spülen....... °

Werkstoffkunde + Löten, Schweissen usw
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Nordlicht
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spülen....... °

Beitrag von Nordlicht » 24. Juli 2006, 22:44

Halloi, bin gerade dabei mein motor zusammen zubauen, und hab das dringende beduerfnis die kiste zu waschen , also von innen .
muss gestehen das ich eine schlampe war und der motor ca 1 jahr offen in der tischlerei stand . wer weis wieviel mist da reingefallen ist....hat hier jemand ne kluge antwort ?


christian/norwegen

mopped.sven
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Beitrag von mopped.sven » 25. Juli 2006, 11:38

Waschtisch mit Durchlaufpumpe und Pinsel, Kaltreiniger und das ganze wird bestimmt ganz ordentlich, nur in den Ecken?? Evtl. großes Ultraschallbad

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Beitrag von Gobi » 25. Juli 2006, 22:09

Du kannst auch zu ner Tankstelle gehen, wo sie Motorwäsche machen, die können dann mal ordentlich alles durchblasen. (wenn er offen- also zumindest teilzerlegt ist)
Vor Tischlerreistaub hätte ich übrigens weniger Angst als vor Schlossereistaub :roll:
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Beitrag von emw-ute » 29. Juli 2006, 13:37

Na ja, allzu viel ist an eine offenen EMW-Motor ja nicht dran, will sagen:

1.) Ölwanne abschauben, sofern nicht ohnehin offen, ebenso Deckel des Primärantriebs

2.) große Wanne nehmen (Babybadewanne o.ä.) und den Block reinstellen

3.) Kleinkredit bei der Bank aufnehmen (:mecker: ) um 5 Liter Benzin oder Diesel zu kaufen

4.) Gummihandschuhe (benzinfest) anziehen

5.) ca. 1/3 des Sprits von oben über/in den Motor (Kurbelwellenraum + Stößelschäfte + Primärantrieb) reingurgeln lassen

6.) wenn jetzt viel Dreck in der Wanne: dieses Gebräu in ein anderes Gefäß füllen (zur Not übrig gebliebener 5L-Plastikkanister von destilliertem Wasser, ist auch benzinresistent) und Wanne säubern
und Prozedur wiederholen (mit sauberem Sprit).

7.) Mit wieder gesäuberter Wanne das Ganze nun umgekehrt, d.h. den Block kopfüber in die Wanne und Sprit drüber gießen, also von der Ölwannenseite her.

8.) Zum Schluß den abgetrockneten Motor (Benzin trocknet sehr schnell und es bildet sich sehr schnell Flugrost, Diesel nicht) sofort einölen.

Wäre mir lieber, als Kaltreiniger. Und wie Gobi schon richtig sagt: Schlossereispäne wären schlimmer...

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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Beitrag von Gobi » 29. Juli 2006, 19:17

Ich empfinde Benzin inzwischen als so giftig, das ich es nicht mehr nehme zum reinigen. Petroleum oder Waschbernzin ist da "humaner" .........
Deshalb am besten erstmal zur Tanke, die machen das Gröbste weg- beim Motor von "Erika" hat sich der Typ richtig ins Zeug gelegt, weil er sich freute, das wir mit sowas ankamen
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danke

Beitrag von Nordlicht » 30. Juli 2006, 20:37

super, vielen dank fuer die tipps...., dachte auch schon an benzin und diesel , war aber nicht ganz sicher. wegen dichtungen und so.....werd die sache morgen in angriff nehmen .....

takk for dåkkers hjelp :D

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Beitrag von cs_joker7 » 7. April 2009, 19:23

Passt glaube ich mit hier rein:
Ich habe mal gelesen dass man beim Ölwechsel altes/ verharztes Motoröl am besten gelöst bekommt indem man den Motor vor dem Einfüllen des frischen Öls mal unter Diesel laufen lässt und ihn somit incl. den Leitungen/ Kanälen im Kopf gründlich durchspült.
Hat das schon mal jemand gemacht und was ist dabei zu beachten?

Gruß Christian
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Beitrag von onkel » 7. April 2009, 22:05

Du kannst eine gewisse Menge ( ca. 1/3 ) Öl durch Diesel oder Petroleum ersetzen.
Dies reinigt den Motor.
10 Minuten im Stand laufen lassen und Ölgemisch wieder ablassen.
hierzu Ölwanne abbauen
Das ganze wiederholen,
Beobachte ob sich die Menge oder der Druck im Kopf ändert.
ABER !!!!
Du kannst niemals den Motor so lange laufen lassen, bis die Verkrustungen im Kopf sich gelöst haben und der wieder sauber ist.
Da hilft nur :
Schrauben, schrauben, schrauben...
gruss Onkel

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Beitrag von cs_joker7 » 7. April 2009, 22:40

Ok & besten Dank, das werde ich dann mal so probieren!

Gruß Christian
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