ich hoffe, daß es jetzt dicht ist und bleibt.

Bild
Theoretisch sollte jetzt:
1. der Gußgewindeeinsatz gegenüber dem Alukopf verspannt sein und damit dichten
2. mögliche Gase durch die Kupferscheibe abgedichtet sein

Motor gestartet. Sprang wieder mal schlecht an, im Leerlauf läuft er aber gleich sauber.

Zündkerzenverschraubung scheint dicht zu sein.

Mit der Stroboskoplampe Zündzeitpunkt überprüft. Insgesammt etwas zu spät, Verstellung funktioniert sauber.
Daraufhin den Zündzeitpunkt etwas früher gestellt durch Verdrehen der Elektronikplatine in der Unterbrecherdose im Gegenuhrzeigersinn. (Elektronik-Zündung vom Tosch)

nächste Fahrt:

Erst mal wieder kalt schlecht angesprungen. Etwas spazierengefahren. Zwischenzeitlich angehalten und abgestellt, zum warm starten ein wenig getupft und mit Halbgas ist sie gut angesprungen. Laufen tut sie wirklich gut, mal auf 110km/h beschleunigt. Erst zu Hause dann den Zündzeitpunkt wieder kontrolliert: Maximale Spätzündung ist jetzt bei Markierung OT, maximale Frühzündung ist bei Markierung VZ. Danach Zündkerze überprüft, da lief sie aber bereits eine Weile im Stangas: rußig schwarz. Werd mal eine kleinere Vollgasdüse probieren und dann direkt nach der Fahrt kontrollieren.

Seit dem Nachziehen der Krümmermutter ist das Auspuffknallen weg, da hatte sie wohl Luft gezogen.
Die Abdichtung am Zündkerzengewinde scheint auch zu funktionieren. Schade, daß ich den Fräser wohl nie wieder gebrauchen werde, aber wegwerfen kann ich ihn einfach nicht, dafür ist er viel zu schön.

Unten tropft immer noch etws Öl aus der Entlüftung.

Bisher etwa 200 Kilometer eingefahren, in etwa so wie es im Hertweg steht. Dabei keine Klemmneigung festgestellt.

200km ist natürlich noch nicht viel, aber zusammenfassend läßt sich bis jetzt schon sagen:

- der Motor läuft schön rund, wohl nicht zu Letzt wegen dem leichten Kolben mit nur 315g inklusive Ringe, Bolzen und Sicherungen
- die um 2kg erleichterte Schwungscheibe hat keinerlei Auswirkung auf Rundlauf und Leerlauf
- Motor dreht subjektiv leichter und schneller hoch
- der größere Hubraum von 450cm³ (Bohrung 81mm / Hub 87mm) liefert ein schönes Drehmoment
- die längere Hinterachsübersetzung (hatte ich schon immer drin) paßt jetzt besser zum vergrößerten Hubraum
- bei 100km/h dreht sie im vierten Gang nur 3500Upm (im dritten wären es 4800Upm)
- Kalt springt sie schlecht an

Hoffe das bleibt jetzt, bis auf das Anspringen, alles so, aber ich werde natürlich schreiben, wenn es Neues vom Motor zu berichten gibt.

Gruß
Stefan
Zuletzt geändert von nafets am 30. April 2018, 10:43, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von oldiMike » 30. April 2018, 04:06

Den Fräser kônnte ich einmal gebrauchen. Ich habe einen Kopf, da ist die zündkerze nicht gerade. Trotz originalem Loch.
auf der suche nach Original Kolben für Die EMW Ø > 72mm auch gebraucht.

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 30. April 2018, 09:13

klar, kannst Du haben, schick mir Deine Adresse, dann bekommst Du den Führungsstift, den Fräser und die Schraube mit dem viereckigen Kopf. Nur die Nuß kann ich Dir nicht leihen, weil die hatte ich mir selbst geborgt.

Gruß
Stefan 16614/20180801
17855/20180827

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 17. September 2018, 20:50

Hallo liebe Forumsmitglieder,

kurzer Zwischenstand:

bisher circa 700km gefahren.

Motor trocken.

Ölwechsel ohne auffällige Metallpartikel.

wieder mal ein helles "Pling-Geräusch" vom Motor unter Last. Diesmal war es eine leichte Undichtigkeit der Zylinderkopfdichtung, die Muttern etwas nachgezogen, dann wars wieder weg.

Kompression gemessen 7,7 bar.

Bild

Zündkerze wie aus dem Bilderbuch

Bild

und der Motor rennt :D

Gruß
Stefan

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von RobertD » 18. September 2018, 10:04

Jetzt mal rein Zulassungstechnisch...lässt du den Umbau eintragen und meldest es dem Finanzamt und der Versicherung?
Gruß Robert

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