Neue Erkenntnisse zu Bleigelakkus °

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lappiator
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Beitrag von lappiator » 6. Mai 2007, 10:26

Gobi hat geschrieben:jetzt wüsste ich doch gern mal, was da los war!
ich hatte mehrere probleme auf einmal!
nach messung des ladestroms, der sich jenseits der 8v marke bewegte, war nun klar das der wohl hin ist. warum auch immer, is aber so. die einstellschraube aufn regler hat auch nichts mehr geregelt bekommen. deshalb die batterie im colanistyle :roll: .

also eine kohle von der lima ab und mit batterie von junky nach hause. gut geschafft, batterie ( 4,5 gel) zu 75% noch voll!

nach gründlicher fehlersuche kamen einige sachen zum vorschein.
zündung verstellt! versteh ich nich, is aber so!
3 schrauben vom zylinderkopp hand-lose :shock: !!! das erklärte dann auch die anzugsmüdigkeit und das nervige Pfft Pffit Pfitt ! aber selber schuld, hab halt gedacht nach die 30-40 km die ich gefahren bin brauchste da noch nich gucken.
und wenn ich schon mal bei bin, zündung ab, deckel und riehmenscheibe ab, steuerkette freigelegt und siehe da, das nächste problem :mecker: . der simmerring (aufm KW zapfen) hat sich verabschiedet. das wäre ja nich so dramatisch, jedoch hat die feder des s-ringes mir eine wunderbare gleichmäßige fette hohlkehle in den zapfen reingefräst. dieses problem wird aber schon länger bestanden haben, hab halt nichts mitbekommen. wer schaut da auch immer rein :?
also fazit: nächste baustelle!!
Gobi hat geschrieben: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :roll: :shock: :shock: Übrigens Lappi tröste Dich: dem Graf ist auf dem Rückweg der Tank ausgelaufen und mir 3 Kilometer später der Gaszug gerissen!!
und wie habt ihr das gelöst??
Gobi hat geschrieben:Nach Hause gekommen sind wir aber wohl alle noch :roll:
und wenns die goldene adac plus ist ;-)

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Beitrag von Gobi » 6. Mai 2007, 10:49

lappiator hat geschrieben: und wenns die goldene adac plus ist ;-)
Nix da, der Graf erwies sich als wahrer Mc Giver - er hatte die Idee, die Klemmschraube meines eben gekauften Blinkers als Bowdenzugnippel zu verwenden und das hat nach einigem Getuhe auch funktioniert -den Tank haben wir natürlich einfach sabbeln lassen.... :|
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Beitrag von emw-ute » 11. Mai 2007, 16:05

lappiator hat geschrieben: nach gründlicher fehlersuche kamen einige sachen zum vorschein.
zündung verstellt! versteh ich nich, is aber so!
3 schrauben vom zylinderkopp hand-lose :shock: !!! das erklärte dann auch die anzugsmüdigkeit und das nervige Pfft Pffit Pfitt ! aber selber schuld, hab halt gedacht nach die 30-40 km die ich gefahren bin brauchste da noch nich gucken.
und wenn ich schon mal bei bin, zündung ab, deckel und riehmenscheibe ab, steuerkette freigelegt und siehe da, das nächste problem :mecker: . der simmerring (aufm KW zapfen) hat sich verabschiedet. das wäre ja nich so dramatisch, jedoch hat die feder des s-ringes mir eine wunderbare gleichmäßige fette hohlkehle in den zapfen reingefräst. dieses problem wird aber schon länger bestanden haben, hab halt nichts mitbekommen. wer schaut da auch immer rein :?
also fazit: nächste baustelle!!
Oops :shock: .

Erstaunlich, dass das Teil trotzdem oben am Kopf nicht sichtbar gesifft hat. 3 Schrauben lose nach 30-40 km ist schon heftig.

Hohlkehle: stimmt, bekannter Fehler, zumindest bei den alten Originalsimmerringen. Die haben nämlich eine ganz wunderbar feste, große Feder. Wenn die Kerbe noch nicht zu tief ist, kein Problem, da die Rille simmerringtauglich glatt ist :mrgreen: (selbst ausprobiert, da unser Simmerring an dieser Stelle ebenfalls ein Saboteur war). Junkie hat hier im Forum mal was zu passenden neuen Simmerringen geschrieben.

Zündung verstellt: Meinst Du damit den Unterbrecherabstand, oder was hatte sich verstellt?

Immerhin erstaunlich, dass :nono: mit dieser Sammlung von Fehlern das Teil überhaupt noch zu bewegen war.

k.
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Beitrag von emw-ute » 9. Juni 2007, 18:47

So, nachdem die Sache bereits lange vorbereitet (zusammengebaut) war und nur darauf wartete, bis eine der verbauten Blei-Säure-Batterien den Geist aufgab, hat die emw nun vor 4 Tagen auch eine Bleigelbatterie bekommen.

Hierzu wurden in das alte Plastik- (im Osten der Republik auch "Plaste" genannt :mrgreen: ) -Gehäuse der Blei-Säure-Batterie 2 (in Worten zwei) Bleigel-Akkus zu 6V/4Ah verbaut.

Das Ganze ohne Vorladung (obwohl seit mehr als 1 Jahr ungeladen im Keller stehend) verbaut:
Sofort Saft da

Passt saugend ins Batteriefach der emw und hat sich (bislang) über 2 Ausfahrten (mit Licht, und ohne Lappi-Effekt :mrgreen: ) über bisher 140 km bewährt.
Mal sehen, ob's auf Dauer taugt.

Warum 2 Akkus?>>> Nun, 4 Ah waren mir bei Dauerlichtfahrt zu wenig.

k.
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Beitrag von lorchen » 10. Juni 2007, 09:13

Bild Ganz genau so. Wenn es nicht wegen Reglerdefekt zur Überladung kommt, halten die beinahe ewig. Im Winter brauchst Du sie nicht ausbauen. -20°C - na und? Geht im nächsten Frühjahr immer noch.
Irgendwas ist immer kaputt.

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Beitrag von EMW1954 » 18. Juni 2007, 22:05

Habe meine Gelakku nun auch schon knapp 800 km drin, ohne Probleme, auch keinerlei Probleme trotz 4 AH! Auch wenn man mal knapp 3 h vergisst die Zündung aus zuschalten, springt die gute ohne Probleme an! :hüpf2:
Wir werden sehen wie es weiter verläuft...
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