2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

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Matthias
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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von Matthias » 10. Juni 2020, 19:18

Robert, war der Stoye mal an einer EMW verbaut?
Die Anschlüsse sind ja fest, nicht verstellbar.
Ich denke das wird nix an der EMW, kenne ich so nur von AWO.

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Paul R 35
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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von Paul R 35 » 10. Juni 2020, 21:02

RobertD hat geschrieben:
30. Mai 2020, 14:09
Heute kamen der neue Bremsnocken und der Gegenlagerbolzen für die Vorderradbremse per Post. Anders als beim hinteren Bremsnocken hatte ich dafür keine Zeit und habe es nach Zeichnung fertigen lassen. Eingebaut in die Ankerplatte vom Gobi machen sie den Eindruck, als gehört das so. :laola:

https://www.dropbox.com/s/mftgxwgyn2nr0 ... 8.jpg?dl=0
https://www.dropbox.com/s/vui6cvdx5p9e2 ... 0.jpg?dl=0
https://www.dropbox.com/s/bxd2fzubhnxj7 ... 8.jpg?dl=0
https://www.dropbox.com/s/a2vnuog99ee6z ... 9.jpg?dl=0

Als nächstes gehen die Bremsbacken zum Belegen und die Räder sind noch nicht eingespeicht und bereift. :was?:

So schaut es übrigens an der Hinterachse aus mit der Bremse:

https://www.dropbox.com/s/c7pw5lblutqzw ... 4.jpg?dl=0
Robert, kannst Du die Bilder nicht gleich richtig ins Forum stellen, das ssie sichtbar sind?

Bild

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RobertD
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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von RobertD » 10. Juni 2020, 21:21

Matthias hat geschrieben:
10. Juni 2020, 19:18
Robert, war der Stoye mal an einer EMW verbaut?
Die Anschlüsse sind ja fest, nicht verstellbar.
Ich denke das wird nix an der EMW, kenne ich so nur von AWO.
Wird vermutlich daran liegen, dass der Wagen wohl auch mal an einer AWO dran gewesen sein könnte.
Der Wagen kam mit der schwarzen EMW, das passt schon so ;-)

Paul R 35 hat geschrieben:
10. Juni 2020, 21:02

Robert, kannst Du die Bilder nicht gleich richtig ins Forum stellen, das ssie sichtbar sind?
Habs mal versucht mit dem Bild einfügen über einen Link. Hatte in der Vorschau nicht funktioniert und auf das Komprimieren der Bilder habe ich keine Lust, dass es direkt ins Forum geladen werden kann. Dropbox ist werbefrei, da kann man meiner Meinung nach auch mal auf einen Link drücken.
Gruß Robert

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Paul R 35
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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von Paul R 35 » 10. Juni 2020, 21:39

Ja, den Link kann man klicken. Aber dabei muss man jedes Bild einzeln klicken und danach jedes Mal zurück gehen. Und das muss jeder machen, der sich für dieses Thema interessiert.
Du müsstest es dabei nur einmal richtig machen :D

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willi425S
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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von willi425S » 11. Juni 2020, 09:54

Und Dopbox ist so freundlich, das die auch mal schnell gehackt werden (wurden) und deine Daten im Netz zu erwerben sind. :nein:
Nie wieder Dopbox. Ich habe mir die Fotos angeschaut und schwup war ich aus dem Forum raus weil ein klick zu viel. Es geht auch anders.
Ich liebe meine Frau.

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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von RobertD » 11. Juni 2020, 10:02

Paul R 35 hat geschrieben:
10. Juni 2020, 21:39
Ja, den Link kann man klicken. Aber dabei muss man jedes Bild einzeln klicken und danach jedes Mal zurück gehen. Und das muss jeder machen, der sich für dieses Thema interessiert.
Du müsstest es dabei nur einmal richtig machen :D
Alternativ ein Rechtsklick (auf dem Telefon gedrückt halten) und im neuen Tab öffnen. Oder die Software so umgestalten, dass man automatisch in einen neuen Tab geleitet wird beim Klicken...Es gibt so viele Möglichkeiten. :roll:

Ich Habs versucht, es hat nach 3 mal nicht so funktioniert, wie ich es gern gehabt hätte, also habe ich es gemacht wie es ist. Du kannst natürlich auch, wie bei der Schreibweise anderer, die Beiträge dahingehend ändern, dass man die Bilder so sehen kann. :was?:

Da das mit dem eigentlichen Thema hier nichts zu tun hat und ich keinen dazu zwinge sich das Bildmaterial anzuschauen bzw gegen irgendwelche Forenregeln verstoße, werde ich diese Unterhaltung hier auch abbrechen.
Gruß Robert

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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von RobertD » 23. Juni 2020, 16:51

Weiter im Programm.

Alles, was am Boot aus Stahl besteht, wurde vom Lack befreit und teils schon neu Lackiert. Die Verstärkungen sind soweit alle in Ordnung und das Bodenblech vom Boot hat auch nicht mehr Löcher, als es haben sollte. OK, das Alublech hat ominöse Löcher, manche sehen aus, als wenn etwas von innen nach außen durchgestoßen ist....
Der Kotflügel ist schwer misshandelt worden mit unzähligen neuen Bohrungen und diversen Schweißstellen. Daran wird sich vor dem neuen Lack auch nicht viel ändern. Gehört zur Maschine. Den Beiwagenrahmen habe ich nicht weiter angefasst, bis auf ein wenig Rost am großen Schwingenlager ist nichts damit los.

Die Teile, die klein genug waren für meine Behälter, habe ich chemisch entlackt. Erstmal ein paar Stunden in Aceton eingelegt zum entfetten und lösen der gepinselten Lackschicht. Danach den ganzen Babel 24-48h in Zitronensäure eingelegt. Was dann noch dran war konnte mit reiner Druckluft abgepustet werden und die Teile wurden nochmal mechanisch mit der Drahbürste bearbeitet vor dem Lackieren. Die Tage werden noch die größeren Sachen lackiert und dann geht's an den Zusammenbau. :top:

https://www.dropbox.com/s/lpkakdk3xom9g ... 9.jpg?dl=0


Nebenher habe ich noch die Bremsbacken vom Vorderrad abgedreht, damit die Trommel drüber geht. Ist etwas auf knirsch konstruiert mit den Backen, die Trommel ging saugend drüber, aber die Steckachse nicht in die Gabel. :roll:
Den Bremsschlüssel habe ich dafür 180grad auf dem Nocken gedreht und dann mit einer langen Schraube und Mutter gegen die Gabelabstützung etwas vorgespannt. So habe ich die gezogene Bremse simuliert und hoffe, dass die Beläge großflächig Anliegen beim ziehen des Hebels.
Vom Durchmesser der Ankerplatte her ist das schon das größte, was auf die kleine Maschine passt. Als Aufnahme habe ich mir einen Dorn gedreht der in die Bohrung für die Steckachse (mit leichten Hammerschlägen) geht und das ganze mit einer M8 Schraube auf der Stirn gesichert.

https://www.dropbox.com/s/rl6d1564s0drl ... 7.jpg?dl=0
Gruß Robert

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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von RobertD » 18. August 2020, 14:40

Gestern habe ich mit meiner Frau mal einen Tagesausflug nach Großhartmannsdorf zur Radspannerei Palitzsch unternommen und meine Felgen samt Trommeln früh um 9 Uhr abgegeben. Eine Stunden nach Abgabe der erste Anruf: Eine Felge ist nicht für Vollnaben geeignet (natürlich der lose gekaufte Felgenring von einem Kleinanzeigenportal, angeblich von einer BK).
War eben wie es ist, also weiter machen lassen. Gegen 13 dann der zweite Anruf, dass wir 14 Uhr zum abholen kommen können. Gesagt, getan und 14 Uhr auf der Matte gestanden.
Ergebnis: Vorderrad eigespeicht, Hinterrad halt nicht. Die Trommel hinten habe ich da gelassen, damit sie in eine passende Felge gespeicht wird und bekomme es dann per Post samt Rechnung nachgesendet.

Die vordere Trommel ist 10mm in Richtung Ankerplatte außermittig eigespeicht, da ich die "GST Ankerplatte" nicht habe, dafür aber noch eine von Gobi. Dürfte eben so gut bremsen.
Mit neuem Reifen ist dann heute das Vorderrad an seinen Platz gewandert und die Felge läuft schön rund und mittig zwischen den Holmen (hab ich mich mal nicht vermessen :rollo: )
Die fehlende GST Ankerplatte und der Umstand, dass die Vollnaben gesamt schmaler bauen als die Halbnabe machen ein 20mm Distanzstück links erforderlich, damit die Achse nicht bis Anschlag in die Gabel geschraubt wird und das Rad dann noch immer Locker ist.

Die Radspannerei kann ich so nur weiter empfehlen, die Arbeit ist sehr gut, man muss eben nur das nötige Kleingeld mitbringen (240€ für 2 Räder mit Edelstahlspeichen). Dafür bekommt man jeden Fall immer passend angefertigte Speichenchen mit gerolltem Gewinde, keine billigen Speichensätze, sowie eine ordentliche Beratung. Ich habe eine Woche vorher angerufen und gefragt, wie es mit dem Einspeichen an einem Tag aussieht und es wurde nach Absprache so gut es eben ging umgesetzt.

Freue mich schon, wenn das Hinterrad ankommt. Das dauert wohl nochmal eine Woche, da die Felge aus einem Rohling passend gebohrt, gepunzt und lackiert wird. Somit hoffe ich, dass ich von Speichenbrüchen verschont bleibe... :prost:

https://www.dropbox.com/s/jz71bmdkriwzh ... 8.mp4?dl=0
Gruß Robert

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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von oldiMike » 25. August 2020, 06:44

Schön zu hören.... naja mit der Felge ist doof,
Motorräder werden"Angetreten"und nicht gedrückt!

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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von RobertD » 31. August 2020, 17:29

Die Maschine ist nun endlich vollständig. Das Hinterrad kam am Wochenende, der Reifen wurde aufgezogen und das Ganze im Rahmen verstaut. Die ersten Meter liefen ohne Beiwagen. Das Fahrverhalten mit der Beiwagenuntersetzung fährt sich im Vergleich zum Soloantrieb richtig schön und die Gangabstufung gefällt mir deutlich besser. Was dem Getriebe da fehlt ist einfach der 5. Gang. :wirr:
Der ersten Proberunde durchs Dorf hat dann der Benzinhahn unterbrochen, da mit einmal so wenig Sprit kam, dass ich dann im Standgas heim gerollt bin. Vermutlich hatte irgendwas im Tank den Zufluss durch die Reservestellung behindert. Mehr Benzin als für die Reserve war nicht im Tank.
Der damals verbaute BK-Tacho im BK-Scheinwerfer geht ca 10km/h vor, aber besser vor als nach. Die Vermutung, dass der Beiwagenantrieb in Verbindung mit Solo-Schneckenantrieb grob mit dem Tacho passen könnte hat sich somit nicht bestätigt. Die Bremsen sind noch nicht ganz eingelaufen, ziehen aber schon mindestens so gut, wie die Halbnaben.

Weiter ging es mit dem Anbau des Seitenwagens. Dieser war vorher noch beim Sattler für einen neuen Sitzbezug und eine Abdeckung und das Rad wurde neu eingespeicht und mit frischem Gummi versehen. Da alles auseinander war am Beiwagen, aber auch auf Grund der festen Anschlüsse kaum was eingestellt werden kann, habe ich nach dem Anbau vom Beiwagen direkt eine Runde gedreht und gleich gemerkt, dass die Maschine stark nach links zieht. Also zurück gefahren und über die Schnellverstellung den Sturz vom Motorrad reduziert, danach fuhr das ganze deutlich besser. Meine Frau hat sich auch schon getraut im Wagen Platz zu nehmen für ein kurzes Stück über den Feldweg. Sie war dabei die einzige von uns Beiden, die den Feldweg nicht gespürt hat. :hüpf2:

Heute habe ich dann mal noch Spur und Struz kontrolliert und korrigiert, wo es ging. Wie gesagt, die Anschlüsse vom Beiwagen sind nicht verstellbar, bis auf den mittleren. Dabei kam heraus, dass meine erste Korrektur "Pi mal Daumen" am Motorradsturz nicht schlecht war. Laut Werkstattblätter sollen die Räder vom Beiwagen und Motorrad jeweils zwischen 0,5° und 1° Sturz haben, das Motorrad hat einen Sturz von 1°. Den Beiwagensturz kann ich leider nicht beeinflussen, dieser liegt bei ca. 2,5°. Die Vorspur von 20-25mm auf die gesamte Motorradlänge erfüllt das Konstrukt mit ungefähr genau 25mm.

Bisher macht es schon gute Laune zu fahren, nur mit den Rechtskurven ist es nicht so einfach. Links geht recht gut, aber eng nach rechts, da muss man sich schon ordentlich in den Lenker stemmen im Vergleich. Am liebsten fährt das Teil aber geradeaus. :prost:

Hier auch eine dickes :danke: an Bert für den gemachten Motorblock und an unseren Admin Mike für das überholte Getriebe.

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Gruß Robert

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Re: 2x R35/3 aus Magdeburg (inzwischen Bördekreis)

Beitrag von RobertD » 24. September 2020, 15:54

Auch wenn es hier nicht so ganz hingehört...

Da ich, bevor das Gespann gekauft wurde, gar keine Berührung mit so einem Gefährt hatte, kann ich nun nach ein paar Fahrten über die gut ausgebauten Feldwege und durch's Dorf behaupten, dass mir Gespannfahren durchaus Spaß macht. So schnell wird die gute dann also nicht hergegeben. Das war im Grunde die Befürchtung, dass es hinterher nichts für mich ist und wir die fertige Maschine wieder verkaufen müssten. :was?:

Meine Frau hatte mir dieses Jahr zu meinem 30. ein Gespann-Fahrtraining geschenkt, welches letztes Wochenende stattgefunden hat. Die Absicht dahinter war, dass ich dann schon mal gefahren bin, bevor die eigene Maschine fertig ist. Kam ja nun anders, aber dümmer wird man von sowas auf keinen Fall.
Dabei hatten wir dreifach Glück:
1. Es hat überhaupt stattgefunden, die zwei Kurse zuvor sind wegen Corona ausgefallen
2. Das Wetter war einfach grandios
3. Der Übungsplatz war ein anderer (größerer) als bisher

Ohne es in Betracht zu ziehen sind wir nicht mit der eigenen Maschine angereist. Das wäre wohl auch zu viel des guten gewesen, da die Fahrt am Freitag so schon 7 Stunden gebraucht hat. Nach eineinhalb Tagen Training habe ich (laut Instruktoren) nun eine Idee vom Gespannfahren. :think:

Die zur Verfügung gestellten Maschinen waren diverse neue Ural-Gespanne und teilweise die Privatmaschinen der Instruktoren bzw Firmenfahrzeuge der anwesenden Gespannbauer. Von den Teilnehmern mit den eigenen Gespannen konnte man mit Zustimmung auch ein paar Runden fahren. Die Maschinen wurden dann in 3 Gruppen a 10 Leuten abwechselnd eine Stunde in der entsprechenden Übung bewegt. So hatte man also eine größere Auswahl und merkte recht schnell, was es an Unterschiede geben kann. Manche waren echt leicht zu bewegen und andere sind fast in Arbeit ausgeartet.
Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß und bin meiner Frau sehr dankbar, dass sie sowas mitmacht und mich dabei unterstütz. :banane:
Wäre die EMW nicht schon da gewesen, hätte ich mich vermutlich nach einer neueren Ural mit Vorderradschwinge umgesehen. Auf den Beiwagenantrieb könnte ich verzichten. :wirr:

Nun heißt es also die EMW auf die Straße zu bringen und dann viel Fahren. Anfangs erstmal ohne meine Frau...dafür habe ich mir ca.30Kg Ballast in und an den Wagen gepackt. Die Übung mit dem auf 2 Rädern fahren habe ich zuvor auf einem größeren Platz schon mal gefahren und gemerkt, dass der Wagen bei knapp über Schritttempo und Volleinschlag hoch kommt. Mir tuen jedes mal die Räder und Radlager ganz schön leid bei sowas, aber es gehört eben zum Gespann dazu und dafür ist nun etwas Gewicht drin.

Ballast in Form von: 1x5l Kanister in der Tasche (auch unten eingehängt), 1x15l in einer modifizierten Helium-Gasflasche und 1x10l Wasserkanister hinter dem Sitz.
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Nicht gezeigte Maschinen, die wir vor Ort gefahren sind, waren eine BMW K1100 und eine Triumpf Rocket 3. Beide sehr behäbig zu fahren gewesen. Die eine wegen der Telegabel und zu kurzem Lenker und die andere durch ihre schiere Größe und Masse.

Meine Frau auf einer der Ural (aber nur mal Probesitzen)
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BMW R75/7 von einem der Instruktoren. Ausgefallen wegen überaltertem Benzinschlauch. So schnell gehts...Fuhr sich ganz angenehm.
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BMW R1100, anderer Instruktor. Wurde regelmäßig vom Vorbesitzer auf dem Nürburgring bewegt. Gebaut zum Fahren, alles sehr leichtgängig.
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BMW R nineT Scrambler, Firmen-Maschine, fordert den Fahrer ganz schön, wenn es nicht geradeaus geht.
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Hier noch eine Honda Goldwing aus unserer Gruppe. Auch sehr schwergängig in den engen Kurven der abgesteckten Strecken. Dazu die Aussage von einem der Gespannbauer, dass der Beiwagen gar nicht für so eine Maschine gedacht ist. Die Radachse ist zu dünn und kann brechen, wenn man damit "richtig" fährt. Es gab die Radachsen für schwerere Maschinen auch nochmal in verstärkt, da gilt es nun zu klären, ob das schon verbaut ist.
Im Hintergrund die kleine Honda war auch bei uns in der Gruppe und ging richtig gut um's Eck. Mit der konnte man im Lastwechsel auch den Beiwagen mit dem eingebauten Ballast gut versetzen.
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Gruß Robert

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