Hinterachslager Starrrahmen

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duesenberg
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Hinterachslager Starrrahmen

Beitrag von duesenberg » 26. März 2009, 10:23

Hallo,

trotz suchen nicht gefunden: wie bekomme ich aus dem Lagergehäuse die Buchsen und das Lager ´raus? Das Gehäuse scheint geschlossen zu sein. Selbst mit der Lupe war kein Spalt erkennbar. Kann mir jemand einen Tip geben?
Vielen Dank!

Viele Grüße
Klaus

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onkel
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Beitrag von onkel » 26. März 2009, 11:31

Das Lager wird mit einem Drehteil verschlossen.
In diesem Sitzt die vordere Filzdichtung.
Wenn Du die Farbe komplett entfernst, wirst Du einen kleinen Ringspalt erkennen.
Der Deckel sitzt als Presspassung im Gehäuse.
Gruß Onkel

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Beitrag von onkel » 26. März 2009, 16:25

Hier mal ein Explosionsbild der Lagerung
Gruß Onkel


Bild

rostlaube
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Beitrag von rostlaube » 26. März 2009, 19:57

Von innen (Kardanseite) herausdrücken.
dranbleiben

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duesenberg
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Hinterachslager

Beitrag von duesenberg » 27. März 2009, 08:51

Hallo,

herzlichen Dank für die Antworten und das sehr hilfreiche Bild! Auf die Idee, so zu verfahren wäre ich selbst nicht gekommen.

Viele Grüße und ein schönes Wocheende
Klaus

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Beitrag von Haui » 30. März 2009, 19:08

Hallo Onkel & Co.

Bin bei meiner Starrrahmenmaschine genau an dieser Stelle angekommen. Gehe ich recht in der Annahme, daß ich für den Lagerausbau erst einmal die Mutter (33) vom Gehäuse (29)
lösen muß?! Denn die in der Zeichnung angedeutete Scheibe (25) sitzt doch sicherlich in dem Lagergehäuse. Denn wenn der ganze Schlamasel noch im Rahmen sitzt macht ein mögliches herausschlagen des Lagers nicht wirklich Sinn, da mein Lagergehäuse nach aussen einteilig und geschlossen ist (auch ohne Farbe). Das wiederum hieße, daß man das Lager nach der Rahmendemontage von Außen zur Innenseite des Gehäuses drücken müsste? Hier fehlt mir eindeutig der Durchblick. Gruß Haui
Gott (?) gebe mir den Mut Dinge zu ändern, welche ich ändern kann, die Gelassenheit Dinge hinzunehmen welche ich nicht ändern kann und die Weisheit das Eine vom Anderen zu unterscheiden!

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Beitrag von onkel » 30. März 2009, 20:24

Hallo Haui,
Es gibt zwar nicht dass es nicht gibt, aber :
Ich glaube nicht, dass das Gehäuse " einteilig " ist.
Das Lager kann nur in die Richtung der 25 er "Scheibe "
Dies ist der Verschlussdeckel des Gehäuses und eine Presspassung.
Zum Ausbau empfiehlt sich, wenn du sowieso die Maschine restaurierst, das Gehäuse vom Rahmen zu entfernen.
In einem Schraubstock ( mit Schutzbacken ) geht das besser.
Gruss Onkel

rostlaube
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Beitrag von rostlaube » 1. April 2009, 06:34

onkel hat geschrieben:Hier mal ein Explosionsbild der Lagerung
Gruß Onkel


Bild
Weis jemand auf die Schnelle die Schlüsselweite der Mutter mit der Nummer 33?
Bin gerade unterwegs, will mir so eine Nuss besorgen, habe aber vorher nicht gemessen.
dranbleiben

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Mutterngröße

Beitrag von duesenberg » 1. April 2009, 08:10

Hallo,

laut Meßschieber sind es 48mm Schlüsselweite.

Viele Grüße
Klaus

rostlaube
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Beitrag von rostlaube » 1. April 2009, 10:42

danke
dranbleiben

Matthias
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Beitrag von Matthias » 1. April 2009, 19:41

Ich habe 3 solche Hinterachslager und bei allen ist die Mutter 33 nicht 6-kantig sondern 8-kantig, auf der Schnittzeichnung vom Onkel ist auch die 6-kantige Version zu erkennen. Habe mir damals extra einen 8-kantigen 48-er Steckschlüssel gemacht, da man mit einem herkömmlichen Maulschlüssel nicht an die Mutter rankommt.
Was habt ihr den für Muttern?

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Beitrag von onkel » 1. April 2009, 20:07

Hallo Matthias,

Die 8-kant Mutter ist Original.
Die Ersatzteillisten sind leider nicht immer massgetreu gezeíchnet, leider ein durchgängiges Problem
Im Originalen Handbuch haben sich einige Fehler eingeschlichen.
Z.B.: Vergaserzeichnung, Motorzeichnung !!
usw.
Gruss Onkel

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Danny
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Beitrag von Danny » 1. April 2009, 21:23

Ich tippe mal nicht auf fehler in den Handbüchern,meistens haben die vom Vorgänger die Zeichnung übernommen zb.R35 Vorkrieg ist der Vergasser von der R4 drin
Eine BMW kann nicht einzylindrig genug sein

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Beitrag von onkel » 2. April 2009, 07:53

Danny hat geschrieben:Ich tippe mal nicht auf fehler in den Handbüchern,meistens haben die vom Vorgänger die Zeichnung übernommen zb.R35 Vorkrieg ist der Vergasser von der R4 drin
Es sind Fehler !
Schau Dir mal z.B: den gezeichneten Vergaser im Vorkriegshandbuch an .
Diesen hat es nie gegeben !! ( in einer BMW )
er hat einen Schraubverschluss am Bowdenzug und keine Kaltsarteinrichtung , die Düsenbestückung ist falsch und die Befestigungsmutter auch , obwohl auf dem Foto nebenan abgebildet ist wie er richtig aussieht .
Gruss Onkel

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Beitrag von rostlaube » 3. April 2009, 09:51

Die Mutter bei mir ist auch 8-kantig. Habe mir gerade einen Steckschlüssel anfertigen lassen.
dranbleiben

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