Tankversiegelung

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eubacom
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Tankversiegelung

Beitrag von eubacom » 17. Dezember 2009, 20:01

Hallo,

habe meinen EMW-Tank von innen strahlmattiert und nun möchte ich diesen versiegeln. Hat jemand damit
Erfahrungen und kann mir ein Produkt empfehlen? Bei ebay gibt es z.B. von der Firma Fertan einen
2 Komponenten Lack mit dem Namen "TAPOX", taugt der was ? :?:

Gruß eubacom

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onkel
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Re: Tankversiegelung

Beitrag von onkel » 18. Dezember 2009, 23:55

Hallo,
Ich weiss zwar nicht was "strahlmattieren" ist, aber ich habe bis heute noch keinen einzigen Tank versiegelt.
Egal ob Motorrad oder Auto.
Am Ende der Saison volltanken, mit 1:50 bis 1:100 , nach Hause fahren , und dann den Vergaser leerlaufen lassen.
Hat sich seit Jahrzehnten bewährt.
Un wenn der Bioalkoholanteil noch weiter steigt, dann werde ich den Tank leerfahren und ein Säckchen Trockenmittel reinhängen.
Gruss Onkel,
aus dem wilden, sonnigen Süden

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von dedde » 19. Dezember 2009, 01:23

Hallo onkel,
richtig, was du scheibst, aber der Tank hat doch innen dann nicht die blanke Stahloberfläche, oder?
Irgendeine(n) Versiegelung oder Korrosionsschutz sollte doch da sein.
Mein Tank ist innen rot - so habe ich sie gekauft.
Ute
... dreimal abgeschnitten und noch zu kurz.

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von tobi » 19. Dezember 2009, 09:48

Also in meinen Bekanntenkreis habe alle gute Erfahrung mit dem System von "Kreem" gemacht!!
Auf der Firmenwebsite http://www.tanksiegel.com/ findet man auch ein Video zum Produkt.


Betrachtet man die Produktpräsentationen der verschiedenen Hersteller auf den Teilemärkten (vom Benzin zerfressene Tanks) bekommt man schon große Augen :was?: :was?: , was Benzin so alles anrichten soll! Finde es manchmal auch etwas übertrieben.... Aber wenn man sein Motorrad restauriert und neu lackiert kann man den geringen Mehraufwand schon betreiben..


MFG
Tobi

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von hans_stramm » 19. Dezember 2009, 13:49

Öli hat sich mit "Kreem" und Bleizusatz (ich weiss den braucht man nicht) mal
einen Tank total versaut. Da schwamm am Boden eine ölige rote Pampe und den
Tank hats buchstäblich zerfressen. Natürlich war ich gerade mit der Maschine
unterwegs als der Tank zur Gießkanne wurde.

Gruß Hans_Stramm

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von onkel » 19. Dezember 2009, 15:43

Also an meinen beiden Willys ist der Tank innen stahlblank, keinerlei Rost
An der R4 ist der Tank innen verzinkt, da blüht sowieso nichts.
An der R35 auch stahlblank, leichte Patina.
Von der Beschichterei halte ich perönlich nichts, da ich auch Leute kenne, wo sich das Zeug gelöst hat, dann ist der Benzinhahn, die Leitung und der Vergaser auch versaut !
Gruss Onkel,
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Re: Tankversiegelung

Beitrag von dedde » 20. Dezember 2009, 09:20

Moin onkel,
interessant, das hätte ich nicht vermutet bei den aktuellen Kraftstoffen.
Dann hast du deine Fahrzeuge sicher ständig in Gebrauch bzw. vollgetankt.
Anders würde es doch nicht so gut funktionieren, nicht wahr?
Ute
... dreimal abgeschnitten und noch zu kurz.

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von Benzinkuh » 20. Dezember 2009, 10:08

Hallo
Die meisten älteren Tanks werden Rost haben, nur genau da wo man ihn nicht sieht.
Vor allem an (und unter) den von innen verschweißten Verstärkungsblechen am Benzinhahn, vorne am Tank und an der Oberseite des Tanks.
Merken tut mans erst wenn es in der Garage anfängt nach Benzin zu riechen.
Ärgerlich ist nur wenn alles schon Lackiert und restauriert ist, so war es bei mir.
Habe dann den Tank zwangsläufig innenversiegeln lassen müssen. Wurde bei Kreem/Schweinfurt erledigt.
Das Problem wurde nur kurzfristig behoben, kam aber dann 3Monate später wieder.
Hat rund 150Euronen gekostet.
Die Schicht war etwas zu dünn!


Also 2. Versuch mit einem anderen Mittel

http://cgi.ebay.de/Tankbeschichtung-Tan ... 3a557826da

Diese Beschichtung wurde von mir selbst 2X aufgebracht und jetzt ist es wirklich dicht!
Ablösungen hatte ich beide male nicht, wichtig ist die angegebene Ruhezeit von mindestens 7 Tagen einzuhalten.
Gruß
Michael
Es ist nie zu spät für eine schöne Jugend!
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Re: Tankversiegelung

Beitrag von onkel » 20. Dezember 2009, 17:16

Ute : So oft ja auch nicht, ( hat ja grad -20 Grad ! )
Mit den Jeeps ca. 3000km im Jahr mit den Motorrädern auch.
Ich fahre auch im Winter wenn es schön ist.
Ich denke der 2takt Zusatz ist kein Fehler .

Benzinkuh : Du bezahlst 150 Euro für ne Beschichtung und besserst dann selbst nach ??
Wass ist mit Garantie , Kulanz usw. ?
Gruss Onkel,
aus dem wilden, sonnigen Süden

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von eubacom » 20. Dezember 2009, 22:29

Hallo,

danke für die Informationen. Mein Tank wurde von Vorbesitzer innen beschichtet und das Zeug hat sich zersetzt.
Resultat war Rost an verschiedenen Stellen. Nach dem Strahlen ist er schön sauber und ich denke eine Beschichtung
muß da sicherlich wieder rein. Ich fahre auch nicht so oft um einen gefüllten Tank zu gewährleisten.
Ich werde das Zeug bei ebay kaufen und hoffe damit richtig zu liegen.

Gruß eubacom

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von tobi » 21. Dezember 2009, 08:24

Also wie ihr so berichtet muss das mit dem Abplatzen bzw Zersetzen ein richtiges Problem sein :motz: ! Hatte das vorher noch nie gehört!
Woran liegt das?? :?: Könnte mir vorstellen, dass derLack entweder zu dünn aufgetragen wurde oder zu wenig härter zugegeben wurde!!??

MFG
Tobi

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von duesenberg » 21. Dezember 2009, 09:00

. . . wie ihr so berichtet muss das mit dem Abplatzen bzw Zersetzen ein richtiges Problem sein

Hallo,

Erfahrungen habe ich selbst keine. In den Oldtimerzeitschriften wird immer wieder von Beschichtungen, die Probleme machen sowohl in Anzeigen (Zitat: Auch Do-it-yourself Tankversiegelung geschädigt?) als auch in Zuschriften seit langem berichtet. Den Stand der Dinge kenne ich nicht, denn die Testberichte beziehen sich meines Wissens auf Anwendung bzw. Hnadhabeung, sagen aber nichts über die Langzeitfolgen aus.

Viele Grüße
Klaus
Zum Anhalten des Rades stelle man das Gas ab und ziehe den Kupplungshebel, wodurch das Rad langsam zum Stehen kommt.

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von Killerniete » 22. Dezember 2009, 17:32

Hallo
Gebe auch mal meinen Senf dazu. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Hab bis jetzt schon ca. 10 Tank´s versiegelt , alle mit Creem.
Hab da auch schon alle 3 Sorten durch: Honigfarben (ohne Zusatz) - ca. 1994(lt. Rechnung)
Braun (nur Zusatzverdünner)- ca. 2002 und Weiss (mit Härter und Verdünner) - 2007.
Hab bis jetzt keinerlei Ablösungen bzw. andere Beschädigungen erlebt.
Somit ist´s wie mit vielem.-Die menschliche Komponente.
Denk mal keine ordentliche Trocknung - nach Reinigung,Entrostung.
Oder zu zeitige Befüllung mit Sprit.
Auch wichtig - die allseitige Benetzung mit der Versiegelung-
auch wenn´s ne sch..... Arbeit ist dies Wenden und Drehen.

PS: Hab mich schon erfolgreich vor weiteren Anbetteleien zw. Versiegelung erwehren können
:pat: Du hast das doch schon gemacht, kannsté nich ma ...
:mecker: :mecker: :mecker: :mecker: :mecker: :mecker: :mecker: :mecker:
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
"Muskauer Heide"

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Re: Tankversiegelung

Beitrag von Benzinkuh » 22. Dezember 2009, 18:12

onkel hat geschrieben:
Benzinkuh : Du bezahlst 150 Euro für ne Beschichtung und besserst dann selbst nach ??
Was ist mit Garantie , Kulanz usw. ?
Hallo Onkel
Ich sehe den Herrn sehr oft auf den Teilemärkten, ich werde es im schon noch aufs Butterbrot schmieren.
Aber sei versichert, es sind knallharte Geschäftsleute mit Einfluss in der Szene.


Bei ihm mußt du 2x Unterschreiben damit er im Vorrab aus dem Schneider ist.
z.B. Mein nagelneu lackierter Tank wird im Bericht (den er mit Fotos macht) beschrieben als normal gebraucht mit z.Teil mittlere Gebrauchsspuren mit Abplatzern. Der Bericht wird dir dann zugesandt wenn der Tank schon bei im ist.
Also was machst Du? Unterschreiben und hoffen!

Was mich sonst noch gestört hat
1.) Porto nimmt er 15 Euro und ist nicht richtig verpackt.
2.) EMW Tank hat 12Liter, berechnet wurde 15Liter Tank

Dies kann ich alles belegen und ist meine Erfahrung mit Firma Kreem!

Killerniete hat geschrieben: Hab bis jetzt keinerlei Ablösungen bzw. andere Beschädigungen erlebt.

Denk mal keine ordentliche Trocknung - nach Reinigung,Entrostung.
Oder zu zeitige Befüllung mit Sprit.

Das ist der Hauptgrund für Ablösungen!
7Tage mindestens Trocknung erforderlich mit zusätzlicher Belüftung.

Wärme hilft zusätzlich bei der Trocknung, ist ja 2K Lack.

Gruß
Michael
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Re: Tankversiegelung

Beitrag von onkel » 22. Dezember 2009, 22:26

Benzinkuh hat geschrieben: ....... Hallo Onkel
Ich sehe den Herrn sehr oft auf den Teilemärkten, ich werde es im schon noch aufs Butterbrot schmieren.
Aber sei versichert, es sind knallharte Geschäftsleute mit Einfluss in der Szene.....
Soll er doch Einfluss in der Szene haben, in welcher ?
In meiner nicht.
Ich liebe solche Leute, die sich ne goldene Nase verdienen, und dann nicht mal kulant sind.
Es kann jedem mal ein Fehler unterlaufen, oder nicht plausibel sein, dass was nicht klappt,
Aber gerade dann ist es doch die beste Werbung, wenn man bei Problemen nachbessert.
Da bin ich lieber kein knallharter Geschäftsmann und helfe auch bei Problemen, aber ich kann mir dann wenigstens noch in die Augen schauen vorm Spiegel
Gruss Onkel,
aus dem wilden, sonnigen Süden

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