reinigung motorblock°

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carsten1975
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reinigung motorblock°

Beitrag von carsten1975 » 19. Februar 2003, 21:05

hi emw´ler,

mit welcher chemie bekomm ich am besten den motor/zylinder sauber? früher haben wir da immer waschbenzin genommen, aber vielleicht gibt´s n besseren tip?

gruß

carsten
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lappiator
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Beitrag von lappiator » 19. Februar 2003, 22:41

in dem thema " motor wie neu" hab ich s schon erwähnt. felgenreiniger einsprühen, 2min warten und mit wasser absprühen( pflanzensprüher flasche ) wie aus,m laden sieht das aus. dann passt aber kein alter spiegel mehr dazu ;-) .

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Thurisaz
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Beitrag von Thurisaz » 20. März 2003, 21:34

Mein Universalrezept:
1.komplett zerlegen
2.gründlichst entfetten(innen)
3.Auskärchern
4.Sandstrahlen
5.mit Messingbürste(Bohrmaschine) drüber
6.nochmal auskärchern und zwar exzessiv :twisted:
7.zusammenbauen und freuen :P

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Beitrag von Thurisaz » 18. Mai 2003, 02:09

Man kann auch einen großen Topf mit Leunamot füllen,auf dem Gartengrill stellen,Gehäuse rein und gründlich auskochen :twisted:
Immer schön umrühren :lol:
Mieft gewaltig,aber entfettet und reinigt perfekt!

Matthias
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Beitrag von Matthias » 19. Mai 2003, 19:40

Mein Rezept:
-groben Dreck mechanisch entfernen
-mit Bremsenreiniger entfetten
-mit Messingigel und Schleifpad bearbeiten
-dann Neverdull
-zum Schluß mit Edelstahlbeize einpinseln,ca 10min einwirken lassen und mit Wasser abspülen und das Alu bekommt einen
schöne helle Oberfläche.Sieht aus wie neu,aber nicht so künstlich wie glasperlgestrahlt.

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Beitrag von EMW-Junkie » 28. Mai 2003, 21:58

Hallo Mathias, Edelstahlbeize sagt mir leider nichts,- wo bekomme ich das ?

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Beitrag von Matthias » 6. Juni 2003, 21:59

Also Edelstahlbeize bekommt man bei jeder Geländerfirma,die Edelstahlgeländer herstellt.Dort wird sie zum Abbeizen der verschliffenen Schweißnähte benutzt,um die hässlichen Anlauffarben,die durch das Schweißen entstehen,zu entfernen!

Kulbi

Motor und Getriebeaussenreinigung

Beitrag von Kulbi » 20. Juli 2006, 20:21

Habe auch schon vieles ausprobiert
z.B Kaltreiniger , Dampfstrahler, scharfe Haushaltsputzmittel
usw. bis ich die Reinigung rabiater anging weil alles andere
mir nicht zum sehr guten Ergebiss weitergeholfen hatte.
Bestes schnellstes Ergebniss erreicht man mit Stahlwatte aber
unbedingt die mit Seife gefüllt sind.
(Also mit reichlich Schaum putzen)
Solche Pads nimmt man eigentlich zum Pfannenreinigen.
Also mein Motor + Geriebe sind seither porentief rein und
zeigen einen natürlichen Glanz.

Guss Kulbi

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Beitrag von emw-ute » 21. Juli 2006, 08:08

Auch möglich, insbesondere bei grober, festgebackener Verdreckung / Oxidation:
rundes Bürstenrad (aus Plastikborsten, nicht Stahl, gibt' s in Baumärkten, meistens in Rot oder Orange) auf die Bohrmaschine und Abschrubben. Nachbehandlung dann mit dem beschriebenen AkoPads.

Aus (schmutzbringender) Erfahrung.....


U.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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Beitrag von bergth » 24. August 2006, 06:53

Grundsätzlich wollte ich bei der restauration meines motorblocks usw. den abruck der orginalen gußform erhalten- somit schied glasstrahlen von vorn herein aus. hab dann von den oben beschrieben methoden einige angewand, was aber zu einem sehr unbefriedigenden ergebnis führte. dann die erlösung von meinen sorgen :-) :
ein traktor restaurateur hat mir erzaehlt , dass er alu oberfläachen immer mir hochkonzentriertem natriumhydroxid behandle.
uns siehe da:
ne 50% ige lösung hergestellt, einwirken lassen, danach mit wasser abwaschen und zur neutralisation dem abwaschwasser etwas zitronensäure beigefügt (essig geht auch)
die sich jetzt zeigende oberfläche war furchtbar abgedunkelt, aber dann die draht burste her und nachgebürstet...
wirklich gute aluoberfläche in mattem glanz und nicht künstlich wirkend...wirklich sehr geut

ps: natriumhydroxid gibts in perlenform in jeder apotheke fürn appl und n ei

und beim einpinseln und abwaschen immer schön gummihandschuhe anziehen da sonst die haut sehr leidet bzw. sich eine gewisse form der skelettierung feststellen lässt ;-)
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Beitrag von Gobi » 24. August 2006, 19:21

Natriumhydroxid löst aber kein Mineralisches Fett und Öl auf, nach meinen Erfahrungen, und daß das Alu sehr dunkel wird hast Du ja schon geschrieben, so ganz der Hit ist es also, finde ich, auch nicht
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
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Beitrag von EMW-Junkie » 24. August 2006, 22:35

Gobi hat geschrieben:Natriumhydroxid löst aber kein Mineralisches Fett und Öl auf,
Doch, deshalb ist es ja so schädlich für die Haut.

Man braucht auch nicht extra in die Apotheke.
Handelsübliche Abflußreiniger, wie Laxyl bestehen meistens aus praktisch 100%iger Natronlauge (steht immer auf der Rückseite).

Nehmen tue ich das aber wegen der Verfärbung des Alus nicht.
BildOldis fahren und daran schrauben macht süchtig!Bild

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Beitrag von bergth » 25. August 2006, 07:09

verfärben tut sich das alu im ersten moment schon, aber wie gesagt:einmal mit der drahtbürste drüberfahren und alles ist ok.
so mein erfahrungsschatz.
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Beitrag von Gobi » 25. August 2006, 08:04

@Junkie: selbst in Deiner Haut sollten sich keine mineralischen (aus Erdöl gemachte) Fette befinden
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
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Beitrag von Thomas M » 25. August 2006, 11:34

Hallo,

ich kann Bergth auch beipflichten. Ich hab da mal mit einem alten komplett leeren, vergammelten Kardangehäuse einen Versuch(Experimet) gemacht.

Dazu in einen geeigneten Gummieimer Rohrfrei aus dem Rossmann wo schön viel "Achtung, Gefährlich..." draufsteht-> war ein Granulat mit Wasser angesetzt und das Gehäuse rein.

Bluber, Bluber, Bluber, Bulber :twisted: ..... Schaum, Schaum.... :D :D
Das ganze wurd natürlich auch warm..

Nach 30 min wieder rausgeholt.

Fazit:
-Öle/Fette weg auch aus der letzen Ecke,
- manche Fettablagerungen haben sich so bröselig wie Sand abgesetzt
-alles war schön trocken
-Das Gehäuse hatte dann so eine blaue Farbe, da es zu einer chemischen Reaktion gekommen ist.....
- natürlich mit Wasser nachgespüllt, Gehäuse wieder abkühlen lassen...

Aber:
Danach die Messingdrachbürste in die Bohrmaschine und los auf das Gehäuse. Die blaue Färbung ging sofort weg. Die Reste an Ablagerungen flogen ratz fatz auch weg.
Das Gefäuse erstrahlt nun sauber in einem matten dem orginal doch nahekommenden Glanz wieder. Das Gehäuse hat sich auch nicht verzogen. Gewinde sind auch alle ok.


Also die Sache ist schon machbar aber mit Verstand, ich glaube bei längere einwirkung nehmen die Teile dann doch Schaden da dabei eine chemische Reaktion mit ungewissem Ausgang abläuft.... Einsetzen tue ich das Verfahren deshalb nur bei totalen Öl-Fett-Krustbomben wo sowieso eine komplette Sanierung des Kanditaten ansteht...

Thomas

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