R4 Zylinder und Kolben auf der R35

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nafets
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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 18. September 2018, 14:55

werd ich bei der nächsten HU mit dem Prüfer klären, was zu tun und was möglich ist
Gruß
Stefan

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RobertD
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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von RobertD » 18. September 2018, 18:17

Ich würde sagen
1. Mehr Hubraum: dieser ist durch den Prüfer festzustellen und anschließend dem Finanzamt zu melden wegen der Steuer. Wenn kein H-Kennzeichen gefahren wird wäre das Steuerbetrug bei Nichtmeldung. Selbst bei H-Kennzeichen wäre es wohl anzuzeigen, aber für die Steuer irrelevant.

2. Mehr Hubraum bedeutet unter Umständen mehr Leistung. Diese ist ebenso zu ermitteln und einzutragen. Dabei muss im gleichen Zug ermittelt werden, ob die vorhandene Bremskraft ausreichend ist. Mehr Leistung ist dann für die Versicherung interessant wegen der Beitragsberechnung...

Wenn du jetzt, angenommen, 120 fahren kannst und eine Notbremsung einleiten musst, wäre das mit der Serientrommel schon echt eng. Bei 80 eine Notbremsung reicht ja schon, dass der Handbremshebel bis zum Gasgriff durchgezogen werden kann... so zumindest meine Erfahrung beim stärkeren verzögern.

Das ist so das, was mir dabei einfällt...
Gruß Robert

Slowrider
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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von Slowrider » 5. Januar 2019, 22:24

Hallo Stefan !

Ich bin von Deinem Umbau begeistert. Du hast ihn sauber vorbereitet und ausgeführt.
Vielen Dank, dass Du dies hier im Forum so öffentlich teilst. :D :D :D :D :D :D :D

Da der Umbau auf mich einen soooo guten Eindruck macht, könnte ich mir vorstellen, ihn auch auszuführen.


Bitte halte uns auf dem Laufenden.
Und: Stell doch mal ein Gesamtbild der EMW rein - Du hattest doch noch einen anderen Hinterrradantrieb.


Viele Grüße und Daumen hoch vom
Slowrider

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nafets
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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 8. Januar 2019, 14:00

Hallo Slowrider,

hier mal ein Bild.

Bild

Ist keine EMW sondern eine Nachkriegs SAG Awtowelo BMW R 35, also Starrahmen, Handschaltung, Kniekissen mit BMW-Schriftzug und weißblauen Emblemen am Rahmen. Auf dem Typenschild steht BMW. Gebaut in Eisenach.

Der andere Hinterachsantrieb ist lediglich die andere Hinterachsübersetzung der BMW R24 mit 46:11 . Das Gehäuse ist bei R35 Starrahmen und R24 (auch Starrahmen) identisch, daher passen die Innereien.
Angepaßte Bremsankerplatte vorne aus Aluguß stammt ebenfalls von der R24. R24 korrigiert: BMW R25 oder BMW R25/2

Offener Trichter ist noch zusehen, alles andere sieht man nicht. Hab aber fast alles irgendwann mal hier im Forum beschrieben.

Gruß
Stefan
Zuletzt geändert von nafets am 6. Februar 2019, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von duesenberg » 9. Januar 2019, 12:58

Hallo Stefan,

kannst Du verraten, warum Du eine R24 Bremsankerplatte eingebaut hast? Was sind die Vorteile?
Danke!

Viele Grüße
Klaus
Zum Anhalten des Rades stelle man das Gas ab und ziehe den Kupplungshebel, wodurch das Rad langsam zum Stehen kommt.

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von nafets » 9. Januar 2019, 16:14

nafets hat geschrieben:
22. Dezember 2013, 18:55
Hallo Gobi,

zu Deiner Idee mit der Bremse. Über das Thema hatte ich eigentlich jedes mal nachgedacht, wenn es mal wieder ein wenig knapp wurde.
Hab dann eine Ankerplatte komplett mit Backen von einer, glaube, R24 korrigiert: BMW R25 oder BMW R25/2 ersteigert.
Gepaßt hat zunächst nur der Durchmesser der zugehörigen Trommel. Ankerplatte im Durchmesser viel zu groß. Und auch das eingenietete Gegenstück zur Achsfaust (ich nenn es mal so) stand zu weit aus der Ankerplatte raus, aber Bohrungsdurchmesser für die Achse paßt.
Die beiden Zapfen sind ein wenig breiter als die Aufnahme in der Achsfaust, also wegfeilen.
Dann die Nieten rausgebohrt und das Gegenstück rausgenommen sowie den Bolzen zur Abstützung der Bremsbacken. Anschließend hab ich den Durchmesser der Ankerplatte auf das Maß der Originalankeplatte abgedreht. Auch in der Dicke mußte einiges weg. Ist aber jede Menge Materialstärke dagewesen.
Zwischen die Ankerplatte und das Gegenstück zur Achsfaust hab ich einen Abstandsring eingesetzt. Nachdem ich mit dem Vernieten keine Erfahrung habe und auch Niemanden aufgetrieben habe, der das konnte und das Werkzeug gehabt hätte, wollte ich nicht unbedingt die ersten Erfahrungen an einer Bremse sammeln. Also 10.9er Schrauben gekauft und den Kopf in Form von Rundnieten abgedreht. Sicherheitshalber die Schrauben mit Sicherungslack und Stopmuttern angezogen.
Hat eine ganze Weile gedauert, bis alles gepaßt hat.
Aussehen ist natürlich nicht original, das gilt aber im positiven Sinn auch für die jetzige Bremsleistung!

Gruß
Stefan

Wer später bremst ist länger schnell :top:
Hallo Klaus,
ich hatte die Details da schon mal beschrieben. Letztlich ging es darum die Ankerplatte aus dem nicht sehr steifen Blech durch ein verwindungssteiferes Aluminium-Gußteil zu ersetzen und damit die Bremsleistung zu verbessern. Das gleiche Ziel wie Gobi mit seinem Nachguß, nur daß das Teil von Gobi noch den Vorteil der besseren Abstützung hat.

Hier nochmal die Bilder:

Original
Bild

überarbeitet
Bild

Durchmesser und Innenkontur angepaßt
Bild

komplett mit Backen
Bild

Gruß
Stefan
Zuletzt geändert von nafets am 19. Januar 2019, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: R4 Zylinder und Kolben auf der R35

Beitrag von Slowrider » 13. Januar 2019, 10:31

Danke für das schöne Foto.

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