Kreischende Kupplung bei ein und auskuppeln

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Saxoni
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Kreischende Kupplung bei ein und auskuppeln

Beitrag von Saxoni » 9. Juni 2018, 10:43

Von Bert Scharnhorst Saxoni
Ich bin neu hier und habe auch schon mal eine Frage. Bei meiner EMW habe ich seit kurzem ein kreichendes Geräusch wie Metall auf bewegtes Metall beim Ein und Auskuppeln. Ich habe den kleinen Seitendeckel geöffnet um das Kupplungslager mit der Fettpresse nachzufetten. Aber das Fettnippel zeigte sichtbar weit nach unten so das ich mir nicht sicher bin, ob da etwas Fett eingeprsst worde.
Ist das was aus der Schaltgabel einseitig ausgehangen. Die Kupplung geht jedenfalls noch.....oft mit kreischen manchmal auch ohne kreischen. Muss ich mir da Sorgen machen ? oder gibt es das öfter bei den Maschinen. Ich habe schon eine neue Kupplung vorbereitet ( Beläge aufkleben) und würde die gern demnächst mal einbauen. Muss ich da das komplette Hinterrad samt Kardan ausbauen um das Getriebe abzunehmen, oder kann ich unter der Kardanglocke das Kreuzgelenk auftrennen.
Danke schon mal für Eure Hilfebeschreibungen.
LG Bert Scharnhorst = Saxoni :danke:

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Re: Kreischende Kupplung bei ein und auskuppeln

Beitrag von papi01 » 9. Juni 2018, 18:39

Hallo Bert. Um den Ausbau des Hinterrades kommst Du nicht drumrum. Anschließend die Klemmung des rechten Gleitrohres oben und unten lösen und das Kardangehäuse so weit es geht nach links verdrehen, sodaß der Mitnehmer der Kardanwelle sich aus der Hardyscheibe rauszieht. Dann Getriebe abbauen.
Gruß vom Hans

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Re: Kreischende Kupplung bei ein und auskuppeln

Beitrag von Killerniete » 10. Juni 2018, 09:06

Bremsgestänge nicht vergessen
:was?: :was?: :was?:
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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Re: Kreischende Kupplung bei ein und auskuppeln

Beitrag von Paul R 35 » 10. Juni 2018, 10:26

papi01 hat geschrieben:
9. Juni 2018, 18:39
...das Kardangehäuse so weit es geht nach links verdrehen...
Muss da nicht die verchromte Glocke über dem Kreuzgelenk noch abgeschraubt werden und das Kreuzgelenk in eine bestimmte Stellung gebracht werden, dass es den Schmiernippel nicht einklemmt?

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papi01
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Re: Kreischende Kupplung bei ein und auskuppeln

Beitrag von papi01 » 10. Juni 2018, 18:05

Danke Paul. Natürlich muss die Glocke abgeschraubt werden, sonst wird sie u.U. durch die Welle deformiert. Und noch vorher muss der vor der Glocke sitzende Gummischutz ein Stück von der Glocke entfernt werden
Es grüßt der Hans

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Re: Kreischende Kupplung bei ein und auskuppeln

Beitrag von Saxoni » 11. Juni 2018, 14:29

Hallo an Alle hier. Ich möchte mit einem schönen Dankeschön beginnen.
Ja Eure Tipps sind alle zutreffend. Hinterrad ausbauen Kardanglocke und Gummi abschrauben und zurück ziehen. Bremsgestänge ablösen. Rechtes Federbein an den Klemmschellen oben und unten lösen. Dann den Kardan nach rechts einschwenken bis der Mitnehmer an der Hardyscheibe frei ist. Auf die Postion des Fettnipels am Kreuzgelenk achten. Erst dann kann man das Getriebe frei abbauen. Ich habe mir das EMW Buch Eisernes aus Eisennach besorgt, da steht es auch so geschrieben. Dennoch hatte ich die Hoffnung das es leichter ginge wenn ich das Kreuzgelenk getrennt hätte.....es sollte eben nicht sein. Ich habe ja aber auch die Fettpresse an das Kupplungsnippel angesetzt und paaramal Fett eingedrückt, obwohl die Fettnippel sehr weit nach unten stand ging da wohl etwas Fett rein, so das das KREISCHEN in der Kupplung weitgehend verschwunden ist. Ich lerne diese schöne Maschine immer besser kennen.....und das ist gut so. Gerade habe ich ein neues Hinterrad neu eingespeicht und zur Zeit mache ich einen Ersatzmotor fertig. Die Lager sind schon eingerieben. Welche neue Steuerkette nimmt man da idealerweise. Kauft man die mit Schloss oder lieber eine Steuerkette ohne Schloss. Eine Steuerkette ohne Schloss eischeint schon mal sicherer lässt sich aber aufwendiger einbauen. Was würdet Ihr da für eine Steuerkette verwenden.
Euch alle einen schönen Tag noch wünscht Saxoni Bert Scharnhorst :danke:

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