ZYLINDERKOPF

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ZYLINDERKOPF

Beitrag von seitenwagen » 22. Dezember 2016, 13:41

Hallo R-35 Freunde!
Ich habe mein Zylinderkopf abgenommen und die Ventile sauber gemacht und neu eingeschliffen.
Alles wieder angebaut,die Maschine läuft auch super,aber am rechten Ölröhrchen kommt kein Tropfen Öl.
Die Ölkanäle sind frei die habe ich durchgeblasen.
Die Madenschraube hatte ich auch raus ,Die Kipphebelwelle hatte ich gekennzeichnet und auch raus genommen.
Mit Pressluft durchgeblasen.
Da wo die Kipphebelwelle rein kommt,habe ich die Löcher zugehallten.
Dann kommt auch gut Luft durch's Rechte Ölröhrchen.
Jetzt ist alles wieder zusammengebaut, nun kommt nur da Öl raus, wo die Kipphebelwelle reingesteckt ist.
Hat einer das schon mal gehabt?

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schraubkruemmer
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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von schraubkruemmer » 22. Dezember 2016, 14:53

Wurde sicherheitshalber noch mal mit nem Draht durch das Röhrchen gehen, nicht das doch irgendwelcher Schmutz drin ist

Grüße Tobias
"The difference between men and boys is the size of their toys."
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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von seitenwagen » 22. Dezember 2016, 15:38

Hallo Tobias!
Ich habe schon ein neues Rörchen reingeschraubt.
Aus der Buchse tropft es ja raus!
Wo ich die Welle raus genommen hatte ,habe ich die drei Löcher in der Buchse mit ein Stück Kupferdraht kontrolliert, die sind auch frei.
Die Buchse sitzt auch fest.Das Loch für's Rörchen ,ist da wo es sein soll. :sad:
Gruß Guido!

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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von schraubkruemmer » 22. Dezember 2016, 20:04

Hallo Guido,
das war so mein erster Gedanke. Vielleicht hat ja noch jemand ne Idee.
Grüße Tobias
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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von Killerniete » 23. Dezember 2016, 12:02

Hallo
Schauen wenn´s Öl warm ist, durch das dickflüssige kalte Öl kommt oben nicht genug an und das wenige drückts zuerst am Auslass raus.
Ü-Druck Ventil und Nockenwellenlager i.O. ??????
Gern defekt .
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von seitenwagen » 23. Dezember 2016, 13:06

Hallo Killerniete!
Kipphebelwellenbuchse ist gut,die Welle ging schön saugend rein.
Wo sitzt das Überdruckventiel?
Hast Du ein Bild davon?
Gruß Guido!

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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von papi01 » 23. Dezember 2016, 13:58

Hallo Guido. Jetzt würde es für Dich sehr kompliziert werden. denn Du müsstest die Ölpumpe ausbauen. Auf diese Idee habe ich Dich absichtlich nicht gebracht.weil im Kopf ja erstmal Druck da ist. Aber womöglich zu wenig.Und an der Ölpumpe rumstellen rate ich Dir auf keinen Fall. Dann schraube lieber erst mal das Ölröhrchen außen am Zylinderkopf ab und prüfe dort den Druck. Reicht der nicht, muß die Ölpumpe tatsächlich raus. Ich würde Dir dann, bis Du eine neue besorgt hast, eine eingestellte und geprüfte Ölpumpe ausleihen.
Gruß vom Hans

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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von seitenwagen » 23. Dezember 2016, 16:23

Hallo Hans!
Ich mache erst einmal die Ölpumpe und das Ölsieb sauber,denn es muss sowieso neues.Öl rein.
Ja das könnte auch sein.
Danke für Dein Vertrauen.
Kannst Du die Pumpen einstellen? Wie muss ich den Druck messen?
Gruß Guido!

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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von papi01 » 23. Dezember 2016, 17:22

Hallo Guido. An das Ölröhrchen musst Du passend zur Überwurfmutter mit einem Adapter ein Manometer anbauen und dann den Motor ne Weile laufen lassen. Dabei das Manometer ablesen. Ölpumpe einstellen mache ich nicht. Da frage doch mal bei Onkel nach.Ich habe übrigens überall Öl 10 W40 drin und bin sowohl im Sommer als auch an kalten Tagen damit sehr zufrieden.In Abhängigkeit von Öltemperatur und Drehzahl sollte der Druck schon so zwischen 1 und 4 bar liegen.
Gruß vom Hans

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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von seitenwagen » 23. Dezember 2016, 18:06

Hallo Hans!
Alles klar,ich werde mir eins besorgen.
Eine andere Ölpumpe ,habe ich auch noch.Ob die richtig
eingestell ist mus ich sehen!
Dann werde ich mal sehen ob ich das hinbekomme
Gruß Guido!

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Re: ZYLINDERKOPF

Beitrag von Bilgenkrebs » 13. Juni 2018, 18:43

Moin Kollegen,
ich bin hier auf das Thema gekommen weil ich die gleichen Probleme hatte. Nach Austausch des ausgelaufenen Nockenwellenlagers und Überholung des Kopfes ( hier waren wegen Ölmangel die Kipphebel Buchsen ausgelaufen) war beim Probelauf ebenfalls nur tropfenweise Öl an den Röhrchen zu sehen. Voll Panik nochmals den Motor demontiert, Lager kontrolliert, o.B. Die Ölpumpe getestet, pumpte ordentlich. Motor wieder zusammengebaut und ohne Kopf mit Kickstarter die Maschine durchgedreht, Öl kam ordentlich bis in die Steigeleitung. Kopf montiert und Probelauf, das gleiche Bild.
Nun habe ich endlich mal die Madenschraube am Ende des Verbindungskanal zwischen Ein und Auslass Kipphebel rausgeschraubt und Motor gestartet, voller Ölstrahl. Dann die Kipphebel nochmals demontiert und die Buchse kontrolliert, jetzt ist es auch klar was mein Denkfehler war. Der Ölkanal für die Kipphebel geht zur Mitte der Buchsen, dann muss sich das Öl durch die enge Passung zwischen Buchse und Welle bis zum Ende drücken. Hier ist nun in der Buchse eine umlaufende Nut die dann das restliche Öl an den Röhrchen austreten lässt. Der grösste Öl Teil tritt also an den Wellenden aus und nur ein ganz geringer Teil führt zu den Röhrchen, eigentlich nur zur Kontrolle dass die Kipphebelwellen genug geschmiert werden.

Ist eigentlich im Ölumlaufplan genau zu sehen, aber hinterher ist man immer schlauer. Hoffe dem Einen oder Anderen hilft meine Erkenntnis.

Gruss Bernd

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