Neuer Bleigel-Akku 12 Ah

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Neuer Bleigel-Akku 12 Ah

Beitrag von gerhard » 23. Juli 2007, 14:59

Ulis Motorradladen Gmbh bietet eine Trockenbatterie mit 12 AH in der alten Form für 48 Euro an, die die Schwächen der bisherigen Gel-Akkus nicht haben soll (zu schwach, 4 od 6 Ah).
Taugt die was ? Die sieht doch eigentlich ganz gut aus. Wenn ich nicht zu blöd zum Bestellen wäre, hätte ich sie mir wahrscheinlich schon geholt. Gibt es die vielleicht auch woanders?
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Beitrag von Bärchen » 23. Juli 2007, 17:50

Wozu brauchst Du den für die R35 12Ah, hast Du einen Elektrostarter? Entscheidend ist doch das Ladeverhalten des Reglers speziell bei fahren mit Licht.

Gruß Bärchen

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re

Beitrag von gerhard » 25. Juli 2007, 07:29

Meine Gelbatterie ist so schwach, dass ich eine original Bosch Hupe nicht zum Hupen bringe. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass mein Auspuff sowieso lauter ist, dann hätte man nicht ganz unrecht, aber trotzdem...
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re 2

Beitrag von gerhard » 25. Juli 2007, 07:33

Außerdem hab ich jetzt erst gesehen, dass es da auch den gesamten Lampen-Birnchensatz als LED gibt. Das bringt doch wirklich was, z.B. Dauerlicht beim Fahren, ohne dass die Batterie leer wird, oder?
Was sagen die elektro-Fachkenner dazu ?
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Re: re 2

Beitrag von emw-ute » 25. Juli 2007, 20:56

gerhard hat geschrieben:Außerdem hab ich jetzt erst gesehen, dass es da auch den gesamten Lampen-Birnchensatz als LED gibt. Das bringt doch wirklich was, z.B. Dauerlicht beim Fahren, ohne dass die Batterie leer wird, oder?
Ob's was taugt, weiß ich nicht, ob's zwingend notwendig ist, kann ich beantworten: nein, die emw braucht's nicht wirklich. :lol:

Ute fährt seit mehr als 13 ooo km mit der emw und mit Dauerablendlicht. Verbaut war über Jahre ein 8 Ah-Bleisäureakku, momentan 2 parallelgeschaltete Bleigel-Modellbauakkus à 4 Ah.
Keinerlei Probleme.
Verbaut ist ein Feld-Wald-Wiesen-elektronischer Regler. Die Lampen sind mit normalen Glühbirnen bestückt, keinerlei Kunstschaltungen.

k.
2 Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht sicher (Einstein).

Es gruessen emw-ute & klaus & die 55er emw.

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Beitrag von Sport-Lu » 26. Juli 2007, 12:50

Hallo!

Ich habe bei AWO und BK eine 6V/2,4W-Halogen Birne als Standlicht drin.Ist wesentlich heller als die originale,aber nicht gesetzeskonform.Wer mit einem knappen Stromhaushalt zu kämpfen hat,kanns ja damit versuchen.

Gruss Jörn!

Bärchen
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Beitrag von Bärchen » 26. Juli 2007, 17:05

Mama Bär hat heute im Urlaub die 2000km Schallmauer im Urlaub erreicht. Fährt von anfang an mit Licht und seit einem Jahr mit Blinker sowie Nc-Cd-Akku ohne Probleme. Der Akku gas´t nicht aus und ist immer gut geladen. Bei gut gepflegter Elektrik mit elektr.Regler möchte man das auch erwarten.

Gruß Bärchen

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Beitrag von EMW-Junkie » 26. Juli 2007, 19:33

Gelakkus sind sicherlich durch die viel geringere Selbstentladung
interessant. Das eine größere Kapazität irgend etwas bringt,
kann ich mir nicht vorstellen, weil die Lima den größeren Akku ja eh nicht vollkriegt.

Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, einer Elektromotorenbude
mal einen kaputten EMW-Anker auf den Tisch zu legen und zu fragen, was da so technisch geht.
In erster Linie wäre ich an einem 12V-Umbau interessiert.
Das dürfte gleich mehrere Probleme auf einmal lösen, selbst wenn nicht mehr Leistung machbar wäre (z.B. dürfte auch der Unterbrecher viel weniger belastet werden :frank: ).
Mir ist so, als ob Jokisch 12V-Limas anbietet, allerdings zum Preis einer halben EMW :mrgreen: .

Wie gesagt, das kläre ich ab. Das ist aber eher so ein Projekt für den Winter. Im Moment habe ich keinerlei Elektrikprobleme.
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Beitrag von Paul R 35 » 26. Juli 2007, 21:30

EMW-Junkie hat geschrieben:...weil die Lima den größeren Akku ja eh nicht vollkriegt.
Aber ich bin mehrere Jahre lang mit einer 14 A Batterie im Alltag gefahren, und da waren auch noch Bremslicht und Blinker dran. Es gab keine Probleme, die Batterie war nie leer, und hat ca 8 Jahre gehalten!
EMW-Junkie hat geschrieben:Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, einer Elektromotorenbude
mal einen kaputten EMW-Anker auf den Tisch zu legen und zu fragen, was da so technisch geht.
Ich hätte auch noch einen im Keller liegen, an ihm bräuchte man die Lötstellen nicht mal auflöten, das hat sich schon von selst erledigt :mrgreen:

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Beitrag von jump » 26. Juli 2007, 22:49

hallo emw-junkie,
paul hat recht!
die lima schafft es auf jeden fall den großen akku voll zu laden.
die nennlast liegt bei 7,5 A. der akku braucht wenn er einmal voll ist nur ein bruchteil davon. da schlägt die beleuchtung mit ca. 7 A schon eher ins gewicht.
gruß
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Re: Neuer Bleigel-Akku 12 Ah

Beitrag von emw-ute » 14. Januar 2008, 21:46

gerhard hat geschrieben:Ulis Motorradladen Gmbh bietet eine Trockenbatterie mit 12 AH in der alten Form für 48 Euro an, die die Schwächen der bisherigen Gel-Akkus nicht haben soll...
Ich wollte das Thema nochmal aufgreifen, weil es im weiteren Verlauf der Beiträge irgendwie untergegangen ist, und weil ich mir heute nach ewiger Zeit mal wieder eine bekannte Oldtimerzeitschrift gekauft habe (die wirklich immer noch schlechter wird, da muss ich junkie recht geben), in der ich auf verschiedene Händleranzeigen gestoßen bin :

Der Akku den Uli's Motorradladen in Frankfurt anbietet, sieht wirklich aus, wie eine alte Hartgummibatterie (das Gehäuse ist aber wahrscheinlich aus schwarzem Kunststoff), und soll 12 Ah bringen (kostet dann 48 Euro).

Es ist allerdings eben doch eine Gel- Batterie, und der Unterschied zu anderen Produkten ist eben der, dass nicht ein mickriger 4 Ah-Gel-Akku in ein leeres Gummigehäuse gesteckt wurde (was bei Th. Jeckel sogar 55 Euro kostet :mecker: , lt. Annonce 1 Seite vorher im gleichen Heft).

Jetzt wissen wir zwar noch nicht was es taugt, aber ich denke, es ist eine Überlegung wert. Bevor ich mir für 20 Euro + Versandkosten ein leeres Gummigehäuse kaufen würde und dort selbst einen Mini-4 Ah-Akku für 8 Euro reinstecke, würde zumindest ich auch gleich etwas mehr für 12Ah ausgeben, so mir die originale Optik bei besserer Technik (Gel statt Säure) wichtig wäre, oder? (wenn man nicht ohnehin einen Kali-Akku drin hat).

p.s.: da ich notorischer Selbermacher bin (auch wenn man den wirtschaftlichen Nutzen im Verhältnis zur aufgewendeten Arbeitszeit hinterfragen könnte), habe ich mit Ute am WE gleich mal einen ganz neuen Bleigel-Akku gebaut:
Gehäuse von einer kaputten 6V 8Ah Hongkong-Plastikbatterie>>> leer gemacht>>> 2 Bleigel-Akkus à 6V 2,8Ah (zu je 2,95 €) rein>>> passt>>>mit den Schraubanschlüssen der alten Batterie im inneren verlötet>>>Gehäuse wieder zugeklebt und schwarz lackiert>>> müssten jetzt also 6V bei 5,6 Ah sein>>> soll im Sommer in der RT 125 unter Beweis stellen, ob's funzt .

k.
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uli´s Motorradladen 12 Ah Akku

Beitrag von gerhard » 8. Juli 2008, 10:08

Hab den 12 Ah Gel-Akku jetzt in die R 35 eingebaut und getestet:
Alle Lampen und Kontrollbirnen brennen kräftiger und heller, die dicke Vorkriegshupe trötet jetzt viel lauter. Da kannst du meinen alten 6 Ah Bleigel-Akku komplett vergessen. Wenn jetzt jemand meint, das was ich festgestellt habe, sei technisch nicht möglich oder richtig, so sei ihm gesagt : Ich bin elektrotechnischer Voll-Laie, der theoretische Kram ist mir egal. wenn ich sehe,dass was funktioniert, reicht mir das. Hab jetzt für meine R 23 den gleichen Akku bestellt.
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Beitrag von Dauerschrauber » 23. Februar 2009, 01:37

Hallo,
12 Volt ist sicher im Vorteil, es fließen nur die halben Ströme, also braucht man nur die Hälfte der Kabelquerschnitte. Aber den Kabelbaum wird sicher keiner in die Spaarausführung bei einer Umstellung tauschen. Der 12 Volt Umstieg, ist sehr teuer und natürlich nicht mehr original EMW. Folgend Teile müsste man tauschen: alle Glühlampen ( auch Becherbirnen!) Lichtmaschine, Regler, Hupe , Zündspule. Ich schätze mal ca. 500-600 Eur und es werden nicht mehr originale Teile verbaut, Ihr habt dann einen 12 Volt Exoten und könntet keine normale Lichtmaschine mehr als Ersatzteil mal so für 60 Euronen bei ebay kaufen und tauschen........
6Volt geht genau so, die Leute die Batterieproblemen haben, es liegt oft an falscher Reglereinstellung oder schlechten Kontaktverbindungen, da bei 6 Volt die Übergangswiederstände eine wichtige Rolle spielen. Mein Tipp, wer unbedingt Leistung sparen will, wechselt die 35/35Watt Biluxlampe im Scheinwerfer, gegen eine baugleiche 25/25 Watt und im Rücklicht die 5Watt gegen baugleiche 3Watt, oder noch schlimmer LED Lampen. es sind somit 12 Watt gespart. Das reicht locker für eine Zündung, oder Dauerhupe (hihi), oder die Übergangswiederständ zu kompensieren.....
Übringens ist die Lichtmaschine gar nicht so schlecht mit 45Watt Dauerleistung und 60 Watt Spitzenleistung und in 6 Volt ausreichend dimensioniert. Auch bei einer Lichtmaschine in 12 Volt Ausführung würde sich die Leistung nicht erhöhen!
Gruß
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Beitrag von Paul R 35 » 23. Februar 2009, 12:58

Dauerschrauber hat geschrieben:Hallo,
12 Volt ist sicher im Vorteil...
Eigentlich geht es hier um 12 Ah, nicht um 12 V

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Beitrag von Mike22 » 26. März 2009, 16:23

...hier gibt es die für 39,99 €

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