Tagfahrlicht

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JanMonneuse
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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von JanMonneuse » 8. August 2018, 21:17

Danke für die Idee mit dem Tagfahrlicht. Ih fahre mit einer 25/25 W Birne im Scheinwerfer und einer 12 Ah Gelbatterie sowie elektronischen Regler. Läuft auch mal 100km ohne Probleme. Zur Sicherheit hänge ich ab und zu das Ladegerät dran. Viele Grüße.Jan

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Schwarzarbeiter » 8. August 2018, 21:59

Hallo,
so ähnlich fahre ich auch: 25/25 W 6V Biluxlampe vorne, 5W hinten, elektronischer Regler an einer von der Fachfirma W. Osterhaus Oldtimerelektrik überholten originalen LiMa, normaler Bleiakku mit 8 Ah. Insbesondere der elektronische Regler ist heutzutage meines Erachtens ein riesiger Gewinn gegenüber dem mechanischen Regler: der Eigenverbrauch an elektrischer Leistung zu seinem Betrieb ist vernachlässigbar gering, der Rückstromschalter kann nicht hängenbleiben und die Einstellbarkeit des Ladestroms ist einfach, falls dies notwendig sein sollte. Zusätzlich mit den 10 Watt weniger Bedarf der Biluxlampe ergeben sich plötzlich wieder auskömmliche Leistungsreserven, so daß ich meinen Akku seit 9 Monaten nicht mehr anschauen musste, obwohl ich immer mit Abblend- und Rücklicht fahre.

Gruß Schwarzarbeiter
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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Paul R 35 » 9. August 2018, 03:49

Mit 25 Watt im Scheinwerfer möchte ich bei Dunkelheit nicht auf die Straße. Als bestes Beispiel: bei den Treffen in Eisenach sind wir mit "Schmoll Troll" immer mitten in der Nacht zu zweit vom Campingplatz nach Eisenach unterwegs, er voraus (mit 25 Watt) ich hinterher (mit 35 Watt) um ihm von hinten den Weg auszuleuchten (es ist kein Witz!)!!!

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Schwarzarbeiter » 9. August 2018, 08:02

Hallo Paul,
Mein Licht ist auch mit 25W völlig ausreichend zum "Gesehen werden" am Tag als auch zum "Straße ausleuchten" bei Nacht. Vielleicht spielten bei Schmoll-Troll noch andere Gründe, wie z.B. ein stellenweise blinder Reflektor, eine Rolle. Diesbezüglich kann ich nicht klagen und brauche auch bei Nachtfahrten keinen Sekundanten.

Gruß Schwarzarbeiter
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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Paul R 35 » 9. August 2018, 09:26

So viel ich weiß, ist sein Reflektor neu, meiner ist noch von 1961. Die Spanung ist bei ihm wie auch bei mir in Ordnung (max. 7,2 V), der einzige Unterschied sind eben die Lampen. Schmoll-Troll hatte sich bis zu dem Vergleich mit meinem Licht über seins auch nicht beschwert. Erst, als der deutliche Unterschied aufgefallen ist, wollte er die Ursache herausfinden und das war eben, dass er eine 25 Wattt und ich eine 35 Watt Lampe drin hatte.
Ich bin auch in der UdSSR (da war am Mitte der Achtzigern für Motorräder auch Tageslichrpflicht) auch mit Licht dazu noch Blinker und Bremslicht gefahren. Das Ganze im Alltagstadtverkehr, ca 5.000 km im Jahr. Und ich hatte eine tschechische 14 Ah Batterie drin, es gab auch dabei keine Energiemangelerscheinungen.

Den Vergleich mit Schmoll-Troll machen wir morgen Abend bestimt wieder :D ich hoffe, dass er die Lampe inzwiwchen ausgewechselt hat.

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Seniorpilot » 9. August 2018, 10:26

Servus Paul,

danke für Deinen Bericht - das ist interessant! Werde eine Strom-Messung machen (Ampere-Leistung der LIMA) ! Weil dann ist die Stunde der Wahrheit - wieviel das Ding an Leistung hergibt? Jedenfalls ist die neue Blitz-Gel-Batterie hinüber-habe eine neue eingebaut und alles funktioniert wieder. Die Frage ist nur, wie lange? Die Strom-Messung wird es zeigen. Es geht die Ladekontroll-Lampe sauber aus also kann ich davon ausgehen, daß Strom in die richtige Richtung(Batterie) fließt.
Wenn der Motor langsam auf Leerlauf-Drehzahl läuft, dann glimmt die Ladekontrolleuchte ganz schwach.Sowie ich nur ein wenig Gas gebe, ist sie sofort aus. Das dürfte aber nach meinen Erfahrungen ok sein - oder liege ich da falsch?
Werde berichten, was ich gefunden habe. Danke nochmals!

Grüße
Senior :D

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von nafets » 9. August 2018, 11:25

Hallo Senior,

such Dir mal den Beitrag "Schon 3 Batterien defekt" raus. da steht allerhand traurig-interessantes zu den Akkus und deren frühen Tod drin. Eine gute Alternative sind die Panasonic-Gel-Akkus mit 4,5Ah. Kosten einen Bruchteil und halten nach Erfahrung mehrerer Forumsmitglieder sehr lange. Die geringere Kapazität spielt bei funktionierender Lima keine Rolle.

Gruß
Stefan

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Re: Tagfahrlicht

Beitrag von Paul R 35 » 9. August 2018, 11:34

Seniorpilot hat geschrieben:
9. August 2018, 10:26
Wenn der Motor langsam auf Leerlauf-Drehzahl läuft, dann glimmt die Ladekontrolleuchte ganz schwach.Sowie ich nur ein wenig Gas gebe, ist sie sofort aus. Das dürfte aber nach meinen Erfahrungen ok sein - oder liege ich da falsch?
Ja, das ist richtig. Es kommt aber auch auf die Leerlaufdrehzahl an, bei mir leuchtet die Ladekontrollleuchte im Leerlauf sogar komplett auf, ich habe die Leerlaufdrehzahl aber auch auf minimal möglich (so das der Motor bei voller Spätzündung gerade noch läuft, fast wie ein Lanz Bulldog) eingestellt.
Eine Strommessung habe ich jetzt in den mehr als 40 Jahren in denen ich die Mascine habe nie durchgeführt, es gab einfach keinen Anlass dazu.

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