Rostbehandlung °

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Rostbehandlung °

Beitrag von Gobi » 19. Oktober 2006, 18:42

Hier mal der ultimative Strang zur Rostbehandlung.

Das Thema wird ja überall im Forum immer mal wieder angeschnitten.
Ich bin Sandstahlen gegenüber skepetisch- weil das Strahlgut devinitiv an viele Stellen (und das sind oft die wichtigsten z.B. doppelagiges Blech) nicht hinkommt. Strahlen ist für mich nur gut um den gröbsten Dreck wegzumachen.

Ich habe jetzt eine weile mit Fertan rumprobiert, bin aber auch nicht ganz überzeugt. Erstens funktioniert es nicht bei öligen Teilen, was ja nun wirklich oft vorkommt.
Dann habe ich einige Teile von meinem Auto rumliegen, die habe ich behandelt, aber nicht lackiert - unter der schwarzen Schicht die Fertan bildet, ist aber devinitiv wieder Rost, abwohl die Teile relativ trocken liegen. Fertan verspricht da was anderes. :evil:

Bis jetzt gute Erfahrungen habe ich mit dem Rostumwander von Hammerite gemacht (ich meine nicht die Farbe- inzwischen heisst es "Rost- Killer" :roll: ) Der zusätzlich noch den Vorteil hat, den Rost schwarz zu färben , damit habe ich z.B einige Stellen an meinem Motorrad und Fahrrad die schon wieder angefangen hatten etwas zu rosten - da passiert nichts mehr!

Noch was zur Hamerite Farbe: Da bin ich noch etwas unschlüssig...
Devinitv scheint dieses Zeug nicht gut zu funktionieren an Stellen, wo KEIN Rost ist! Auf Rost muss ich noch Langzeitbeobachtungen machen... Mein Vorderrad war allerdings komplett verrostet, ich habe es mit Hammerit aus der Spraydose lackiert (relativ teuer) - was soll ich sagen- es hält! :shock:

Wer hat Erfahrungen mit "Penetriermittel" (der Name ist herrlich :mrgreen: ), das Zeug gab es ja schon zu DDR Zeiten.
Was benutzt ihr sonst so?
Zuletzt geändert von Gobi am 29. September 2008, 06:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Gobi » 19. Oktober 2006, 19:56

Wers ganz genau wissen will:
http://f23.parsimony.net/forum46030/
ist schon recht fundiert, was da zu lesen steht!
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Beitrag von Killerniete » 19. Oktober 2006, 23:29

Auf Penetriermittel schwören die Alten, das Problem ist die lange Trockenzeit ist glaub auf Leinölfirnisbasis. Zur Haltbarkeit kann ich nur sagen das die Dachrinne (verzinktes Blech )am Haus vor 20 Jahren damit gestrichen immer noch keine neuen Rostflecken hat.
Der Knaller soll Bleimennige sein, dieser wird noch im Schiffbau verwendet ist aber schwer zu bekommen da hochgiftig. :kotz:
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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Beitrag von Gobi » 19. Oktober 2006, 23:39

:shock: Das Penetriermittel ist echt so gut? Dann muss ichs ja doch mal Testen!

Bleimeninge nützt aber meines Wissens nichts, wenn der Rost schon da ist oder?
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Beitrag von emw-ute » 20. Oktober 2006, 15:20

Kürzlich gab's doch mal ein komplettes Heft der Oldtimer-Markt zum Thema Rost......
Ich erwähne dies nur, da viele Mittelchen über die Jahre gesehen das nicht hielten, was sie seinerzeit versprachen, d.h. heute ist die Szene dort, meine ich kritischer, geworden.

Strahlen ist m.E. immer noch die beste Methode, wobei ich beipflichte, dass Rost in Falzen durch Strahlen, aber auch durch chemische Mittelchen nicht zwangsläufig zu beseitigen ist.

Generell gibt's im Schiffbau (Hochseeschifffahrt!) sicherlich erstklassige Mittelchen, liest man immer mal wieder. Vielleicht haben wir ja einen entsprechenden Experten hier im Forum, der einem mehr berichten kann, insbesondere, ob's solches Zeug auch in "handelsüblichen" Mengen gibt...

Bleimennige, weiß ich aus eigener Erfahrung, verträgt sich nicht mit modernen Autolacken.


k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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Beitrag von Killerniete » 20. Oktober 2006, 16:30

Ja was ist denn dort in dem Heft so geschrieben worden,habs leider nicht. :? :?
Blechdoppelungen sind immer problematisch- siehe Gepäckbrücke.
Da sollte man aufmachen, und hinterher verschrauben.
(Schrauben mit verrundeten Köpfen-der Optik wegen)
Die neuere Bleimenige verträgt sich jedenfalls mit Acryl-Autolack, und trocknet auch recht fix - nach 48 Stunden überstreichbar. Langzeiterfahrungen erst in 10 Jahren - wenns Auto noch lebt. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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