Undichter Tankdeckel °

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Beitrag von Gobi » 20. Februar 2004, 12:10

Meine Rede.... wie biste denn auf Parafin gekommen?
Um sie zu dichten, habe ich sie ja mit Silikon verklebt- wenn das jetzt tatsächlich nicht benzinfest ist, habe ich evtl. Trauer.....
Das mit den Rissen ist letztendlich das Problem- haste völlig Recht- aber ich bin so pleite, ich kann mir jetzt keinen neuen Deckel leisten- ich werde evtl. versuchen einen Ring aufzuschrumpfen....
Nochmal die Frage: wie sind denn die nachgemachten Deckel so und was kosten die?
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Schneider
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Beitrag von Schneider » 20. Februar 2004, 12:47

Keine Ahnung,
ich habe einen Deckel alt und original aus Stahlblech.
Da gibt es keine Risse, aber es ist kein Emblem drauf (heul) .
Dafür habe ich den Vorteil, daß er nicht geklaut wird.
Es kommt hauptsächlich auf die Dichtung zwischen unterem Innendeckel und der ersten Pappe von unten an.
Die Idee mit dem Paraffin (Kerzenwachs geht auch) habe ich aus meiner Erfahrung mit der Restaurierung alter Radios.

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Beitrag von Gobi » 29. Mai 2007, 19:52

Nachtrag: Ich habe meinen letzten Tankdeckel einen Tag in Öl eingelegt, damit sich die Pappe ordentlich vollsaugen kann und das Labyrint wieder seinen Zweck erfüllt. Ich finde, das hat was gebracht- vielleicht mags ja noch mal jemand ausprobieren
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Beitrag von krs » 23. Juni 2007, 08:08

Bei meinem Nachbaudeckel von eb** habe ich mich nach jedem Tanken schwarz geärgert. Egal wie voll ich den Tank gemacht habe, der Tank sah von dem Gesabbere immer Schei... aus. Gummischeibe als Zwischenlage usw. hatte ich auch schon probiert. Mit dem Ergebnis, das ich diese dann irgendwie wieder aus dem Tank rausorgeln mußte, weil sie reingefallen war...
Ich habe jetzt mal zum Test den Bördelrand mit 2-Komponentenkleber bearbeitet und alle Wellen zugekleistert. Bis auf 2 Wellen zur Tankbelüftung. Diese zeigen bei geschlossenen Deckel zum Lenker und liegen damit an der höchsten Stelle. Wenn ich mich an das kleine Loch in den Simson-Deckeln erinnere, reicht wahrscheinlich auch eine Welle zum Belüften des Tanks aus.
Bei meinem Deckel läuft meiner Meinung nach das Benzin über die Aussparungen der Haltenasen in den Zwischendeckel. Da diese Aussparungen bei geschlossenen Tank quer zur Fahrtrichtung stehen, bleibt das Zeug dann durch den schrägen Deckel als Benzinlache im Deckelzwischenraum stehen und kann nicht abfließen. Es kann nur über den Wellrand raus und sucht sich seinen Weg. Um dieses Benzin schnell abzuführen, habe ich noch ein 6mm Loch in den Innendeckel an der bei geschlossenem Tank tiefsten Stelle gebohrt. Damit kann zwar noch mehr Benzin in den Deckelzwischenraum, es fließt aber gleich wieder raus und bleibt nicht stehen. Ich habe jetzt 2 mal getankt und ich habe bis jetzt keine Sabberei mehr. Ich hoffe jetzt nur, das der Kleber benzinfest ist...
Gruß KRS

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Beitrag von cs_joker7 » 24. Juni 2007, 17:41

Hab mich (trotz Patina- Look) auch immer wieder über diese Sauerei geärgert und bisher alles mögliche probiert. Die neue Korkdichtung war noch inkontinenter als die aus Gummi und obwohl der Deckel auch nur sehr straff drauf ging war und blieb er undicht.
Nachdem ich die gesamte Auflagefläche das Gummis im Deckel sorgfältig gesäubert & poliert hatte, wurde es merklich weniger Sprit der raus lief-> also suppte es zwischen Deckel und Gummi durch! Nachdem ich den Gummi mit Dirko im Deckel eingeklebt hatte ist bei mir alles dicht! :top:

Gruß Joker
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Beitrag von EMW52 » 26. Juli 2007, 22:05

einfach mit ruhiger Hand den Kanister einfüllen, dann gehts schon!
Hab ne Korkdichtung, geschnitten vom Baumarkt drin.kein problem!!!
Zeig mir Dein Motorrad und ich sag Dir was du fährst!!!

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Beitrag von Gleitlager » 22. März 2009, 16:25

Hallo

ich bin neu hier will mich aber gleichmal zum besten geben. Also wenn man den Tankdeckel so schräg in der Hand hält wie dieser auch am Motorad sitzt und die Verriegelungslaschen in der richtigen verschlossenen Position dreht habe ich mir gedacht das im unteren 1. Deckel den man sieht durch dessen tiefgezogenen Form ein "kleiner Raum" gebildet wird. Dort kann sich schwappendes Benzin was durch die Laschenöffnung eintritt sammeln.
Da aber die nach außen ringsum offenen Belüftungsfalten am unteren Ende tiefer sind wie die Laschenöffnung, kommt da meiner Meinung nach das schwappende Benzin raus.
Ich jedenfalls habe am tiefsten Punkt vom inneren Deckel jetzt ein Loch gebohrt wo das Benzin aus diesem "kleinem Raum" wieder in den Tank zurückfließen kann.
Da meine EMW aber zur Zeit nicht angemeldet ist fehlt mir noch der praktische Beweis. Ich würde mich freuen :) wenn es eine bzw. einer von Euch auch so sieht und das mit der Rücklaufbohrung auch mal ausprobiert.

bis Bald

krs
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Beitrag von krs » 23. März 2009, 09:29

Hallo Gleitlager,
genau meine Meinung. Schau mal in meinen Beitrag ein paar Beiträge weiter oben, da hatte ich das schon mal geschrieben. Ich habe in den inneren Deckel unten ein 8er Loch reingebohrt damit das über die Haltenasen reingelaufene Benzin wieder ablaufen kann. Zusätzlich habe ich im "Wellenbereich" mit 2K-Kleber fast jede Welle einzeln zugeklebt. Nur zwei Wellen im gegenüberliegenden Deckelteil sind als " Lufteinlaß" offen geblieben. Das funzt jetzt schon seit 2 Jahren ohne Probleme. Und ich hatte nie wieder Sabber auf dem Tank.
Gruß KRS

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Ich hab auch das Problem !

Beitrag von Kotelettor » 24. März 2009, 19:53

Leute,
macht euch nix draus, mein Tankdeckel war NOCH NIE dicht, trotz
Messingsieb und "NICHT GANZ VOLL" tanken.
Ich hab meine seit 1993 und kenne sie nicht anders.
Hab auch keine Lösung.... :?

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