Kleinteile auf den Lack kleben °

Lack, Embleme, Chrom, Aluteile usw.
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lorchen
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Kleinteile auf den Lack kleben °

Beitrag von lorchen » 19. März 2004, 18:37

Kommt ja bei der EMW nicht vor, aber trotzdem mal: Drauf gekommen bin ich, als ich 1994 die grünen MZ-Flügel auf den Tank bei meiner ES kleben wollte. Die mußten bei den starken Vibrationen halten. Beim Lackieren vorher ist mir aufgefallen, wie gut Spachtelmasse auf der Grundierung haftet. Bei A.T.U. gibt's 2-Komponenten-Spachtel, flexibel und für Haftung auf Metallen und Kunststoffen bei Vibrationsbelastung gedacht. Das hält heute noch.
Als ich mir zwei Nachfertigungen vom EMW-Emblem gekauft hatte, sind bald die Gewindebolzen abgefallen, weil schlecht geklebt. Mit einem Tupfen solcher Spachtelmasse hält es.

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Beitrag von Gobi » 19. März 2004, 18:40

Mit Spachtelmasse auf Lack? Das ist allerdings erstaunlich, daß das hält! :shock:
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
Burt Munro

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lorchen
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Beitrag von lorchen » 19. März 2004, 18:51

Vorher natürlich mit feinem Schleifpapier aufrauhen - und nicht mit ölverschmierten Flossen raufditschen. :D

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Beitrag von Thurisaz » 28. März 2004, 11:52

Noch besser sind dafür die Karosseriekleber der "Terostat"-Serie von Teroson geeignet,das Zeug ist dauerelastisch und klebt bombenfest :top:

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Mein "Senf" zum Thema Kleben

Beitrag von HH-EM19 Rudi » 28. März 2004, 15:16

... und wie man es nicht machen sollte :cry:

Ich kenn das Problem mit den EMW-Emblemen am Rahmen. Bei mir vielen auch die angeklebten Verschraubungen ab. Beinahe hätte ich das teure Teil sogar verloren. Zufällig viel mir beim Eis essen am Hafen in Grabow auf, dass der Luftspalt zwischen Rahmen und Plakette so groß war, dass ich meine Handschuhe da reinklemmen könnte. Vor lauter Griesgram habe ich dann die Plakette abgebrochen und bin in die Garage. Ich habe den Zweikomponentenkleber (Flüssigmetall) rausgekramt und bin auf die Plakette drauf los. Leider habe ich etwas zuviel von dem Zeug drangeschmiert und es quoll an der Seite raus. Zu allem Überfluss wurde ich kurz abgelenkt, weil das Handy klingelte. Am Ende des Gespräches war das Schei... zeug bereits so ausgehärtet, dass keine Chance mehr zum Abwischen bestand. Jetzt erkennt jeder sofort an der linken EMW-Plakette, was für ein Dussel da am Werk war. Gleichwohl ist dieses Flüssigmetall sehr zu empfehlen, weil es tatsächlich eisenhart wird und größten Widerstand leistet, besonders bei übergequollenen Resten :evil:
Ich weiß grad nich genau, wie das Zeug heißt, muss ich mal nachschauen. Ich reich den Namen nach. Gibts bei B&S Landtechnik in Grabow/Mecklenburg.

Bis denn dann

Rudi

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der lange
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Beitrag von der lange » 28. März 2004, 15:33

und wenn du es mal aus irgendeinem grund wieder abmachen willst?winkelschleifer?dynamit?
ich will demnächst bei ner mz die aludinger an tank anpappen.bin mir aber auch noch nicht sicher womit.
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Beitrag von Daniel Dorn » 28. März 2004, 20:57

Prima!!!!!! Das hält ja alles für die Ewigkeit?? Jetzt, für alle die die eine normale Lösung brauchen. Ihr geht in die Autowerkstatt eures vertauens und fragt da nach beidseitigen Klebeband. Das Zeug ist heute an allen PKW´s dran. Damit Kleben die Automobilhersteller sämtliche Schriftzüge an ihre Fahrzeuge. Das Zeug hällt ja nun allen Waschanlagen stand. Zwischen den beiden Klebeflächen ist eine dünne Schicht Schaumgummi (oder so...) damit bleibt es von sämtlichen Schwingungen verschont. Die Firmen IWETEC, Würth und Berner bieten dieses Klebeband auf einer Rolle an.
Und jetzt der Überhammer dazu bieten die auch noch ein Spray an womit man ZERSTÖRUNGSFREI diese Klebeband wieder abbekommt. Also jeder der sich mit seiner Werkstatt gut versteht sollte das bisschen Klebeband zu Nullbekommen.
Gruß von KFZtie Daniel :P

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Beitrag von Andrebiker » 29. März 2004, 06:32

Super Idee, Daniel :top: . Ich habe bisher in meinem Haus Eckschienen an die Panelen und Spiegel und Haken an die Fiesen geklebt, aber auf die Plaketten und Schriftzüge bin ich noch nicht gekommen :think: .

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