Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

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RobertD
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Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von RobertD » 9. Mai 2019, 18:42

Da ich neulich eine Vollnabe für hinten für die EMW bekommen habe wollte ich mal fragen, ob jemand Bilder von den Innereien besitzt?

Also Bremsbacken, Bremsnocken und das Gegeblager der Backen. Ich bin schon so schlau, dass Bremsnocke und Gegenlager doppelte Anlagefläche besitzen müssen. An sich kein Problem, so einen Bolzen für das Gegenlager kann ich mir selbst drehen und den Bremsnocken mit Welle dran bekomme ich auch hin. Es sein denn, es gibt eine Alternative von einem Anderen Motorrad?
Die Frage ist auch, wie ist der Bolzen in dem Kardangehäuse eingesetzt? Einfache Übergangspassung oder doch Gewinde....?
Angeblich wurden einfach gesamt 4 Backen und 4 Federn in der Trommel gefahren. Würden die 4 Federn Not tun oder reichen 2 zum Zurückziehen von der Trommel? Ich würde mir die Alubacken selbst herstellen und direkt 40mm breit machen. Für mein denken sind Backen aus 7075er Alu deutlich stabiler als die originalen (oder die nachgefertigten) Gussbacken.

Die 3 6303 Kugellager habe ich schon mal entfernt, damit ich die Trommel dann Wochenende einmal ausdrehen kann. Mein Ziel wäre es, dass ich die Bremse am Gespann hinten einbauen kann, damit die Fuhre halbwegs zum Stehen kommt. Vorn wäre natürlich auch nicht schlecht, aber man kann ja nicht alles haben. :was?:

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Gruß Robert

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Stefan1957
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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von Stefan1957 » 9. Mai 2019, 18:55

Wenn Du sagst hinten, dann muss doch eine Mitnahmeverzahnung sichtbar sein. Aufs Vorderrad kommt doch die Hauptbremskraft. :top: und das mit vier Bremsbacken.
es grüßt mit öligen Fingern, Stefan aus dem Bottwartal

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RobertD
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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von RobertD » 9. Mai 2019, 19:03

Wenn du auf das Bild klickst wird dieses vergrößert und man kann die Verzahnung erkennen ;-)

Falls du noch eine für Vorn rumliegen hast, dann gern her damit. Die Trommel für hinten habe ich eher durch Zufall gefunden, die Suche für Vorn ergab keine Treffer.
Für die Vollnabe vorn bräuchte man dann auch die Gussplatte vom Gobi nochmal dazu. Ich habe zwar eine, aber da hängt die Solomaschine dran. Dem Blechdeckel kann man das nicht zumuten, da brechen die Nutensteine vermutlich gleich weg bei der ersten Vollbremsung.
Gruß Robert

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Stefan1957
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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von Stefan1957 » 9. Mai 2019, 21:31

Ich wollt sagen, dass man eine Doppel Duplexbremse aus dem Italienischen Zubehör oder von Münch wegen der Bremsleistung ins Vorderrad gepackt hat. Das würde auch der EMW guttun, wenn man die GST vom Hinterrad vorne verbauen würde. Oder hieß es schon damals: wer bremst ist feig :danke:
es grüßt mit öligen Fingern, Stefan aus dem Bottwartal

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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von nafets » 10. Mai 2019, 10:07

kenn nur den Spruch: "Wer später bremst ist länger schnell"

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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von LOTTI » 11. Mai 2019, 08:57

Bremst du zu früh, hast du verloren .
Hauptsache die Fahrbereitschaft ist hergestellt

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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von nafets » 11. Mai 2019, 15:37

und: "Wer vor der Kurve nicht bremsen muß, war auf der Geraden zu langsam"

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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von RobertD » 11. Mai 2019, 21:20

Sonst noch wer? :roll:

Seh schon, ich muss auf Gefahr meinen kardan zu zerstören wohl selbst sehen, wie der Bolzen da raus kommt.
Gruß Robert

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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von oldiMike » 12. Mai 2019, 07:16

So weit ich weiß ist der Bolzen mit Übermaß im kardan Gehäuse. Musste mit Wärme leicht raus gehen. Der bremsnocken ist halt nur ein stück länger. Ich würde 4 federn nehmen, am Fuß wirst du das nicht merken. Vorn wäre schlimmer
auf der suche nach Original Kolben für Die EMW Ø > 72mm auch gebraucht.

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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von Matthias » 12. Mai 2019, 07:38

Ist eingeschrumpft, in den Bolzen ein Gewinde M8 schneiden, Zughammer mit Gewindestange M8 basteln, Gehäuse schön heiß machen und Zughammer ansetzen und raus ist das Ding.

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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von abocki » 13. Mai 2019, 08:32

Hallo in die Runde,

ich würde den originalen Bremsengegenhalter nicht aus dem Kardangehäuse entfernen, wenn dieser noch fest ist. Ich habe in den originalen Halter ein M8-Gewinde geschnitten und damit ein passend gedrehtes Verlängerungsstück aufgeschraubt um auf die Backenbreite von 40 mm zu kommen. Damit ist auch jederzeit ein Rückbau möglich.

Gruß
abocki

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Re: Fragen zu den Innereien der Vollnabe hinten

Beitrag von RobertD » 13. Mai 2019, 11:34

Vorausgesetzt man trifft wie Mitte und Bohrt senkrecht, dann kann das funktionieren. So genau kamm ich frei Hand allerdings nicht arbeiten und habe keine Maschinerie dafür. Einen neuen Bolzen drehen und einschrumpfen ist für mich einfacher. :wirr:
Gruß Robert

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