Oldtimer-Praxis und Oldtimer-Markt

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lorchen
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Oldtimer-Praxis und Oldtimer-Markt

Beitrag von lorchen » 11. November 2004, 20:34

Leute, ich muß mich jetzt mal aufregen. :evil: Ich hab gerade die aktuelle Oldtimer-Praxis gelesen. :shock:

Der Artikel ab Seite 59 über den Goliath 1100. Mann, der muß Schotter haben. Jeder soll, wenn er kann und will, seine Karre so perfekt wie möglich hinkriegen. Aber der letzte Satz: "... und überraschend agil zieht der kleine Bremer über die Landstraße - bis zur ersten, durch Bauarbeiten verursachten Pfütze, vor der Karlheinz Härzer wendet. 'Da fahre ich nicht durch, nicht nach soviel Arbeit, da nehme ich lieber einen Umweg.' Das ist er, der Preis der Perfektion ..." :nein: :kotz: :nono:

... und der Preis für die Vernunft. Ja, spinnt der? Da hört meine Toleranz auf. Bloß kein Kratzer oder ein Spritzerchen. Der sollte die Kiste ins Museum stellen.

Und dann Seite 68: BMW 02 mit 1000PS! Guckt Euch das Teil mal an! Was soll der Unsinn. Das hat nichts mehr mit Oldtimerei zu tun!

Überhaupt geht mir langsam die Gleichförmigkeit der Berichterstattung auf den S... (enkel). Da ist keine Abwechslung mehr in den Formulierungen. Immer der gleiche Stil, auch zwischen den Autoren.

Viel besser gefällt mir der Artikel über den H6 mit Tieflader und Raupe KT50. Hier kommt auch - scheint mir - der Besitzer oft zu Wort. Da wird der Beitrag lebendiger. Vielleicht sollten sie die Restaurierungsgeschichten generell von den Machern erzählen lassen, so wie vor Jahren bei der Luxuslimousine Wartburg 311 von Dirk Steffens aus Berlin.

Trotzdem muß ich mir in 2 Wochen wieder das Ding kaufen, denn da kommt was über die MZ ES 250 Doppelport. :banane:
Irgendwas ist immer kaputt.

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EMW-Junkie
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Re: Oldtimer-Praxis und Oldtimer-Markt

Beitrag von EMW-Junkie » 30. September 2006, 21:07

lorchen hat geschrieben:Überhaupt geht mir langsam die Gleichförmigkeit der Berichterstattung auf den S... (enkel). Da ist keine Abwechslung mehr in den Formulierungen. Immer der gleiche Stil, auch zwischen den Autoren.
Den Stil finde ich insgesamt fast unerträglich, außerdem das, was man heute wohl "Crosspromotion" nennt, hat Formen angenommen, das geht ja gar nicht mehr :nono: :kotz: :nein:

Persönlich kaufe ich das max. 2 mal im Jahr, das ist genau dann, wenn ich Langeweile habe, weil mein Reifenhändler gerade Sommer- und Winterreifen wechselt.. Und auch nur, wenn wirklich was interessantes drinsteht. Kommt ja durchaus vor...
BildOldis fahren und daran schrauben macht süchtig!Bild

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Beitrag von emw-ute » 1. Oktober 2006, 10:50

Meine Meinung:

Ich lese die beiden Blätter seit vielen Jahren und habe mich jedesmal auf den Tag der Neuausgabe gefreut.
Mittlerweile überlege ich aber ernsthaft, die beiden Postillen nur noch sporadisch zu kaufen.

Gründe:

- die Artikel wiederholen sich, d.h. ein Artikel der OM taucht (zu) oft einige Monate später in leicht verändertem Outlay in der OP auf.

- früher standen in den Berichten die Informationen betreffend die eigentliche Restaurierung, inklusive wertvoller Tipps für den Bastler, eindeutig im Vordergrund. Mittlerweile ist dies nur noch ein anspruchsloses Geplänkel aus Typenhistorie und einer unbrauchbaren Restaurierungsschilderung, die allenfalls unterhaltenden Charakter für einen Nicht-Oldtimerfan hat.

- mir ist der Anteil an italienischen und englischen Marken zu hoch (!). Ich habe überhaupt nichts gegen solche Fahrzeuge, aber ich brauche nicht im jedem Heft einen Bericht darüber, vor allem in Anbetracht des Verbreitungsgrades der Fahrzeuge hier in D.


Einen Vorteil der beiden Postillen sehe ich darin, dass sie natürlich eher als ein DEUVET mittels eines guten Leitartikels Oldtimerfans mobilisieren können, etwa hinsichtlich der Einführung von neuen gesetzlichen Bestimmungen (Feinstaub, Fahrverbote, H-Kennzeichen).

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

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Beitrag von Gobi » 1. Oktober 2006, 12:39

emw-ute hat geschrieben: Einen Vorteil der beiden Postillen sehe ich darin, dass sie natürlich eher als ein DEUVET mittels eines guten Leitartikels Oldtimerfans mobilisieren können, etwa hinsichtlich der Einführung von neuen gesetzlichen Bestimmungen (Feinstaub, Fahrverbote, H-Kennzeichen).
Ach- was machen die da? Ich lese sie nämlich garnicht mehr
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Beitrag von emw-ute » 2. Oktober 2006, 20:16

Gobi hat geschrieben: Ach- was machen die da? Ich lese sie nämlich garnicht mehr
Nun, erst einmal die Leserschaft über die geplanten Regierungsvorhaben informieren.
Daneben anraten, zu versuchen, über den zuständigen Wahlkreisabgeordneten Druck aufzubauen (was Du ja auch getan hattest). Auf diese Weise also "Öffentlichkeit" erzeugen, d.h., wenn entsprechend viele Leute dem Aufruf folgen, was wohl in Sachen "H-Kennzeichen" geschehen war, das zuständige Ministerium (zunächst einmal !) zum Überdenken des eingeschlagenen Weges motivieren.

Zudem Themen inhaltlich aufbereiten, vor dem Hintergrund "Oldtimer" (also z.B. die Thematik "Fahrverbote bei Feinstaubbelastung").

Ich denke, das gelingt in Sachen Oldtimer über kein anderes Medium so gezielt, als über diese sog. Fachpresse.

k.
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Beitrag von Andrebiker » 3. Oktober 2006, 12:24

Die OM war immerhin die einzige Zeitschrift, die mir auf meinen Anstoß zu Hertwecks 100. Geburtstag geantwortet haben und dann auch einen Artikel brachten ;-) . Motorrad Classic und Klassik Motorrad hatten weder das eine noch das andere nötig :cry: .
Persönlich finde ich die OM seit ein paar Jehren die beste deutschsprachige Oldie-Zeitschrift. Was garantiert auch an der "Konkurrenz" der beiden anderen erwähnten Blättlein liegt :snif: .
Die OP ist auch nicht mein Fall, wenn sich die Leute so wichtig präsentieren :? .

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Beitrag von Takin Treiber » 6. Oktober 2006, 11:01

op:

wer günstig alte jahrgänge kaufen kann, sollte es aber tun. so bis 1995/ 98 sind die absolut empfehlenswert

alte markt sind auch nicht schlecht.

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