OWATROL

Werkstoffkunde + Löten, Schweissen usw
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bergth
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OWATROL

Beitrag von bergth » 9. Januar 2009, 09:54

Hallo zusammen,

hat jemand mit dem folgenden produkt im zusammmenhang mit einer sogenannten schonenenden restauration (technisch überholen - oberflächen bleiben wie sie sind) erfahrungen:


http://owatrol-shop.de/product_info.php ... ol--l.html

vg thomas
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Beitrag von Gobi » 9. Januar 2009, 09:59

nein, aber ich wollte das eigentlich schon lange auch mal ausprobiert haben!
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bergth
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Beitrag von bergth » 9. Januar 2009, 10:04

owatrol wurde mir von den mitarbeitern von:

http://www.korrosionsschutz-depot.de/

empfohlen. mit denen hatte ich schon das eine oder andre mal kontakt und die machen eigentlich ne gute arbeit.

kostenmässig ist das mittelchen aber schon upper-clas
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single action
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Beitrag von single action » 9. Januar 2009, 10:34

Ich habs schon angewendet. Bin begeistert von dem Zeug.
Teile mit Terpentinverdünnung vorgereinigt und dann dünn eingepinselt. Maximal noch einen zweiten Anstrich machen,weil die Roststellen sonst speckig glänzen. Außer die Innenseiten der Kotflügel,die hatte ich mehrmals eingepinselt.
Um Pinselspuren zu vermeiden tupfe ich auf kleinen Roststellen oder bei großen Roststellen wische ich mit einem in Owatrol getränkten Lappen leicht nach.
Benzinfest ist es nicht,aber wenn mal ein Tropfen daneben geht,dann ist auch nicht gleich alles weg gewaschen. Die Stellen kann man dann nachtupfen.
Auf Lack direkt hatte ich es auch aufgetragen. Das sieht aber nicht schön aus. Schlierig und ein leicht gelblicher Stich. Deshalb habe ich es mit Benzin wieder vom Lack gewaschen.
Leichter Rostansatz muss als Basis vorhanden sein. Dann haftet das Owatrol-Öl besser.
Testweise habe ich auch mal Roststellen mit Owatrol konserviert und dann mit Schuhcreme oder Farbwachsen nachgefärbt. Geht auch,sieht aber nur bei schwarzen Lacken einigermaßen aus.
Für ein Motorrad mit viel Rost habe ich ungefähr 250ml gebraucht.
Also bei leicht patinierten Fzg hält die Literdose dann schon eine Weile vor.
Gruß Tino

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Beitrag von bergth » 9. Januar 2009, 13:03

danke tino,

das sind eben die erfahrungswerte dieich bisher vermisste


vg thomas
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Beitrag von duesenberg » 9. Januar 2009, 14:54

Hallo,

Owatrol wird mitunter mangelhafte Wirksamkeit nachgesagt. Das ist aber nur dann der Fall, wenn es (das Owatrol) unbemerkt abgewaschen und nicht erneuert wird (in Hohlräumen z.B.). Haben wir aber nicht am Motorrad. Und wenn man diese Schwachstelle kennt, wird im Herbst eine Auffrischaktion gemacht. Ich kann´s empfehlen, es ein einfach aufzubringendes Mittel mit guter Wirkung. Das Korrosionschutzdepot (www.korrosionsschutz-depot.de) hat auch noch etliche andere brauchbare Dinge auf Lager (der Katalog ist ein Nachschlagewerk für Korrsionsschutz - Empfehlung!). Der Inhaber, Herr Schucht, antwortet schnell und freundlich (und kompetent).

Viele Grüße
duesenberg

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Beitrag von bergth » 10. Januar 2009, 00:06

kann ich so nur bestätigen (bzg korrosionschutz depot)
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Beitrag von emw-ute » 10. Januar 2009, 13:42

OWATROL ist schon lange auf dem Markt; ich weiß dass seine Wirkung in Oldtimer-Gazetten vor Jahren schon unterschiedlich bewertet wurde, kann aber nicht sagen, ob seither seine Substanz verändert wurde.

Was mich interessieren würde, und deshalb schreibe ich das hier:

Mir ist in Erinnerung, dass die Anwender das Mittel seinerzeit mit Lack gemischt haben, um zugleich Rostschutzgrundierung und Endlack in einem Rutsch zu realisieren.
Geht das so, oder habe ich dies seinerzeit mißverstanden?

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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Beitrag von single action » 10. Januar 2009, 17:13

emw-ute hat geschrieben:OWATROL ist schon lange auf dem Markt; ich weiß dass seine Wirkung in Oldtimer-Gazetten vor Jahren schon unterschiedlich bewertet wurde, kann aber nicht sagen, ob seither seine Substanz verändert wurde.

Was mich interessieren würde, und deshalb schreibe ich das hier:

Mir ist in Erinnerung, dass die Anwender das Mittel seinerzeit mit Lack gemischt haben, um zugleich Rostschutzgrundierung und Endlack in einem Rutsch zu realisieren.
Geht das so, oder habe ich dies seinerzeit mißverstanden?

k.
Die Mischung mit 1K Rostgrundschutz hat ein Oldtimerfreund seinerzeit ausprobiert. Er meinte das Zeug habe die Fließfähigkeit sehr gut verbessert,so das der Rostschutzgrund auch sehr gut in Falze gezogen ist.
Gruß Tino

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Owatrol

Beitrag von duesenberg » 13. Januar 2009, 14:12

Hallo,

aus dem Katalog des Korrosionschutzdepots:
Owatrol (Farbkriech-) Öl als Farbzusatz. Kunstharzfarbe (-farben, die mit "Testbenzino.ä. verdünnbar sind) können auch mit Owatrol "verdünnt" werden. Dadurch lassen sie sich besser verarbeiten, es entstehen z.B. keine Pinselstriche, und Sie können den Lack auch bei sehr niedrigen Temperaturen noch sehr gut verarbeiten. Vor allem bleiben solche Anstriche dauerelastisch, was sich besonders für Unterboden ... anbietet.
Tip: Da das Farbkriechöl im anstrich klar ist, eignet es sich auch für Roststellen, die vorläufig und möglichst unauffällig konserviert werden sollen, um ein weiterrosten zu verhindern. .. können sie mit Owatrol eine "Patina" erhalten, ohne daß sich der zustand ändert.
Anmerkung: Bei der Anwendung ... Grad der Verrostung eine große Rolle... . Trgaen Sie Owatrol z.B. auf blankes, rostfreies Blech auf, haftet es bei anschließender Lackierung ... nur schlecht. Tragen Sie es auf Rostschuppen auf, so werden diese durch das Öl nach und nach abgestoßen ... eine lackierung würde mit der zeit abblättern. Der ideale Untergrund ist angerostetes oder von groben Rostschuppen befreites Blech.
Achtung! Owatrol Öl ist nicht direckt mit 2-K-Acryl-Lacken übermalbar! ... müssen sie noch Owatrol CIP (auch Brantho Korrux nitrofest oder STColor 1 K 400) als Trenngrund aufbringen.

Viele Grüße und gutes Gelingen!
duesenberg

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