Tank undicht (Innenbeschichtung) °

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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von hermine » 9. Mai 2016, 20:39

hallo Marcusmj,

ich hatte bei meiner BMW ähnliches Problem, wie groß ist denn das Loch von dem Du sprichst?
Meins war etwas Stecknadelkopf groß.
Ich habe es wie folgt gelöst - und habe das Löchlein mit Metall-Kitt zugeklebt (den hatte ich mal bei Westfalia gekauft) und den Tank dann mit Kreem Rot von Innen beschichtet.
Das hät bereits seit gut 8 Jahren tadellos.
Ob jedoch der Metallkitt allein ausgereicht hätte kann ich nicht sagen, ich glaube aber nicht. So agressiv wie der heutige Sprit mit dem erhöhtem Aldeholandeil is... :prost:
Mein Motto war damals Hosenträger und Gürtel und das ist es auch immer noch :rollo:
Beste Grüße
Jörg

Das einfach Schöne soll der Kenner schätzen,
Verziertes aber spricht der Menge zu.
J.W. v. Goethe

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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von Jockel » 10. Mai 2016, 07:11

Hallo Marcusmj
bei uns im Karosseriebereich hält das "Kleben-Nieten-Verfahren" immer mehr Einzug
es gibt von Teroson einen 2-K Kleber sollte die Riß oder Lochbildung nicht all zu groß sein den kannst Du den ohne weiteres dafür nehmen, "leider" bin ich im Urlaub kann Dir bei Interesse nächste Woche mal die genaue Werksbezeichnung geben
ich würde mir aber wie Hermine zum Gürtel doch noch ein Paar Hosenträger anlegen und das Teil von Innen versiegeln
Gruß Jockel

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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von duesenberg » 10. Mai 2016, 09:13

Hallo Jockel,

würdest Du bitte die Produktbezeichnung hier einstellen?
Danke!

Viele Grüße
Klaus
Zum Anhalten des Rades stelle man das Gas ab und ziehe den Kupplungshebel, wodurch das Rad langsam zum Stehen kommt.

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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von Marcusmj » 10. Mai 2016, 09:23

Ich grüße euch.
Also ich habe jetzt die Stelle von außen blank gemacht. Und wie ich mir schon dachte war es genau an der Stelle wo mein vorbesitzer ihn schonmal hart gelötet hatte. Also viel Lieder wig schweißen schonmal weg. Habe es heute auf arbeit angeklebt und die Stelle sand gestrahlt. Und eben neu hart gelötet. Habe es gleich ein bisschen höher aufgefüllt das es stabiler wird. Der Lack hat nur 2cm um das Lot gelitten. Aber es ist ja wie gesagt unten. Mache heute nachmittag zuhause noch eine 2bar druckprüfung und dann muss ich mal sehen wie ist weiter mache. Die Beschichtung innen ist jetzt an der Stelle ja verbrannt
.... in Sachen Laser-/WIG Schweißen, Hart/Weich Löten + Korund und Glasstrahlarbeiten stehe ich gern fachmännisch zur Seite ;o)
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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von Marcusmj » 10. Mai 2016, 09:29

Es war leider nicht nur ein Loch er ist so 4cm genau in dem Hart Lot gerissen. Denke mal da war früher eine Beschädigung die behoben wurde nur wurde denke ich das Lot zu dünn aufgetragen.
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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von Jockel » 10. Mai 2016, 10:00

mache ich Klaus
ich stell Dir/euch dann mal gleich einen kompletten Rep.Satz zusammen
geht aber wie schon geschrieben erst im Laufe der nächsten Woche
Grüße zurück

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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von Marcusmj » 10. Mai 2016, 11:00

Ja das wäre super. Solange können wir warten :wirr:
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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von Marcusmj » 11. Mai 2016, 20:12

Ich berichte hart löten hat das Problem gelöst und die spraydose hat den Rest gemacht. Auf jeden fall der Lack hat beim hart löten nur 2-3cm neben dem löten gelitten. Falls jemand über das selbe nachdenken muss. Würde gern Bilder hoch laden leider klappt das über Handy nicht. Aber wie gesagt. Dicht ist er erstmal
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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von brocki » 13. Mai 2016, 07:49

Auch mit meinem Tank hatte ich Ärger - leicht angerostet, undicht am Gewinde, leichte Lackschäden, Linierung aufgeklebt. Besonders lästig fand ich das Benzinablassen um Undichtigkeiten auf dem Grund zu gehen. Ich halte die teuerste für die beste Lösung - neuer Nachfertigungstank, fertig lackiert und liniert mit neuem Benzinhahn in sehr guter Qualität vom bekannten Händler. Mir ist die Vermeidung von Ärger bei meinem Hobby das Geld wert.

Schöne Pfingstausfahrt !

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Re: Tank undicht (Innenbeschichtung) °

Beitrag von Jockel » 24. Mai 2016, 07:17

Hallo Klaus
wie versprochen nun mein persönlicher Rep. Satz zum Tank kleben. hat leider etwas länger gedauert als gedacht, aber Du kennst das ja sicher selber....immer wenn man was braucht in der Werkstatt ist nie was da
also dann....los geht es:
die Werksbezeichnung des Klebers lautet "PU6700" und ist wie schon erwähnt von Teroson, den gibt es in zwei Ausführungen einmal die für die "normale" Auspresspistole
ich würde Dir die Variante mit der Werksbezeichnung "Teromix PU6700 ME"empfehlen, lasst sich einfacher/handlicher verarbeiten
desweitern brauchst Du hierfür die "Teromix Handpistole 150035" Art.Nr.:7220005, zum mehrmaligem Gebrauch "Teroson Statikmischer (MIschdüsen)" Art.Nr.:117.55C
zur Oberflächenvorbereitung nimmst Du "Teroson VR20" (alternativ den guten alten FL-Reiniger Art.Nr.:169.19Q)
bedenke aber bitte Klaus, das das ein Kleber ist und kein Dichtmittel und ist somit hier ein wenig Zweckentfremdet eingesetzt
Leckagen wie hier von Hermine oder von Marcusmj beschrieben habe ich damit schon sehr erfolgreich bekämpft aber immer im Verbund mit einer Tankinnenversiegelung, alles was viel weiter darüber hinaus geht würde ich persönlich doch eher wigen oder löten
ich hoffe Du kannst was damit anfangen
angenehme Arbeitswoche wünscht Dir/euch der
Jockel

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