Korrekter Umgang mit NC Akkus

ChristianBMW
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Re: Korrekter Umgang mit NC Akkus

Beitrag von ChristianBMW » 25. Oktober 2011, 13:17

Hallo!

Ich brauche auf jeden Fall eine neue Batterie, habe Eure Meinungen gelesen und mich ein wenig informiert, mit GAZ habe ich auch gesprochen, die versenden, Gobi weist darauf hin die gefüllten Akkus nicht per Post (wegen der lauge) . Eine Variante wäre Spedition, kostet wohl aber ab 50 €, gibt es weitere Interessenten aus dem Norden die eine NC Batterie kaufen wollen, vielleicht können wir uns zusammen tun? Anbei eine Beschreibung des Akkus......sieht auch gut aus...................oder gibt es jemanden der zwischen Zwickau und Rostock kreist? Gruß CBMW!



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Re: Korrekter Umgang mit NC Akkus

Beitrag von Gobi » 25. Oktober 2011, 18:28

Warum nicht ungefüllt kaufen? Und was kosten die überhaupt?
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Re: Korrekter Umgang mit NC Akkus

Beitrag von ChristianBMW » 26. Oktober 2011, 07:56

Hallo Gobi!

Die Batterie kostet 76,00 € netto, wahrscheinlich gefüllt, Lieferzeit ca 2 - 3 Wochen, eigentlich habe ich keine Lust mit der Lauge rumzumachen, ich lese mir Eure Laugenerläuterungen mal durch...............vielleicht kann man ja bei ner Forumbestellung einen besseren Preis bekommen? Gruß ausm Norden...........CBMW.
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Re: Korrekter Umgang mit NC Akkus

Beitrag von hans_stramm » 26. Oktober 2011, 08:26

Hallo Christian,

also ich würde auch eine nehmen und auch die Lauge besorgen und
damit "rummachen".
:D
Gruß hans_stramm

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Re: Korrekter Umgang mit NC Akkus

Beitrag von ChristianBMW » 26. Oktober 2011, 08:55

sehr gut, der Grill ist noch in der Werkstatt...........ich warte noch bis nä. Woche und würde dann bestellen, vielleicht will noch jemand mitmachen :laola:
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Re: Korrekter Umgang mit NC Akkus

Beitrag von Haui » 26. Oktober 2011, 19:52

Klingel mal bei Stemler an. Der versendet die NC- Akkus auch (ich glaub' die Lauge war schon drin oder separat verpackt).
Da kannste Dir den Fuffi sparen...

Gruß Haui
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Re: Korrekter Umgang mit NC Akkus

Beitrag von Killerniete » 27. Oktober 2011, 12:59

Hallo
Jetzt aber keine Grundsatzdiskussion anfangen zwecks Blei,-NC,-Gel,- oder irgentwelchen Nickelmetallhydrid - Akkus.
Das hatten wir schon. Tausend Leute zweitausend Meinungen.
:laola:
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Grüße aus dem Reservat
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Beitrag von bujatronic » 9. Oktober 2012, 15:35

Hallo, ich fahre zwar keine R35 (d.h. vor ca. 45 Jahren habe ich bei der GST eine gefahren, und das hat mein Leben geprägt...), aber ich besitze eine ganze Reihe anderer Oldtimer, wo immer wieder mal eine Bleibatterie kaputt ging. Daher kann ich auch was zu den NiCds sagen.
Meine BK350 sollte so original wie möglich werden, daher fährt sie auch auf Reifen vom VEB Reifenwerk Riesa und sollte eine NiCd-Batterie bekommen (war bei der BK ab 1957 Serie). Ich konnte einen vergammelten Akku von 1971(!!!) bekommen. Geleert, äußerlich gereinigt, mehrmals mit dest. Wasser gespült, Stöpsel neu abgedichtet (O-Ring 7x2), dann neue Kalilauge aufgefüllt - und geht! Also unkaputtbar ist Tatsache!
Die Reglerspannung muß angehoben werden, wobei mir die 7,8V (siehe unten) zu viel vorkommt (auf der ersten größeren Fahrt kochte er über), aber mit 7,2 - 7,5V habe ich (glaube ich) einen guten Kompromiß gefunden.
Einziges Problem stellt die permanente Undichtigkeit dar. Die Zellenkontakte habe ich schon abgedichtet, an ein paar Stellen die Vergußmasse nachgearbeitet, aber irgendwo kommt immer noch ein Tröpfchen heraus. Zwar ist KOH nicht so aggressiv wie Schwefelsäure, selbst auf dem Auspuff kann man sie spurlos entfernen, aber schön ist es nicht. Also keinesfalls zu viel Lauge auffüllen, wenn die Platten gerade so bedeckt sind, reicht es. Die Dichte des Elektrolyts ist übrigens kein Maß für den Ladezustand (anders als beim Bleiakku), er beteiligt sich nicht an der Reaktion, sondern dient nur als Leitmittel.
Übrigens: Wer eine neue von GAZ will, melde sich. Ich wohne ganz in der Nähe und fahre jedes Jahr an die Ostsee (meist gegen Pfingsten). Gegen Vorkasse bringe ich gern einem interessierten Oldtiumerfreund einen Akku mit, wenn er nicht allzu weit von der Route wohnt, habe ich schon gemacht. Fragen bitte an bujatronic@yahoo.de.
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Beitrag von hpnbobo » 29. Januar 2013, 19:48

Umdass mein NC DDR Batterie nicht zu war, ist er heute total auseinander gebastelt.
War sehr viel graue Dreck an Boden und Isolation platte, die nickel un cadmium platte waren wie neu.
Heute wurde Batterien nicht mehr so gut gebaut.
Alles abgespült mit warmes Wasser und dicht gemacht mit araldite 2013 Kleber.
Muss noch gut trochen :prost:
Jetzt noch Kalilauge drein, und Spannung drauf!!!
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Re: Korrekter Umgang mit NC Akkus

Beitrag von Gobi » 29. Januar 2013, 22:27

Das ist interessant, wie hast Du sie denn zerlegt bekommen? Ich würde erstmal noch nicht kleben, sondern erstmal testen. Ich hab zwei Batterien, wo nur eine Zelle nicht gut ist
Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
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Re: Korrekter Umgang mit NC Akkus

Beitrag von hpnbobo » 30. Januar 2013, 09:46

Gobi hat geschrieben:Das ist interessant, wie hast Du sie denn zerlegt bekommen? Ich würde erstmal noch nicht kleben, sondern erstmal testen. Ich hab zwei Batterien, wo nur eine Zelle nicht gut ist
Hallo Gobi,
Ein Zelle muß kein Problem sein.
Ich denke daß der graue Dreck in der Batterie Probleme verursachen.
Einfach sauber machen und testen in ein Topf mit Kalilauge, 2 Volt da auf und testen was er macht!! :frank:

Meine Batterie war gut, aber der Kleber war an meiste stellen gebrochen.
Der Kleber habe ich mit ein army Messer entfernt.
Mit ein dremel muß es auch gehen, der Kleber ist glashart.
Der platten kann man mit ein Zangen aushebeln.
Bei einbauen platten komprimieren, daß hause ist anders zu eng.
Testen kann man besser nach daß kleben, Kalilauge ist super aggressiv.( Handschuhe und Brille auf)
Bei Arbeit an der Batterie, 100% entladen, leer machen und gut spulen mit Wasser.

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