Tagfahrlicht

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oldtimerjuergen
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Tagfahrlicht

Beitrag von oldtimerjuergen » 26. Mai 2011, 13:42

Hallo Leute, habe meine EMW R 35 in dieser Woche zugelassen und nun beschäftigt mich die Frage, ob die Lichtmaschiene mit 60 W Leistung beim ständigen fahren mit 35 Watt Abblendlicht + Rücklicht + Zündung noch etwas zum laden der Batterie übrig bleibt. Ich habe einen Gel Akku mit 4,5 W in ein Leergehäuse eingebaut. Die Beiträge im Forum zu diesem Thema sind schon älter und die Technik (z.B. LED) hat sich weiterentwickelt. Oder gibt es andere Ideen.
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Ronni63
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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Ronni63 » 26. Mai 2011, 16:35

Hallo Jürgen,

mal Zitat aus der Reparaturanleitung :

'Der Motor arbeitet mit Batteriezündung. Die Lichtmaschine hat bei 6 V Spannung [Bild 60 (1)] eine Leistung von 45/60 W, d. h., sie leistet normal 45 W und ist mit 60 W dauernd überlastbar.'

Solltest Du wirklich ne Lima drinhaben, die dauerhaft 60 W bringt, bist Du mehr als gut dabei.
Ich hab die normale Lima drin und die normalen Birnen in den Lampen, ebenfalls eine 4,5er Gelbatterie, allerdings mit elektronischem Regler
(der alte mechanische Regler hatte mir mal eine zerkocht).
Fahre in dieser Konstellation seit 1 Jahr mit Normallicht ohne Probleme, stecke die Batterie nur zur Vorsicht alle paar Wochen an die Erhaltung.

Also keine Sorge
Gruß
Ronni
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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von oldiMike » 26. Mai 2011, 16:40

also, aus erfahrung kann ich sagen, wenn du viel Langstrecke fährst reicht das, fährst du aber auch stadtverkehr das ist die Batterie schnell leer. Das bekommst du allerdings schnell mit wenn sie im Standgas immer ausgeht. :-)
auf der suche nach Original Kolben für Die EMW Ø > 72mm auch gebraucht.

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Holger » 26. Mai 2011, 17:55

Ich fahre am Tag mit Standlicht. Bei der Funzel ist das nie aufgefallen. Und mir sind bestimmt schon eine Menge Polizeiautos entgegengekommen. Man fällt auch so auf... :lol:

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von R35mikosch » 26. Mai 2011, 18:22

Ich habe auch so einen modernen Gel - Akku und im normalen Betrieb habe ich keine Probleme, weil ich am Tag auch nur mit Standtlicht fahr. Bei Nachtfahrten geht das mit Abblendlicht eine Weile gut bis das Bremmslicht durch betätigen angeht. Kommt dann die Rote Kontrolllampe und die Lichtmaschine erholt sich erst wieder wenn das Abblendlicht wieder aus ist.(Ich fahr da auch mal in der Nacht mit Standlicht und mach große Augen :shock: ).Mit unseren Freunden und Helfern habe ich noch keine Probleme gehabt. :idea:wegen der Belechtung.

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Paul R 35 » 26. Mai 2011, 19:09

Ich habe seit 2008 eine 8 Ah Gelbatterie drin (Elektronischer Regler), fahre ständig mit Abblendlicht (35 Watt), meistens Kurzstrecke: am Morgen 3 km zur Arbeit, am Abend die gleiche Strecke zurück. Gesamtlaufleistung mit dieser Batterie knapp 1.500 km.
Hatte noch nie Probleme, die Batterie war seit dem Einbau (und auch nicht vor dem Einbau) an einem Ladegerät!!!
Auch mit den Säure-Bleibatterien bin ich ständig mit Licht gefahren, außer der bereits bekannten miserabler Qualität dieser Batterien gab es dabei auch keine Probleme.

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von single action » 26. Mai 2011, 20:01

Meine LKL geht bei knapp über Leerlaufdrehzahl aus.
Habe einen E-Regler verbaut.
Fahre ständig mit Abblendlicht und lade meinen 4,8Ah-Gelakku maximal vor und nach der Winterpause.Und das seit 3Jahren.
Gruß!

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von jump » 26. Mai 2011, 21:44

hallo leute,

wer tatsächlich auch tagsüber mit abblendlicht fährt, sollte mal darüber nachdenken seine emw auf tagfahrlicht umzurüsten.
das ist ganz simpel und entlastet das bordnetz, speziell die batterie sehr.
man klemmt dabei einfach am zündschloß das kabel zum abblendschalter (kl. 56) auf den anschluß der Lichtmaschine (kl. 61).
da die versorgung des scheinwerfers nun direkt von der lima kommt, wird der regler und die batterie entlastet.
bei zu niedriger motordrehzahl (leerlauf) geht der scheinwerfer aus und wird nicht mehr von der batterie gespeist.
sobald die drehzahl wieder steigt, geht autom. das licht wieder an.

es wird am zündschloss nur noch die zündung eingeschalten. bei laufendem motor geht dann autom. das licht an.
allerdings muß beachtet werden, dass bei einsetzender dunkelheit über das zündchloß natürlich dann das rücklicht eingeschaltet werden muß.

gruß
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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von schoenhuber » 10. Oktober 2011, 20:24

Hallo jump,

das Problem habe ich auch so gelöst. Emfehlenswert ist noch der Einbau einer zusätzlichen Sicherung zwischen
Klemme 61 und Beleuchtung. In diesem Fall ist sie Beleuchtung direkt mit den Lima-Kohlen verbunden ohne eine Strom- oder Spannungsregelung.

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von jump » 13. Oktober 2011, 11:04

hast recht, die sicherung ist empfehlenswert.
eine spannungsregelung findet dennoch statt.
einzig die strombegrenzung des reglers wird umgangen, daher ist die sicherung eine gute sache.

gruß jump
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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von V2A-Klaus » 5. August 2012, 21:16

Hallo,

nachdem es mir letztes Jahr die Lima zerstört hat (Kollektor ausgelötet, Gehäuse voll mit Lötzinn, Anker kaputt), weil ich im Gespannbetrieb einen ganzen Tag mit Licht (+ Bremslicht) gefahren bin, habe ich mir jetzt eine 20Watt Halogen BA9S-Birne als Standlicht eingebaut (gibt es auch mit 5 oder 10 Watt) und fahre jetzt tagsüber mit Standlicht. Für die anderen Verkehrsteilnehmer sieht das aus, als hätte ich volle Beleuchtung und für die Batterie bleibt so immer noch etwas übrig.
Bild
Kostet in ebay so ab ca. €3.--
Grüße aus dem (meist) sonnigen Südwesten.

V2a-Klaus (www.amsc-leonberg.de)

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Andrebiker » 14. August 2012, 18:50

Warum bist Du denn mit einem Gespann am Tage mit Licht gefahren? M.W. nach gilt das Lichtgebot am Tage nur für einspurige Fahrzeuge - ich bin mit dieser Erklärung bei einer Polizeikontrolle jedenfalls locker durchgekommen.
Gruß, Andre
Unsere Motorräder laufen nun schon 60 Jahre, trotz so angeblich untragbarer Dinge wie Kontaktzündung und mechanischer Regler. Oder vielleicht gerade deshalb?

PS: Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Killerniete » 18. August 2012, 12:36

Hallo
Das Gesetz wurde etwas unformuliert nähmlich nicht einspurige Kfz sondern Motorräder haben immer das Abblendlicht einzuschalten.
Somit müssen alle.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Seniorpilot » 8. August 2018, 18:34

Hallo aus Ösiland :D
Nach Restauration durch mich ist die R35 am Wochenende abgeholt worden. Ich hatte einen neuen BLITZ-Gel Akku eingebaut, die LIMA überholt und mit einem elektronischen Regler ausgestattet . Ladespannung 7,1Volt - alles perfekt!
Bin dann mit meiner Yamse "Begleitschutz gefahren " - 250 km sind wir gekommen, dann Gas bei der Abfahrt von einem kurzen Autobahnstück zurückgenommen und aus ! Nullo Strom mehr.... grübel.....
Neue Gel-Batterie tiefentladen - Rettungsversuch gescheitert.
Scheinwerfer/Abblender 35W, Standlicht 5W, Rücklicht 5W, Zündung ??? Watt, bleibt nix für die Batterieladung über.....
Werde wohl auf LED umrüsten müssen - ist zwar bei uns nicht zugelassen aber wer kontrolliert das? Oder die Tagfahrlicht-Lösung - klingt gut!
Die meisten Polizisten wollen nur die R35 anschauen/bewundern..... :roll: :lol:

Frage am Rande: wie hoch soll die Höchstgeschwindigkeit eurer Meinung nach bei einem überholten Motor (neuer Kolben,Zylinder geschliffen,Ventile gefräst und geschliffen=dicht) auf der Autobahn sein - sind die 100 km/h zu erreichen oder eher nicht?

Grüße

Senior :D

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Paul R 35 » 8. August 2018, 19:20

Seniorpilot hat geschrieben:
8. August 2018, 18:34
Hallo aus Ösiland :D
Nach Restauration durch mich ist die R35 am Wochenende abgeholt worden. Ich hatte einen neuen BLITZ-Gel Akku eingebaut, die LIMA überholt und mit einem elektronischen Regler ausgestattet . Ladespannung 7,1Volt - alles perfekt!
Bin dann mit meiner Yamse "Begleitschutz gefahren " - 250 km sind wir gekommen, dann Gas bei der Abfahrt von einem kurzen Autobahnstück zurückgenommen und aus ! Nullo Strom mehr.... grübel.....
Neue Gel-Batterie tiefentladen - Rettungsversuch gescheitert.
Scheinwerfer/Abblender 35W, Standlicht 5W, Rücklicht 5W, Zündung ??? Watt, bleibt nix für die Batterieladung über.....
Werde wohl auf LED umrüsten müssen - ist zwar bei uns nicht zugelassen aber wer kontrolliert das? Oder die Tagfahrlicht-Lösung - klingt gut!
Die meisten Polizisten wollen nur die R35 anschauen/bewundern..... :roll: :lol:
Also zu diesem Beitrag: https://emw-r35.de/board/viewtopic.php? ... 111#p41613 kann ich nur dazu fügen, dass bei mir alles noch genau so wie zu Zeiten dieses Beitrages ist: Immer noch die gleiche Gelbatterie (Cyclon 0859-0012 6V 8Ah) von 2008, originale Biluxlampe 35+35 Watt im Scheinwerfer, 3,5 Watt Lampe im Rücklicht und ständig auf Kurzstrecken mit Abblendlicht unterwegs. Und seit dem Einbau 2008 war die Batterie noch kein einziges Mal an einem Ladegerät dran.
Ach ja ich habe auch einen elektronischen Regler drin, der bei 7,2 Volt abreglet.
Ein paar Zahlen: der elektronische Regler ist bei mir seit 23.07.2006 bei Tachostand 19784 km. rein gekommen.
Die Gelbatterie ist seit 22.08.2008, Tachostand 22081 km. rein gekommen.
Der heutige Tachostand, gerade abgelesen: 26518 km.

Also ist die Gelbatterie bei mir jetzt ohne paar Tage 10 Jahre und 4437 km drin.
Und wie gesagt, das meiste davon Kurzstreckenbetrieb und kein einziges Mal an einem Ladegerät dran (auch nicht nach der Winterpause!).
Die längste Strecke dieses Jahr waren 130 km an einem Tag beim örtlichen Oldtimertreffen.

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