Vibrationen bei der EMW R35-3

incl. Hardyscheibe
Antworten
Benutzeravatar
Paul R 35
Verdienter Aktivist des Forums
Verdienter Aktivist des Forums
Beiträge: 2166
Registriert: 3. März 2003, 22:43
Wohnort: Hausach/Schwarzwald
Kontaktdaten:

Vibrationen bei der EMW R35-3

Beitrag von Paul R 35 » 27. Januar 2008, 15:55

Ich bin heute beim eBay-rumstöbern auf das Bild einer EMW R-35-3 Kardanwelle gestoßen:

Bild

eBay Artikel Nr.: 300193540511

Da ich eine Awtowelo Maschine habe (Starrahmen) habe ich diese Teile bis jetzt nicht genauer beobachtet. Aber vor ein paar Tagen habe ich mit mit Gobi über die Kardawelle unterhalten (wegen seinem Chopper), da ist mir af dem Bild aufgefallen, dass an der angebotenen Kardanwele die Bolzen am vorderen Mitnehmer und die Gabel für das Kuzgelenk nicht fluchten:

Bild

Die Bolzen am vorderen Flansch und die Kreuzgelenkgabl müssen aber haargenau auf einer Line liegen!
Ist das nicht der Fall, vibriert die Kardanwelle, und das um so mehr je größer der Kinckwinkel, also beim Einfedern, oder Ausfedern der hinteren Stoßdämpfer.
Ich würde mal allen R-35-3 Fahrern (die Starrahmenmasinen sind davon nicht betroffen), an deren Maschinen es unerklärliche Vibrationen gibt, empfehlen mal nachzuschauen, ob die Kardanwelle auch richtig zusammengepresst ist.
Dazu braucht man ja nur die Chromglocke über dem Kreuzgelenk abschrauben.

Das Ganze liegt daran, das ein Kreuzgelenk beim Knick, die Drehbewegung nicht gleichmäßig weitergeben kann, zwei gegenüberliegende Kreuzgeenke einer Welle (Das Gummigelenk der R-35-3 Welle hat die gleiche Eigenschaften wie ein Kreuzgelenk) dieses Manko am Ausgang aber wieder ausgleichen. Die Kegelradwelle lauft dann wieder rund. Dazu müssen die Kreuzgelenke aber mit ihren Gabeln an einer Welle genau fluchten. Ein Montageiwnkel der Gabeln in eiem 90° Winkel zu einnder führt auch zu Vibrationen.

Benutzeravatar
Killerniete
Co- Admin
Co- Admin
Beiträge: 985
Registriert: 28. Juli 2005, 15:57
Wohnort: Weißwasser

Beitrag von Killerniete » 27. Januar 2008, 23:07

Das hatten wir schon an anderer Stelle. :mrgreen: :mrgreen:
Die versetzte Montage ist sozusagen "Orginal" auch wenns gegen die Logik verstößt.
Die Montagevorrichtung in den Werkstattblättern ist auch so gebaut das die Gabeln versetzt zu montieren sind. :roll: :roll:
Zur Beachtung zwecks der Umwucht oder Drehschwingung ist noch zu sagen das im 4 ten die Welle mit Kurbelwellendrehzahl dreht.
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

Benutzeravatar
Paul R 35
Verdienter Aktivist des Forums
Verdienter Aktivist des Forums
Beiträge: 2166
Registriert: 3. März 2003, 22:43
Wohnort: Hausach/Schwarzwald
Kontaktdaten:

Beitrag von Paul R 35 » 28. Januar 2008, 20:44

Killerniete hat geschrieben:Das hatten wir schon an anderer Stelle. :mrgreen: :mrgreen:
Habe ich warscheinlich verpasst Bild
Killerniete hat geschrieben:Die versetzte Montage ist sozusagen "Orginal" auch wenns gegen die Logik verstößt.
Die Montagevorrichtung in den Werkstattblättern ist auch so gebaut das die Gabeln versetzt zu montieren sind. :roll: :roll:
Zur Beachtung zwecks der Umwucht oder Drehschwingung ist noch zu sagen das im 4 ten die Welle mit Kurbelwellendrehzahl dreht.
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Ich weiß aus Erfahrung mit den Autokardanwellen, dass wenn die Verzahnung am Schiebestück nur um ein, oder zwei Zähne versetzt war, war es aus mit der Ruhe :!: Und dort ist es meistens eine ziemmlich feine Verzahnung.

Benutzeravatar
emw-ute
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 945
Registriert: 14. August 2005, 18:08
Wohnort: Nähe Aschaffenburg

Beitrag von emw-ute » 31. Januar 2008, 18:41

Die Frage, die sich mir bei dieser Diskussion stellt:

Wäre es nicht grundsätzlich erforderlich, jede schon einmal auseinandergepresste EMW-Welle zu wuchten (auch wenn diese deutlich kürzer als eine Auto-Welle ist)?

Kennt jemand einen Kardanwellenprofi, der dies kompetent beantworten könnte :?:

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

Takin Treiber
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 423
Registriert: 7. Januar 2003, 21:52
Wohnort: Berlin

Beitrag von Takin Treiber » 3. Februar 2008, 05:27

emw-ute hat geschrieben: Wäre es nicht grundsätzlich erforderlich, jede schon einmal auseinandergepresste EMW-Welle zu wuchten (auch wenn diese deutlich kürzer als eine Auto-Welle ist)?

k.
müßte ja wenn dann mit montiertem kreuzgelenk gewuchtet werden.

nur... wie fixiert man das gelenk? solange es rumschlackert, unzentriert, ist ja wuchten sinnlos. wie werden denn autowellen gewuchtet? bei der länge wohl auch sicherlich dynamisch, oder?
depressiver junkie

Benutzeravatar
emw-ute
Aktivist
Aktivist
Beiträge: 945
Registriert: 14. August 2005, 18:08
Wohnort: Nähe Aschaffenburg

Beitrag von emw-ute » 3. Februar 2008, 08:48

Nicht unbedingt mit schlackerndem Kreuzgelenk. War unlängst ein Artikel in der OM. Dort wurde die Welle eines FIAT gewuchtet. Geschah mit hoher Drehzahl (4.Gang = KW-Drehzahl oder mehr!) in einem Gitterkäfig. Sodann wurden kleine Wuchtbleche aufgepunktet. Danach die Welle komplettiert.

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

Benutzeravatar
Paul R 35
Verdienter Aktivist des Forums
Verdienter Aktivist des Forums
Beiträge: 2166
Registriert: 3. März 2003, 22:43
Wohnort: Hausach/Schwarzwald
Kontaktdaten:

Beitrag von Paul R 35 » 24. Februar 2008, 12:54

Noch etwas zu diesem Thema. Auf dem Bild sieht man eine verdrehte Radantriebswelle vom LuAZ. Die Richtige Stellung des Bolzens währe die blaue Linie. Die Welle hat an einem Ende (Radseite) ein Kreuzgelenk. Am anderen Ende sind Gleitstene auf den Bolzen gesteckt, sie laufen in Aissparrungen des Differentialgehäuses, damit funktioniert das Ganze wie eine Welle mt zwei Kreuzgelenken.
Bild

Dieser Winkel, um den diese Welle verdreht ist sorgt schon für heftige Vibrationen, obwohl diese Welle um einiges langsamer läuft, als eine Kardanwelle vom Schaltgtriebe zur Achse.

Hier noch mal das Kreuzgelenk am Ende der Welle.
Bild[/img]

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste