Tacho Reparatur °

Spiegel, Bowdenzüge
krs
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Beitrag von krs » 24. November 2004, 17:14

Wegen Tachowelle neu lagern... Da gibts bei SELVA Lagerbuchsen für Uhren. Ich habe damit vor Jahren mal eine Kaminuhr wieder zum laufen bekommen. Kann das nicht gehen??
Schaut mal hier:
http://www.selva.de/default.php?cPath=U ... le&&page=9

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Beitrag von Gobi » 24. November 2004, 22:02

Ich sehe da nur Sortimentskästen- denke mal das hat wenig Sinn.
Ich werde mal probeweise die Buchsen drehen, wenns hinhaut kann man immer noch versuchen, die fertig irgendwo zu beziehen.

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THOMAS T.
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Beitrag von THOMAS T. » 25. November 2004, 12:22

@ Rudi - :D Danke für das Angebot, ich komme dann mit Sicherheit auf Dich zurück wenn es soweit ist!

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Beitrag von krs » 25. November 2004, 12:36

Natürlich sieht man da "nur" Sortimentskästen...
Die Idee war ja nur, eine Tauschlager für die Tachowelle eventuell aus dem Uhrenbereich zu nehmen. Wie gesagt, ich habe mal ne Kaminuhr repariert. Da war ein Lager total ausgelaufen, so das die Welle klapperte. Ich habe dann die Uhrwerksrückwand ausgebohrt, eine passende Lagerbuchse mit Loctite eingeklebt und das Ding läuft heute noch. Ich habe noch nie ein Tacho auseinandergenommen, aber vielleicht geht das?
Übrigens, schaut auf der Website mal bei Werkzeug nach. Die haben auch Zeigerabzieher für Uhren...
http://www.selva.de/product_info.php?cP ... r%20384429

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Beitrag von Gobi » 14. Dezember 2004, 15:16

So, jetzt ist mein Tacho wieder auf.
Hat den überhaupt schon jemand die winzigen Lager der Aluglockenwelle getauscht?

Oben gibts ja eigendlich gar kein Lager, sondern nur eine Bohrung im Halteblech..... die gerade scheint aber bei mir zuviel Spiel zu haben.

Und nochmal die Frage, mit welchen Drehzahlen Ihr auf welche Werte gekommen seit, zur Kontrolle.
Anscheinend bräuchte man einen "Prüfstand" mit variablen Geschwindigkeiten- mit einer permanenten hats bei mir ja funktioniert- nacher eingebaut aber nicht wirklich.

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Tacho

Beitrag von micteu » 15. Dezember 2004, 07:15

Hallo Gobi,

das ist bei mir genauso. Test über Tachowelle mit Akkuschrauber ist der Zeiger ruhig, auch wenn die Drehzahlen verändert werden. Sobald alles eingebaut ist, schwingt der Zeiger ein wenig, so ab 30 km/h um +-5 km/h. Der Tachoantrieb ist in Ordnung und der Tacho überholt. Das ist wohl halt so!

Gruß

Michael

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Beitrag von Gobi » 15. Dezember 2004, 08:42

leichtes Schwingen, bzw. langsames Reagieren ist warsch. normal- der Tacho ist ja ungedämpft, bei mir ist es aber zu extrem, da lässt sich nicht wirklich was ablesen....

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Beitrag von Paul R 35 » 15. Dezember 2004, 21:54

Schau mal wie sich die Tachowelle dreht, einfach die Maschine aufbocken und ohne den Tacho "fahren". Die welle sollte sich gleichmäsig drehen, wenn die Welle in zu kleinen Radien verlegt ist, trocken ist oder einen Knick hat, kriegst du auch keine ruhige Tachonadel.

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Beitrag von Gobi » 15. Dezember 2004, 22:00

ah, o.k- die Welle ist zwar ganz neu, aber das kann ich mal testen

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Tachwelle

Beitrag von micteu » 16. Dezember 2004, 08:54

Hallo,

die Tachowelle hatte ich bei mir auch als erstes im Verdacht, aber wie schon gesagt Test mit Welle und Akkuschrauber war einwandfrei.

Da scheinen wohl einige Oberwellen mit der Tachowelle übertragen zu werden, die den Tacho zum Aufschaukeln bewegen. Und wie Gobi schon bemerkte ist der Tacho unbedämpft....

Gruß

Michael

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Beitrag von Gobi » 16. Dezember 2004, 16:09

Bild

Heute habe ich endlich mal einen Uhrmacher gefunden, mit dem man sich vernünftig unterhalten konnte- natürlich im Ostteil der Stadt...........

Er hat sich das Teil angesehen und kurzerhand das untere Lager der Aluglocke (1) getauscht, das obere "Lager" (es ist nur ein Loch )fand er noch gut, sonst hätte man da eine Buchse einsetzen können.
Ist warsch. nicht verkehrt, sowas einen Uhrmacher machen zu lassen- der hat wenigstens alles da.
Völlig eigenartig fand er wie das obere U- förmige Teil (2) angebaut war, er meinte, das gehört eigendlich andersrum (würde auch genau passen) - dann könnte man allerdings den Achspunkt nicht mehr verschieben. Falls jemand einen Tacho offen hat, bitte mal nachsehen, wie es nu' richtig ist! Deshalb noch mal das Bild, wie ich alles vorgefunden habe.
Gekostet hat es übrigens 5 Euro :top: - mal sehen, was es bringt.

Noch ein dringender Rat von ihm: Zinkguss niemals im Ultraschall reinigen! Er hätte schon erlebt, das es zerfällt :shock:

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Beitrag von Paul R 35 » 16. Dezember 2004, 21:50

Meiner ist auch so zusammengebaut (und war auch vorher so).

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Beitrag von HH-EM19 Rudi » 17. Dezember 2004, 09:03

Ja, so ist es richtig. :top:
Toll, dass Du jemanden gefunden hast Gobi. Ich schicke Dir bald alle meine verschlissenen Teile, damit der Uhrmacher mir auch die Lager neu macht. Würdest Du das für mich regeln?
Ein Gehäuse für Dich zum Üben mit dem Abzieher ist dann dabei.

Bis denn dann

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Beitrag von Gobi » 17. Dezember 2004, 09:22

ganz ruhig! So weit sind wir noch nicht!
Ich habe mal die Glocke aufgesetzt, aber leider sie klingelt immer noch gelegentlich beim schwunghaften Drehen- sehr seltsam- ist natürlich schwer zu sehen, woran's noch hängt, Spiel ist jetzt eigentlich wirklich kaum mehr da.

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Beitrag von Paul R 35 » 17. Dezember 2004, 18:57

Probier mal die zwei Schrauben am oberen Lager nur so weit festziehen, dass die Messingschine sich von hand noch bewegen lässt. Danach probier sie so lange justieren (es ist genug Spiel da), biß die Glocke nicht mehr streift und erst dann entgültig festziehen, Falls es nicht gelingt, schau die Glocke nochmal genau an, ob sie überhaupt rund ist. Sie lässt sich richten, allerdings braucht man dazu sehr viel Geduld.

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