Werkstoffnummer Gleitlager KW+NW

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Werkstoffnummer Gleitlager KW+NW

Beitrag von SLAGDER » 28. Oktober 2008, 18:56

Hat denn einer die Werkstoffnummer für Lagerbronze/Rotguss parat. Ich will mal wieder einen Motor angehen und eine Stange bei Tyssen anfragen. Die Preise fallen gerade dramatisch :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Gruß SLAGDER

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Beitrag von bergth » 28. Oktober 2008, 23:10

soweit ich weiss:
lagerbronze Typ Rg7

vg
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Beitrag von SLAGDER » 29. Oktober 2008, 11:56

Danke! Hab das einfach mal so angefragt. Kurz zur Info: Rg7=Cu Sn 7Zn Pb Wstnr. 2.1090 DIN 1705

Gruß SLAGDER

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Beitrag von bergth » 29. Oktober 2008, 12:35

hi sladger
kannste mir da evtl auch was besorgen?
zum herstellen der kw und nw gleitlager.
vg thomas
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Beitrag von SLAGDER » 29. Oktober 2008, 14:52

Wir müssen hier immer mind. eine Stange abnehmen. Wird also kein Problem sein ein Stück für dich abzusägen.
Ich hab sonst auch Messing genommen, da wir das als Halbzeug in vielen Abmessungen am Lager haben.
In Motoren finde ich auch nur Messing. Was hat man orginal genommen?

Gruß SLAGDER

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Beitrag von bergth » 29. Oktober 2008, 15:25

haste schon ne antwort bzgl preis und lieferfähigkeit?
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Beitrag von SLAGDER » 29. Oktober 2008, 15:45

Die Notierungen fallen. Deshalb frage ich Anfang November nochmal im Zuge einer größeren Bestellung an. Das lohnt sich. Eilt es? Ich sag dir dann gleich Bescheid.

Gruß SLAGDER

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Beitrag von bergth » 29. Oktober 2008, 15:48

ja ist sehr eilig

ansonsten müsste ich bei b+g was bestellen.....
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Beitrag von onkel » 29. Oktober 2008, 15:54

Ich nehme seit Jahren nur Lagerbronze CuSn12 auch Pan12 genannt.
Werkstoffnummer 2.1052
Der Werkstoff hat wesentlich bessere Notlaufeigenschaften als RG7
Das Pan Material ist auch geeignet bei ungehärteten Wellen !!!
Was manchmal sehr hilfreich ist, da z.B. die Härte der Kurbelwelle nach dem Schleifen meistens nicht mehr gemessen wird, und die Härte zunehmend weniger wird.
Messing ( MS58 ) hat nahezu keine Notlaufeigenschaften !!!
Gruss Onkel

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Beitrag von bergth » 29. Oktober 2008, 15:57

hi onkel

hättest du evtl ein paar cm über?

vg thomas
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Beitrag von onkel » 29. Oktober 2008, 16:20

Muss mal nachschauen.

Kannst Du auf einem Dorn spannen ?
Dann brauchst Du wesentlich weniger Material.

1.Seite Bohren, innen ausdrehen und einstechen,
dann aufspannen auf einen leicht konischen Dorn, dann
2.Seite aussen drehen und einstechen.
Danach Querbohrung nicht vergessen !!!

Demnächst gibt es aber von mir fertige Lager !!
Gruss Onkel

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Beitrag von bergth » 29. Oktober 2008, 23:03

ne, so nen dorn hab ich net
halt klassisch in backenfutter spannen

wie lang dauerts ca. mit deinen lagern?
machst du sie sowohl aussen wie innen auf übermass zum einpressen (oder schrumpfen) und innen reiben?

vg thomas
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Beitrag von onkel » 29. Oktober 2008, 23:47

Die Lager mache ich nach Original Vorgaben.
Der Motorblock wird erwärmt mit einer weichen Flamme
Geht am Besten mit den Kartuschenbrennern und mit Halbgas.
Bei ausreichender Erwärmung das Lager einsetzen.
Ich mache von hinten einen Anschlag dran, dann kann das Lager nicht zu weit in das Kurbelgehäuse rutschen.
Die Lage der Querbohrungen sind eigentlich egal, aber zur Gewissensberuhigung kennzeichne ich stirnseitig die Lage , dann stimmts auch.
Wenn alles erkaltet ist, das Lager auf Maß ausreiben mit
der " Spezial " Reibahle.
Danach den Block gründlichst reinigen und die Ölkanäle durchspülen mit Bremsenreiniger und anschließend mit Pressluft.
( der Block wurde natürlich schon vorher mehrfach gereinigt !! )
Neue Lager mache ich so in ca. 14 Tagen wieder
Gruss Onkel

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Beitrag von SLAGDER » 30. Oktober 2008, 09:28

Interessanter Ansatz. Sollen sich die Querbohrungen mit den Gehäusebohrungen decken? Über den Ringkanal werden sie ja immer erreicht. Aber wie ist es richtig?

Gruß SLAGDER

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Beitrag von onkel » 30. Oktober 2008, 11:55

Ich habe so ca. 20 Motoren bisher überholt.
Bei der hälfte waren die Bohrungen " in etwa " dort wo sie hingehören.
Die Bohrungen selbst haben variiert zwischen 3 und 6mm.
Bei den Originalen Lagern waren die Bohrungen so versetzt wie die Ölkanäle laufen.
Durch den Ringkanal wird das Öl aber sowieso verteilt.
Ob es einen Unterschied macht wage ich zu bezweifeln.
Vielleicht kommt das Öl einige µsek. später am Zylinderopf an.
Gruss Onkel

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